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Nachrichten und Informationen aus St. Laurentius

Neuer Internetauftritt für St. Konrad und St. Philipp Neri

Logo St. Konrad, St. Philipp Neri

Das Jahr 2014 stand im Zeichen der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Pfarren unserer Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) im Aachener Nordwesten. Unter anderem haben wir gemeinsam ein neues Pastoralkonzept erarbeitet. Darin messen wir der Beheimatung der Menschen vor Ort in jeder unserer sechs Pfarrgemeinden einen großen Stellenwert zu. Gleichzeitig möchten wir uns der Notwendigkeit stellen, Kräfte und Mittel GdG-weit zu bündeln, wo dies möglich und sinnvoll ist.

Diesem Gedanken folgt auch die neue Internet-Seite von St. Konrad und St. Philipp Neri. Es ist eine Seite für St. Konrad und St. Philipp-Neri, die aber inhaltlich und technisch viele Gemeinsamkeiten mit den anderen Pfarreien der GdG hat. Das ermöglichte ein größeres Inhalte-Spektrum als bisher, bei geringerem Aufwand.

Basis für den neuen Internetauftritt ist das schon in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus genutzte System, das auch den GdG-Seiten zugrunde liegt. So war es möglich, in nur etwa zwei Monaten die neuen Internetseiten von St. Konrad und St. Philipp zu erstellen. Struktur und Design der neuen Seite lehnen sich an die nördlichen Gemeinden an, Gemeinsamkeiten werden deutlich. Das System erlaubt, Inhalte und Artikel für mehrere oder alle Gemeinden der GdG zusammen ohne Mehraufwand zu erstellen.

Wir suchen eine Organistin / einen Organisten für St. Konrad und St. Philipp Neri

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine Organistin / einen Organisten für St. Konrad und St. Philipp Neri.

Es sind drei wöchentliche Messen zu begleiten:

  • Samstags,

    18:00 Uhr in St. Konrad

  • Sonntags,

    10:00 Uhr in St. Konrad

  • Sonntags,

    11:15 Uhr in St. Philipp Neri

Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Pfarrbüro:

oder beim Kirchenvorstand:

Rumänien-Aktion sagt „Danke!”

Wieder erfolgreiche Adventsaktion in 2014

Türkollekte

In den Gottesdiensten des 2. Adventssonntages hatten wir in St. Martinus und St. Heinrich zu Geldspenden zugunsten der Rumänienhilfe aufgerufen. Es kam wieder ein toller Betrag von 2.022,42 Euro (Gesamtsumme aus der Türkollekte und den Direktüberweisungen auf das Spendenkonto) zusammen. Dieser Spendenbetrag wird für den weiteren Aufbau der „Häuslichen Pflege” (Finanzierung einer Pflegekraft und Anschaffung von dringend benötigten medizinischen Verbrauchs- und Pflegematerialien) verwandt.

Glühweinaktion

Zur Unterstützung der Rumänienhilfe wurde in St. Heinrich wieder nach den Gottesdiensten in der Adventszeit und nach der Christmette Glühwein angeboten. Für die Organisation und Betreuung des Glühweinstandes bedanken wir uns ganz herzlich bei den jungen engagierten Gemeindemitgliedern Michael Frohn, Tom Toussaint sowie bei Viktor Hirsch. Der wiederum tolle Erlös dieser Aktion von 455,- Euro kommt speziell der Speisung von Straßenkindern in Caransebeș zugute. Für jeweils 1,- Euro kann ein warmes Mittagessen für diese benachteiligten Kinder gekocht werden. Die Glühweinaktion bot zudem den Gottesdienstbesuchern wieder einen interessanten Rahmen für Gespräche und Begegnungen.

