Pfarre St. Laurentius

Nachrichten und Informationen aus St. Laurentius

2007 - das Jahr der Veränderungen

Wie Sie in den vergangenen Wochen der Presse entnehmen konnten, stehen den Pfarren, bedingt durch die Sparmaßnahmen des Bistums, einschneidende Veränderungen bevor. Im Vergleich mit dem Etat des Jahres 2003 stehen uns ab 1. Januar 35 % weniger Mittel zur Verfügung. Dies hat zusammen mit den Veränderungen in der Struktur unseres Bistums (Auflösung der Dekanate und Bildung von "Gemeinschaften von Gemeinden") sehr drastische Konsequenzen für unsere Pfarrgemeinden:

Folgende Veränderungen treten zum 1. Januar 2007 in Kraft:
Im Bereich Verwaltung:
Wir müssen uns in St. Heinrich von Frau A. Corr und in St. Martinus von Frau Chr. Finken als Verwaltungsmitarbeiterinnen verabschieden. Beide sind seit einigen Jahren Angestellte der jeweiligen Kirchengemeinde und haben sich schnell und kompetent in ihre Aufgaben eingearbeitet. Die anfallenden Arbeiten im Verwaltungsbereich müssen nun ehrenamtlich aufgefangen werden. Wir danken Frau Corr und Frau Finken sehr herzlich für ihre Mitarbeit und bedauern ihr Ausscheiden außerordentlich.

In der Kirchenmusik:
Herrn Scholly mussten die Kirchenvorstände seine Tätigkeit als Chorleiter des Kinderchores sowie des "Singkreises St. Martinus" entziehen. Außerdem musste er von der musikalischen Begleitung der Schulgottesdienste, der Tauffeiern und Trauungen und in St. Heinrich zusätzlich von der Begleitung der Werktagsgottesdienste entbunden werden.
In St. Martinus wurde er außerdem von den Tätigkeiten des Sakristans bei Schulgottesdiensten, Taufen und Trauungen freigestellt.
Wir sind froh, dass die Mitglieder des "Singkreises St. Martinus" sich entschlossen haben, Herrn Scholly als Chorleiter aus eigenen Mitteln weiterzufinanzieren.
Ebenso haben die Eltern der Kinder des Kinderchores sich entschieden, zusammen mit dem Verein "Jugend in Aachen-Nordwest" die Tätigkeit von Herrn Scholly als Chorleiter dieser Gruppe weiterhin zu ermöglichen. Das ist ein beachtenswertes Zeichen der Wertschätzung der Arbeit von Herrn Scholly, das es ihm leichter macht, trotz der Kürzungen bei uns zu bleiben. Tauffeiern und Trauungen werden in Zukunft ohne Musik stattfinden, es sei denn, die Familien entschließen sich, Herrn Scholly als Kirchenmusiker privat zu engagieren und ihm ein Honorar zu zahlen. Auch die Werktagsgottesdienste in St. Heinrich finden ohne Orgelmusik statt. Die entsprechenden Sakristansdienste werden ehrenamtlich aufgefangen.

In den Pfarrbüros:
Durch die Kürzungen im Beschäftigungsumfang der Sekretärinnen Frau Wiezoreck und Frau Gatzweiler ergeben sich folgende veränderte Öffnungszeiten unserer Büros:
St. Martinus: Mo, Di, Do, Fr 10 - 12 Uhr; Di + Do 17:00 - 18:00 Uhr.
Mittwochs bleibt das Büro geschlossen. Dienstags und donnerstags ist die Öffnungszeit nachmittags um eine Stunde gekürzt. Die Öffnungszeiten nachmittags werden ausschließlich ehrenamtlich wahrgenommen.
St. Heinrich: Di 16:00 - 18:00 Uhr.
Die Büroöffnungszeit musste um 50 % reduziert werden.

