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Radwallfahrt 2021

Statt nach Kevelaer nach Waldfeucht-Braunsrath zum Kloster Lind

Corona hatte uns alle fest im Griff. So entfiel die traditionelle Radwallfahrt nach Kevelaer im Jahr 2020.

Fahrradfahrer

Als sich zeigte, dass die Planungen auch in diesem Jahr für eine 25-köpfige Gruppe schwierig sein würden, entschlossen wir uns, die Idee von Heinz Backes zu verwirklichen: Er schlug vor, eine eintägige Pilgertour zum Kloster Maria Lind zu unternehmen und knüpfte Kontakt zu den dort ansässigen Ordensschwestern. Zum Glück konnte er auch eine Kollegin, Karin Offermann, werben, die unsere Gruppe als ‚letzter Mann’ stärkte. So starteten wir am 28.8.2021 mit 17 Pilgern zu dem 40 km entfernt gelegenen Marienwallfahrtsort Waldfeucht im Heinsberger Land.

Die Wallfahrt stand unter dem Thema: ‚Dein Glaube hat dir geholfen’ mit verschiedenen Unteraspekten. Der Glaube hatte uns in Coronazeiten stark herausgefordert, war uns aber Halt und Anker geblieben. Das Wetter, welches sich an diesem Wochenende nicht von der besten Seite zeigte, war nebensächlich. Am Morgen starteten wir nach einem Einstiegsimpuls. Alle waren tief dankbar, gemeinsam unterwegs sein zu können und all das, was wir im Herzen trugen, wieder gemeinsam an einen Ort bringen zu können.

Maria Lind ist eine wunderbar gelegene Klosteranlage. Die Schwestern waren so freundlich, uns ihre Kirche für unseren Marienimpuls und Wort-Gottesfeier zur Verfügung zu stellen.

Während wir in dem zur Anlage gehörenden kleinen Wäldchen betend den Kreuzwegstationen folgten, riss plötzlich der Himmel auf und die Sonne schickte ihre Strahlen auf unsere Gruppe einen ganzen Kreuzwegimpuls lang. 17 Augenpaare richteten sich gen Himmel, 17 Gesichter begannen zu lächeln. Wir hatten es wieder geschafft und diese Strahlen waren gerade in diesem Augenblick nur für uns. Sie erleuchteten Herzen und Gemüter. Gestärkt durch die Gemeinschaft konnte uns der Starkregen auf der Rückfahrt nichts mehr anhaben.

Der gemeinsame Schlussimpuls vor der Kirche St. Martinus gab uns Mut, weiter von der göttlichen Quelle in uns zu leben.

Lotte Lennartz und Christiane Finken