Allen Spendern (groß und klein!) sowie allen Helfern sagen wir ein herzliches „Vergelt´s Gott”

Für die Rumänien-Aktion Aachen Nordwest

Marlies Frohn

Theo Brauers

Annegret Brauers

Adventsplätzchen gingen 2014 an Flüchtlinge

Plätzchen

Die alljährliche Plätzchenaktion in Laurensberg verlief 2014 etwas anders als die letzten Jahre: Wurden seit Jahren die Inhaftierten der JVA Aachen mit Weihnachtsplätzchen beschenkt, ging die Beteiligung der Gemeinde in den vergangen Jahren leider so stark zurück, dass die benötigten 400 Plätzchentüten mit Weihnachtskarten trotz tatkräftiger Unterstützung des Kindergartens, der Messdiener, der Pfadfinder und einiger weniger Gemeindemitglieder kaum noch zu schaffen waren. Wir hoffen, im Jahr 2015 wieder so viel Unterstützung zu bekommen, dass wir die Marke der 400 Geschenktütchen wieder knacken können!

Die Pfadfinder aus Laurensberg ließen es sich trotzdem nicht nehmen, im Advent eine Truppstunde lang Weihnachtskarten zu basteln, Plätzchen zu backen und Tütchen zu packen. Das Ergebnis waren 140 Tüten voller Weihnachtsplätzchen, die an verschiedene Unterkünfte von minderjährigen Flüchtlingen ohne Begleitung in Aachen verteilt wurden. Die Freude über dieses kleine Stück Weihnachtskultur war in allen Einrichtungen groß und zauberte ein Lächeln in die Gesichter.

Aktion Weihnachtswunschsterne 2014

Wunschsterne

Eine Puppe, eine Decke oder eine Winterjacke, ein Feuerwehrauto oder ein Fahrrad waren z.B. die Kinderwünsche, die auf Sterne geschrieben in unserer Kirche hingen. Ein besonderer Wunsch kam von einem Vater, der so gerne noch einmal mit seiner Frau ins Kino gehen wollte. Ich hätte gerne sein Gesicht stellvertretend für alle leuchtenden großen und kleinen Augen gesehen, denn aus dem Päckchen mit den Kinokarten lugte auch noch eine Flasche Sekt hervor, für einen gemütlichen Abend zu zweit…

So möchte ich stellvertretend für die Familien und die Betreuer der Familienhilfe des Sozialwerkes Aachener Christen und von Donum Vitae Danke sagen für die 196 wunderschön verpackten Päckchen und Ihre Bereitschaft, so großzügig und liebevoll zu spenden.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein erfülltes Jahr 2015.
Elke Schulte

Stamm Funkenflug sagt "Danke"

Nach der großartigen Resonanz der letzten Jahre hatten wir nicht damit gerechnet, die Anmeldezahlen noch einmal steigern zu können. Umso mehr waren wir überrascht, dass schließlich mehr als 250 Haushalte aus Laurensberg sich an der Aktion beteiligten und mit ihrem alten Weihnachtsbaum eine gute Sache unterstützen wollten. So wurde es für die Jugendlichen und Leiter unseres Pfadfinderstammes ein arbeitsintensives Wochenende, bei dem Bäume gesammelt, abgeholt, transportiert, zerkleinert und zum Schluss ordnungsgemäß entsorgt wurden. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei denjenigen entschuldigen, bei denen uns ein Fehler unterlaufen ist oder sich die Abholung verzögert hat.

Insgesamt war die Aktion aber wieder ein toller Erfolg: Durch Ihre großzügigen Spenden von insgesamt 1500,- Euro fördern und unterstützen Sie mit Ihrer Beteiligung aktiv die Kinder­und Jugendarbeit unseres kolumbianischen Partnerprojekts Sueños Especiales in Ibaqué (www.su-especiales.org) und auch unsere eigene Stammesarbeit. Dafür sind wir sehr dankbar und würden uns freuen, wenn wir auch 2016 Ihren Weihnachtsbaum wieder abholen dürfen.

Sternsingeraktion 2015

Sternsinger 2015 in St. Laurentius

„Segen bringen, Segen sein – Gesunde Ernährung auf den Philippinen und weltweit” hieß das Motto der Sternsingeraktion 2015.

16 Familien luden über 100 Sternsinger und Begleiter zum Mittagessen ein, und 77 Kinder im Alter von 5 – 12 Jahren machten sich in diesem Jahr bei Wind und Wetter als Könige auf den Weg, um für Kinder in der Dritten Welt Spenden zu erbitten. Kein Weg war ihnen zu weit, und so kam am Ende die stolze Summe von 13.460,65 Euro zusammen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender und auch an euch, liebe Könige, denn ihr habt euch folgendes Zitat zu eigen gemacht:

”Verlasst die Welt ein wenig besser, als ihr sie vorgefun­den habt” (Baden Powell).