Wir haben die Sekretärinnen gebeten, auf die Einhaltung der Öffnungszeiten strikt zu achten. Denn es sind außerhalb der Publikumszeit sehr viele andere Aufgaben zu erledigen, für die wir beiden Damen ausreichend Zeit zur Verfügung stellen müssen. Darum bitten wir auch alle, die unsere Büros aufsuchen, herzlich, sich an die neuen Öffnungszeiten zu halten.

Die Kirchenvorstände möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle hier aufgeführten Maßnahmen nicht dem eigentlichen Willen der Gremien entwachsen, sondern einzig eine Pflicht darstellen, die ihnen durch die Konsolidierungsmaßnahmen des Bistums auferlegt worden ist.
Wir danken ganz besonders allen Damen und Herren, die uns ehrenamtlich helfen, die Kürzungen in einem vertretbaren Rahmen zu halten, für ihre Bereitschaft und ihr Mittun.

Farben - das Kleid Gottes

Unter diesem Motto trafen sich im September 33 Kinder mit ihren Betreuern zur ökumenischen Kinderbibelwoche in St. Martinus. Anhand der drei Grundfarben konnten wir erfahren, wie bunt und facettenreich das Leben ist, das Gott uns geschenkt hat. Gelb steht für die Sonne, die Freude und das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat; in Rot erstrahlt das Feuer, die Wärme und Liebe Gottes zu uns Menschen und im Blau erkennen wir die Tiefe und Klarheit des Wassers, die Treue Gottes, die uns begleitet.
Im fröhlichen Abschlussgottesdienst konnten wir erfahren, wie wichtig jede einzelne Farbe in ihrer Einzigartigkeit ist, ebenso wie jeder einzelne von uns mit seinen Gaben und Aufgaben.

Arbeitskreis Rumänienhilfe

Der Rumänienkreis wird am 8./9.12.2007 nach den Gottesdiensten eine Türkollekte für das Projekt "Häusliche Krankenpflege" in Caransebeș halten und mit einem Verkaufsstand mit Flohmarktartikeln auf dem Weihnachtsmarkt Richterich anwesend sein. Der Erlös dient zur Anschaffung eines zusätzlichen Autos für die ambulanten Pflegekräfte.

Sie können Ihre Spende auch auf das Konto der "Rumänienaktion Dekanat Aachen-Nordwest" Nr. 6056 bei der Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00) überweisen. Spendenquittungen werden auf Wunsch gerne ausgestellt.

Die Kinder des Armenviertels in Caransebeș benötigen dringend Rechenhefte in A5, Malstifte und Kugelschreiber. Diese Sachspenden werden an unserem Verkaufsstand entgegengenommen. In St. Heinrich wird nach den Adventsgottesdiensten sowie nach der Christmette Glühwein angeboten. Der Erlös hieraus wird speziell für die Speisung von Straßenkindern in Caransebeș verwandt.

W. Zimmer, M. Frohn, T. Brauers

LauRiHo, die erste

Am Samstag, 13.10.2007 starteten 99 Läufer und ein Hund zum LauRiHo-Lauf; bei herrlichem Sonnenschein ging es von St. Laurentius vorbei an St. Martinus nach St. Heinrich und wieder zurück, wo Läufer und Fans sich an Würstchen und Koteletts stärken konnten, die von den Horbacher Pfadfindern gegrillt wurden. Es war ein gelungenes Ereignis, das im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

Natürlich gibt es (für die Ehrgeizigen) auch Ergebnisse:
St. Heinrich erlief mit 3 Läufern und einem Hund stolze 260 Punkte auf 25 km,
St. Martinus mit 43 Läufern 1440 Punkte auf 242,5 km und
St. Laurentius mit 53 Läufern 1700 Punkte auf 302,5 km.

Den Gewinn von 300 Euro erhielt die Viktor Frankl-Schule für ein therapeutisches Gerät zur Mobilisierung von Schwerst-Mehrfachbehinderten.