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Sterneaktion 2017

Sterne

111 Wunsch-Sterne hingen letztes Jahr in der Kirche aus und verwandelten sich in liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke. Kein Wunsch blieb unerfüllt und an den leuchtenden und oft auch feuchten Augen der einzelnen Betreuerinnen konnte man die Dankbarkeit sehen und fühlen.

Stellvertretend möchte ich hier ein Schicksal nennen, das sich hinter den Sternen versteckte:
Großeltern, aus Syrien mit ihren 6 Enkeln im Alter von 5 bis 15 Jahren geflohen, wünschten sich ein Paar feste Winterschuhe. Auf meine Nachfrage, ob denn die Eltern der Kinder keine Wünsche hätten, erzählten mir die Betreuer, dass die Mutter bei einem Bombenangriff ums Leben kam und der Vater schwer verletzt in einem syrischen Krankenhaus liegt.

Ein Schicksal von vielen, das zeigt, wie sinnvoll unsere großen und kleinen Päckchen sind, denn sie zeigen dem Beschenkten: „Gib die Hoffnung nicht auf, es gibt Menschen, die dir die Hand reichen”.

Danke für Ihren Einsatz, in der oft stressigen Weihnachtszeit einem fremden Menschen diese Hand zu reichen.

Elke Schulte