Anmeldung zum Kindersachen-Flohmarkt 2015

Wer gerne gebrauchte Kinderkleidung und Spielsachen beim Flohmarkt des Kindergartens St. Laurentius am 7.3.2015 von 10:00 – 12:30 Uhr im Lauren­tiushaus verkaufen möchte, kann sich ab sofort im Kindergarten St. Laurentius (Tel.: 0241-12491) melden.
Die Standgebühr beträgt 5,- € sowie eine Kuchen- oder Brötchenspende für die Cafeteria.
Eine endgültige Zuteilung der Tische erfolgt Ende Februar.

Ökumenischer Projektchor 2015

Möchten Sie im Projektchor im Ökumenischen Gottesdienst am 22. Februar 2015 mitsingen? Dann freuen wir uns, wenn Sie mit dabei sind. Es gibt zwei Proben und schöne Musik.

Wir proben am Dienstag, 17.2.2015, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Richterich, und am Freitag, 20.2.2015, im Pfarrsaal St. Martinus, jeweils um 20:00 Uhr.

Der Gottesdienst ist am 22.2.2015 um 18:00 Uhr in St. Martinus, ein Einsingen dafür wird ab 16:30 Uhr sein.

Wir freuen uns, wenn die Paul-Gerhardt-Gemeinde und St. Heinrich/St. Laurentius/St. Martinus zum gemeinsamen Singen zusammenkommen!

Anmeldung bei Sabine Busse (Tel. 0241 - 9800027)
oder Angelo Scholly (0241 - 9319228)

Dringend: Pfarrbusfahrer gesucht

Zur Verstärkung unseres bestehenden Teams suchen wir Damen oder Herren, die unsere Seniorinnen und Senioren samstags abends bzw. sonntags morgens mit dem Pfarrbus zum Gottesdienst fahren und wieder zurück an die einzelnen Haltestellen. Hierzu benötigen Sie keine erweiterte Fahrerlaubnis. Je mehr Fahrerinnen bzw. Fahrer zur Verfügung stehen, umso seltener erfolgt der Einsatz.

Wenn Sie uns helfen können, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (0241 - 17 17 70).
Dort beantwortet man Ihnen auch evtl. Fragen oder gibt Ihnen eine Kontakt-Telefonnum­mer.

Wir teilen unseren Überfluss

Mit der Aktion „Mein Martinsteil” sammelten wir in St. Martinus im vergangenen Jahr rund um Sankt Martin für die Kindertagesstätte Rokoko in Aachen Lebensmittel, Kleidung und Spielsachen.
Die KiTa Rokoko (Robert Koch Straße), liegt direkt am Bahnhof Rothe Erde. Dort können bis zu 75 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren betreut werden. Die Kinder kommen häufig aus Familien, die geprägt sind von Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch, Alkohol, Gewalt u.v.m. Durch die unzureichende elterliche Fürsorge und Förderung bedürfen diese Kinder einer intensiven Betreuung. Derzeit erhalten die Kinder drei Mahlzeiten in der Kindertagesstätte, oft die einzige regelmäßige Ernährung.

Wir wollen diese Arbeit und die bedürftigen Familien des Stadtteils Aachen Ost, Rothe Erde, dauerhaft unterstützen und rufen daher zu einer weiteren Spendenaktion auf.

Benötigt werden Kleidungsstücke aller Art und Größe, Bettwäsche, Handtücher, Geschirr und Spielzeug. Sie können auch haltbare Lebensmittel spenden, wie z.B. H-Milch, Margarine, Nudeln, Kakao, Marmelade, Schokocreme, Mehl, Reis, Salz, Zucker, Obst- und Gemüsekonserven und Süßes (kein Fleisch!). Die Sachspenden werden von der Kindertagesstätte an die Kinder und Familien kostenlos weitergegeben. Dies möchten wir unterstützen und geben dafür gerne ihre Spenden weiter. Wenn Sie Ihre Spenden in Tragetaschen oder Kartons bei uns abgeben, erleichtern Sie uns den Weitertransport.

