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Leitgedanken

Im Buch "35 Jahre Miteinander" hat Dr. Herbert Pichler die Leitgedanken von Pfarrer Wilhelm Jansen aus in den Pfarrbriefen von St. Laurentius, die 35 Jahre lang jeden Monat neu inspiriert haben, zusammengefasst.

Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Juni 2009 zu finden:

„Meine Zeit steht in deinen Händen, nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir...”

Uhr

Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn wir das Lied von Peter Strauch mit seiner tragenden Melodie gemeinsam in unseren Gottesdiensten singen. Gerade an der Wende zu einem neuen jahr gewinnt der Inhalt des Liedes an Bedeutung.

In welcher Lebenssituation ich mich auch befinde, wird mir bei den gesungenen Worten: „Meine Zeit steht in deinen Händen” die Geborgenheit, die Gott mir schenken möchte, bewusst. in jeder Stunde, an jedem Tag, in jedem Neuanfang steckt in seiner Zusage eine geschenkte „Lebenslange Versicherung”, an der ich mein Leben ausrichten kann. Für manche mag dies ein Wagnis sein, für viele eine Chance. ein Angebot bleibt es für alle!

Schön, wenn man die zum Jahreswechsel geschenkte Zeit sinnvoll nutzen und sich dabei in Gottes Hand aufgehoben fühlen kann. Uns allen einen guten Start ins Jahr 2020 mit dem Wunsch, dass jeder diese geschenkte Zusage im Laufe des neuen Jahres erfahren oder zumindest erahnen kann.

Für die Gemeindeleitung: Gregor Jeub

Oche, Alaaf

Das Vorwort im Reim, da ist sofort klar:
es ist wieder die jecke Zeit im Jahr.
Darüber vergessen wir nicht unsere Sorgen:
Wie wird das Klima in der Welt von morgen?
Machen wir die Einkaufskörbe im Ortsteil voll
oder fahren wir alle raus zur Shopping-Mall?

Macht es Sinn, für eine halbe Stunde zu fliegen
oder sollte auch die Bahnreise im Überlegen liegen?
Welche Zukunft hat unsere Kirche, wenn sich nicht bald was tut?
Die Menschen ziehen Konsequenzen – aus berechtigter Wut.
Ein paar Tage feiern, vielleicht können die Sorgen auch ruh´n,
das ist das Tolle, wenn wir gemeinsam feiern tun.
In der Kneipe, im Zelt, im Zug oder Saal,
es ist wieder Zeit für den Karneval.

Wer´s ruhiger mag, der freut sich an der Ruhe zu Hause
und macht keine Sause – sondern einfach mal Pause.
Danach heißt es: Abstand nehmen, weniger hasten,
auch mal verzichten, mit anderen Worten: fasten.
Denn am Ende, ganz sicher, sind alle wieder brav:
das glaub ich bestimmt und ruf: Oche, alaaf!

Für die Gemeindeleitung Angelo Scholly