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„Sono professionisti“

Chor und Orchester von St. Laurentius in Rom
Der Chor in Rom

Was für eine Herausforderung: 160 Leute – 80 Sängerinnen und Sänger, 40 Orchestermitglieder, Solisten und Angehörige – auf die Reise nach Rom zu bringen, das hieß auch: Flüge buchen, Unterkünfte besorgen, Verhandlungen mit den Stellen zu führen, an denen wir gerne auftreten wollten. Alles das begann für unseren Vorsitzenden, Herrn Petrus Rick, schon vor zwei Jahren; mehrere Vorbereitungsreisen nach Rom und Unterstützung vor Ort waren notwendig. Am Ende lässt sich sagen: es hat alles geklappt, es gab keine Zwischenfälle, alle sind wieder heil zu Hause. Das ist – kurz gefasst – das Fazit der siebentägigen Reise, die Chor, canto@campum, Solisten und das Kammerorchester von St. Laurentius vom 07. bis 13. Juli in die Ewige Stadt führte.

Das größte Problem, der Transport der Instrumente von Laurensberg nach Rom, löste sich durch die Hilfe der Fa. Mahr; sie stellte einen nagelneuen Transporter zur Verfügung, den Georg und Annette Schöke dann in drei Tagen nach Italien lenkten – die kostbare Fracht immer im Auge. Immense Hitze und Skepsis des Personals begleiteten uns zu Beginn bei den Vorbereitungen zur Generalprobe in der ANIMA, der Kirche der deutschen Gemeinde in Rom. Aber das alles war vergessen, als der Pfarrer einen Angestellten zitierte, der uns anerkennend so bezeichnete: „Sono professionisti“ – „Das sind Profis“. Höhepunkte waren dann das Orchesterhochamt in der ANIMA, die Mitgestaltung der abendlichen Messe im Petersdom und unser Konzert in St. Johann im Lateran, der „Mutter aller Kirchen“. Die italienischen Zuhörer waren regelrecht aus dem Häuschen, ohne Zugaben ging nichts. Natürlich gab es auch ein Nebenprogramm, u.a. eine Führung durch den Petersdom, den Besuch der Domitilla-Katakombe - für einige Teilnehmer Höhepunkte der Reise.

Den letzten Abend verbrachten wir in einer „Cantina“ in Frascati, bei lebhaften Gesprächen, gutem italienischen Essen und edlen Tropfen – eine Labung für Leib und Seele.