Sie können Ihre Sachspenden am Misereorwochenende, dem 21./22.3.2015 rund um die Gottesdienste im Laurentiushaus und in der Kirche in St. Laurentius abgeben.

Wir danken für Ihre Unterstützung!
Wolfgang Oellers

Dank der Generaloberin unserer indischen Schwestern

In Auszügen veröffentlichen wir den Dank der Generaloberin aus Indien anlässlich der Spende an den Orden nach der Beerdigung von Pfarrer Wilhelm Jansen:

„Lieber Pastor Voß und Pfarrangehörige,

wir wünschen Ihnen Glück und Frieden an allen Tagen des neuen Jahres 2015!

Wir danken Ihnen für Ihre wunderbare Geste, uns statt der Blumengaben zur Beerdigung von Pfarrer Jansen die Summe von 4050,- Euro für die Missionsarbeit unserer Kongregation zukommen zu lassen. … Wir fühlen uns sehr geehrt. Sie haben den Wunsch unseres lieben Pastors Jansen ausgeführt, der die Bethany-Sisters nach Aachen geholt hat, damit sie im Seniorenhaus Dienst tun.

Da er unseren Schwestern beistand als treuer Pastor, Freund und Begleiter seit 35 Jahren, ist sein Gedenken verankert in der Guldedgudd-Mission, für die das Geld eingesetzt wird.

In Bethany werden wir Sie alle in unser beständiges Gebet einschließen. … Wir danken Ihnen allen, dass Sie uns mit Ihrer Gabe bedacht haben.

Die Spur, die Pfarrer Jansen bei seinem Weggang verlässt, wird nun durch Pfarrer Voß beschritten, und wir wissen, dass unsere Schwestern ihre Arbeit in Aachen zu Ihrer Unterstützung fortsetzen. Der Pastor und die Pfarrangehörigen sind unserer Mission gegenüber immer großzügig gewesen. Wir drücken Ihnen unsere tiefe Dankbarkeit aus. Gott segne Sie!

Sr M Wilberta BS, Generaloberin der „Sisters of the Little Flower of Bethany”

Wanderexerzitien in der Fastenzeit 2015

in der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen Nordwest

Wir laden Sie herzlich ein, sich in der Fastenzeit mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Die Wanderexerzitien stehen unter dem Motto:

„Grenzen überschreiten, Grenzen überwinden – aufeinander zugehen!”

Nach einem ersten Impuls in der jeweiligen Pfarrkirche wandern wir von dort aus schweigend, betend und meditierend zu unserem gemeinsamen Ziel. Unser Ziel ist ein Wegkreuz, welches wir nach einem Fußweg von etwa 35 Minuten erreichen werden.
Auf dem Rückweg ist Zeit und Gelegenheit zum Erzählen, Austauschen und Kennenlernen.

In jeder Gemeinde werden Mitfahrgelegenheiten angeboten. Näheres können Sie dem nachfolgenden Terminplan entnehmen und den Plakaten in allen Schaukästen.

Waltraud Loh

 

Termine für die Wanderexerzitien:

Treffpunkt:

Donnerstag, 19. Februar 2015, St. Martinus, Richterich

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in der Gemeinde


Treffpunkt:

Donnerstag, 26. Februar 2015, St. Konrad, Vaalserquartier

Wanderung:

zum Friedhof nach Vaals


Treffpunkt:

Donnerstag, 5. März 2015, St. Heinrich, Horbach

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Horbach


Treffpunkt:

Donnerstag, 12. März 2015, St. Peter, Orsbach

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Orsbach


Treffpunkt:

Donnerstag, 19. März 2015, St. Laurentius

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Laurensberg


Treffpunkt:

Donnerstag, 26. März 2015; St. Sebastian, Hörn

Wanderung:

zum evangelischen Gemeindehaus Arche auf der Schurzelter Straße

Fragebogen zur Familiensynode

Liebe Leute,

das Bistum trat mit angehängter Bitte an uns heran. Es geht um die inhaltliche Vorarbeit zur Bischofssynode im Herbst zum Thema "Familie".

In der Gemeindeleitung sahen wir keine Gruppe und kein Gremium, das zeitlich in der Lage ist, sich kollektiv mit den Fragen und Thesen auseinanderzusetzen, das Anliegen wollen wir dennoch gerne unterstützen.

Daher geht unsere Einladung an alle Interessierten, sich individuell mit dem Fragebogen zu beschäftigen und diesen an das Bistum zurück zu senden. Gerne können das Anschreiben und der Link hierzu an Bekannte/Freunde weiter gegeben werden.

Die Antworten müssen bis zum 13. März eingegangen sein und werden auf Bistumsebene zentral bearbeitet, fließen dann in das Dokument der Deutschen Bischofskonferenz mit ein und werden bis Mitte April nach Rom gesendet.

Viele Grüße,

Josef Voß

Abschlussdokument der ‚Relatio Synodi‘ zum Download
Brief des Generalvikariats

Anmeldung Familienwochenende 2015

Familienwochenende

Wie schon angekündigt laden wir alle Familien mit Kindern im Schulalter zu einem gemeinsamen Wochenende vom 21. bis 23. August 2015 ein. Dabei sollen neben dem Austausch über den Glauben auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Das Haus St. Georg bietet mit seinem großen Außengelände, Kapelle und Seminarräumen einen sehr guten Rahmen dafür.
Pfarrer Schornstein wird uns zu einem großen Teil begleiten.

Kosten für zwei Übernachtungen im Familienzimmer und Verpflegung:

  • 64,- Euro für Erwachsene
  • 49,- Euro für Jugendliche ab 11 Jahre
  • 43,- Euro für Kinder

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 10.5.2015

Anne Dahmen und Sonja Schmitt

oder

Ein Pastoralkonzept als Grundlage

Als das Bistum Aachen im Jahr 2010 die "Gemeinschaft der Gemeinden" (GdG) als neue Organisationsebene eingeführt und unsere sechs Pfarreien zur GdG Aachen Nordwest zusammengeschlossen hat, stellte uns das vor Ort vor völlig neue Aufgaben. Alle Pfarreien hatten ein gut funktionierendes Gemeindeleben, ausreichendes hauptamtliches Personal und sahen zunächst keine Dringlichkeit zur GdG-weiten Zusammenarbeit und Vernetzung. Dementsprechend war unser erstes „gemeinsames” Pastoralkonzept aus dem Jahr 2010 tatsächlich eine lose Sammlung von sechs ähnlichen, aber unabhängigen Pastoralkonzepten.

Inzwischen haben sich die Gemeinden der GdG untereinander viel besser kennen und schätzen gelernt. Jetzt arbeiten wir in ersten Projekten zusammen und öffnen die meisten unserer pastoralen Angebote auch für die Nachbargemeinden. Dadurch entsteht auch ein bunteres und vielfältigeres Gemeindeleben für alle.

Im Jahr 2014 haben wir daraufhin unser Pastoralkonzept neu gefasst, um dieser veränderten Situation Rechnung zu tragen, und weil das Pastoralkonzept auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das „Kirchliche Immobilienmanagement” (KIM) ist.

Im neuen Pastoralkonzept bleibt die Beheimatung der Menschen in ihrer Pfarrgemeinde vor Ort ein wichtiger Eckpunkt, weil dort die Gemeinschaft am intensivsten gelebt und erlebt wird – wir wollen also sprichwörtlich „die Kirche im Dorf lassen” und nicht etwa eine zentrale Großgemeinde schaffen. Auf dieser Basis möchten wir über die Gemeindegrenzen hinweg vielen Menschen ein Mitgestalten ermöglichen und ihre Mitverantwortung wecken.

Lesen Sie selbst im Pastoralkonzept, welche Perspektiven und konkreten Maßnahmen wir uns zur Weiterentwicklung unseres Gemeindelebens für die kommenden Jahre vorgenommen haben.

Für das Redaktionsteam des Pastoralkonzeptes:
Andrea Petermann-Meyer

Pfarrbus St. Laurentius

Pfarrbus

Ab sofort wird der Pfarrbus auch Ecke Tittardsfeld 90 / Rosenhügel 28 anhalten und zwar:

  • samstags um 17:29 Uhr
  • sonntags um 9:29 Uhr

Chorkarneval im Laurentiushaus

Karneval

Da stand die Welt auf dem Kopf. Wo sonst das „Kyrie” der Haydn-Messe durch Kantor Jeub den Mitgliedern des Kirchenchores tonal nahe gebracht wird, stand die Welt am Freitag, 6. Februar 2015, auf dem Kopf. Der Chorkarneval füllte das Laurentiushaus mit illustren Gästen von Hippiefrau über Engelchen, Indianer, Mädels in Südseebaströckchen bis zu Karl Lagerfeld höchstpersönlich – Maskerade pur! Mariele Pontzen führte durch ein spritziges Programm mit – wie könnte es anders sein - musikalisch untermalten Aufführungen und auch das Tanzbein kam nicht zu kurz. Erst spät in den nachmitternächtlichen Stunden traten die letzten den Heimweg an, nach einem wundervollen Abend. Jetzt, wo wir uns tief in der Fastenzeit befinden, sei an die Worte aus der Februarausgabe des Dreiklangs erinnert, in dem der Wunsch ausgesprochen wird, dass „allen, ausgehend von unserem freudigen Alaaf und Helau an Karneval über die Stille und Rückbesinnung in der Fastenzeit ein österlich, jubelndes Halleluja erklingen möge.”

P. Rick

Prof. Köhne im Kirchensteuerrat

Heinrich Köhne

Der diözesane Kirchensteuerrat ist das wichtigste Finanzgremium unsers Bistums. Er setzt sich zusammen aus Vertretern der Bistumsleitung und den gewählten Vertretern der acht Bistumsregionen.

Am 4. März 2015 ist Prof. H. Köhne aus dem Kirchenvorstand St. Martinus für die Region Aachen-Stadt mit großer Mehrheit erneut für fünf Jahre in den diözesanen Kirchensteuerrat gewählt worden. Wir gratulieren ihm sehr herzlich zur Wiederwahl.

Wir in den Pfarreien unserer Region können uns ebenso über das Ergebnis freuen, weil Prof. Köhne auch schon in den letzten fünf Jahren bei seinen Entscheidungen immer die Interessen der Basis gut im Blick gehabt hat. Wir wünschen ihm für die kommende Amtszeit einen wachen Blick, Kraft zur richtigen Entscheidung und immer die nötigen Verbündeten.

J. Voß

Wegekreuze

Wegkreuz vor Mauer

Wenn Sie in Ihrer Nähe ein Wegekreuz haben, dann schauen Sie doch bitte mal genauer hin. Ist es im Unstand? Kann es eine Reinigung brauchen oder einen kleinen Schmuck vertragen? Die heilige Woche und das Osterfest rücken näher. Es wäre schön, wenn vor allem zu diesen besonderen Zeiten die religiösen Zeichen des Christentums Ihre Aufmerksamkeit erfahren. Vielen Dank!

J. Voß

Presseartikel zu Bistum und Leitungsteam in Aachener Nordwesten

Die Aachener Zeitung hat in Ihrer Ausgabe vom 6. März 2015 gleich mehrere Artikel zur katholischen Kirche veröffentlicht:

Ich gehe schon wieder

- Neue Wege -

Vor erst 2 ½ Jahren habe ich angefangen, als Gemeindereferentin in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus zu arbeiten, und zwar mit der Vorstellung, „bis zur Rente” zu bleiben – zumal die Erstgespräche und ersten Eindrücke alle äußerst positiv verlaufen waren und sich mit der Zeit durchaus bestätigt haben.

Aber es kam anders. Die Personalabteilung hat mich gefragt, ob ich bereit bin, in einem neu zu bildenden Team im Bereich Berufungspastoral zu arbeiten. Im Bistum Aachen sollen neue Wege ausprobiert und erschlossen werden, um Menschen für die Kirche zu gewinnen und sie in ihrer beruflichen Entscheidungsfindung bewusst christlich zu begleiten. Obwohl ich mir zunächst einen Wechsel nicht vorstellen konnte, gefiel mir spontan, dass unser Bistum aktiv in diese Richtung gehen will und Raum eröffnet für Neues. Und je mehr ich darüber nachdachte, desto deutlicher spürte ich, dass ich mich dieser Anfrage nicht verweigern will, obwohl ich auch sehr gerne hier in der Gemeindearbeit geblieben wäre. Für mich ist es eine große Herausforderung in ein so ungewisses Feld aufzubrechen. Aber ich gehe in dem Vertrauen, dass sich erweisen wird, wie der neue Weg geht.

Dabei motivieren mich auch Erfahrungen, die ich hier mit Ihnen gemacht habe, und die mir zeigen, dass neue Wege zum Leben und Glauben dazugehören, ja dass in ihnen die Chance liegt, uns tiefer und reicher zu machen. Veränderung ist eine positive Lebenskraft, auch wenn sie Kraft kostet. Von Hilde Domin stammt das provozierende Wort: „Wir setzten unseren Fuß in die Luft und sie trug.” Ich finde es immer wieder bestätigt. Ich erlebe das in der Begleitung von Einzelschicksalen, wenn Menschen unerwartet neue Wege betreten müssen und können, aber auch in äußeren Veränderungen, die uns in den Gemeinden herausgefordert haben. An einige möchte ich hier erinnern. Gemeindeleitung in Gemeinschaft ist ein ganz neuer Weg, den wir beschritten haben. Für mich war das ein sehr lebendiger – auch anstrengender, aber immens bereichernder - Prozess, getragen von viel Engagement auf allen Seiten und dem Vertrauen in Gottes Heiligen Geist. Die Mitglieder des neuen Gremiums „Pfarreirat” mussten Neuland betreten und legen nun ihre Spuren. Für die Mitglieder im schon lange bestehenden Gremium Kirchenvorstand bestand plötzlich intensiver die Notwendigkeit, den Blick nicht nur auf den eigenen Kirchturm zu richten, und es zeigt sich, dass Solidarität nicht an der Pfarreigrenze Halt macht. Die Wort-Gottes-Feiern gehören mittlerweile fest zum Gottesdienstangebot und tragen es mit. Parallel dazu hat sich die GdG (Gemeinschaft der Gemeinden) mit vielen positiven Begegnungen weiter entwickelt…

Es ist viel in Bewegung in der Kirche, mehr als Manchen lieb ist. Aber Leben ist eben nicht Stillstand. Leben ist Prozess und Entwicklung, ist das, was sich ereignet. Es ist gut, wenn in der Kirche Leben spürbar ist.

Sehr gerne bin ich als Gemeindereferentin mit Ihnen unterwegs gewesen. Ich habe viel zu danken: für offene und herzliche Aufnahme, für viele vertrauensvolle Einzelbegegnungen, für begeisternde und verlässliche Zusammenarbeit, für lebensfrohe spirituelle Erfahrungen, … für 2 ½ Jahre zutrauendes Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, die den Weg des Glaubens heute suchen und ihn gehen, mal mit vorsichtigen, mal mit mutigen Schritten. Diese Erfahrungen haben mich bestärkt. Danke.

Am 26. April 2015 werde ich mich als Gemeindereferentin von Ihnen verabschieden: in der Sonntagsmesse um 11:30 Uhr in St. Martinus.

Renate Heyman

Neuer Internetauftritt für St. Sebastian

Besuchen Sie auch die Seiten der neuen Internet-Präsenz der Pfarrei St. Sebastian auf der Hörn.

Logo St. Sebastian

Der Auftritt ist noch nicht in allen Details zu Ende geführt, doch wollen wir Sie nicht länger auf die uns jetzt mögliche Informationsvielfalt warten lassen.

Unser neuer Internetauftritt ist ein Beispiel für gelungene überpfarrliche Zusammenarbeit, die sich nicht nur auf die drei Oratoriumsgemeinden St. Konrad, St. Peter und St. Sebastian beschränkt, sondern stellt das Ergebnis einer sinnvollen und Ressourcen bündelnden Zusammenarbeit der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest dar.

Mit der uns jetzt möglichen Aktualität wollen wir Sie über die Angebote unserer Gemeinden und besonders der Pfarrei St. Sebastian auf dem Laufenden halten.

Unsere Seiten zu besuchen, lohnt sich ab jetzt immer wieder.

Schwester Irmtraud Thurn und Thorsten Krätzsch

für das Pastoral- und Internet-Team

Seniorenberatungsberatungsstelle in Richterich

Logo des Malteserhilfsdienstes

Der Malteser Hilfsdienst Aachen hat am 1.2.2015 in Richterich eine niedrigschwellige Senioren­be­ra­tungs­stel­le zu allen Fragen rund um das Thema Ver­sor­gung im Alter eröffnet. Fast 55.000 Euro Starthilfe für das Projekt kommen von der Deutschen Fernsehlotterie. Voraussetzung für die Förderung war eine Sozialraumanalyse, die für den Stadtteil die Notwendigkeit einer Beratungsstelle bestätigte.

Senioren beim Café

Die Seniorenberatung mit einer hauptamtlichen und mehreren ehrenamtlichen Helfern unterstützt ältere Menschen im Alltag, damit sie so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Auch Angehörige finden Rat und Information, etwa wenn es um die Finanzierung von Leistungen durch die Pflegeversicherung geht. Bei Bedarf vermittelt die Seniorenberatung spe­zi­a­li­sierte Dienste und Einrichtungen.

Neben der Seniorenberatung engagieren sich die Malteser für ältere Menschen in Richterich bereits seit Sommer 2014 mit einem Besuchs- und Entlastungsdienst sowie seit November 2014 mit einem monatlichen Gruppenangebot für demenziell veränderte Menschen in den Räumlichkeiten des Pfarrheims.

Ihr Ansprechpartner ist Frau Ute Wilden, Seniorenberaterin und Koordinatorin der Demenzdienste.
Sie ist

  • montags vom 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr
  • donnerstags von 15.:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • sowie nach Vereinbarung

in den Räumlichkeiten der Horbacher Str. 55 – 57 (Pfarrheim St. Martinus) zu erreichen.

Neue Gemeindereferentin

Es gibt Gott sei Dank eine Nachfolgerin für Frau Heyman. Im Lauf des Monats Mai wird Frau Gerlinde Lohmann ihre Arbeit als Gemeindereferentin in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus aufnehmen. Darüber freuen wir uns. Frau Lohmann wird sich zu gegebener Zeit den Gemeinden vorstellen.

J. Voß

Pfarrbriefboten gesucht

Wir benötigen dringend ab Juni neue Pfarrbriefboten.

Wer trägt einmal im Monat 110 Pfarrbriefe in folgenden Straßen aus:

  • Hander Weg 45 - 81
  • Karl-Friedrich-Str. 1 - 58
  • Vetschauer Str. 3 - 7

Weiterhin suchen wir eine Pfarrbriefboten für den folgenden Bezirk:

  • Rathausstr. 1-30, ca. 180 Pfarrbriefe

Welches ältere Kind, welcher Jugendliche oder Erwachsene kann einmal im Monat den Pfarrbrief verteilen?

Wer dazu bereit ist, meldet sich bitte im Pfarrbüro, Tel. 17 17 70. Dort gibt es auch weitere Informationen.

Dank für Fahrräder

Viele Menschen sind dem Aufruf im Dezember gefolgt und haben Fahrräder für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, die an der Reformpädagogischen Sekundarschule am Dreiländereck unterrichtet werden! Frau Liebs hat die angebotenen Räder eingesammelt und zur Schule transportiert, und Herr Pinke, unser „Fahrradprofi”, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, sie gemeinsam mit unseren Jugendlichen zu überholen und in Stand zu setzen. Mit Rat und Material wurde er dabei von Herrn Meves von der Firma AC-Bikes unterstützt. Die ersten Räder konnten so an ihre stolzen neuen Besitzer übergeben werden.

Fahrradwerkstatt

Die Fahrräder sind insbesondere denen eine große Hilfe, die z.B. ein Praktikum als Bäcker oder in der Krankenpflege absolvieren und bereits unterwegs sein müssen, wenn noch keine Busse im Einsatz sind. Neben Fahrrädern wurden uns Sach- und Geldspenden zur Verfügung gestellt. Letztere ermöglichen uns die Anschaffung von Reparaturmaterial, Fahrradhelmen und Fahrradschlössern. Ihre Spenden und Ihr persönlicher Einsatz haben große Freude ausgelöst und viele Gesichter zum Strahlen gebracht! Dafür im Namen unserer Schüler und des Kollegenteams ein herzliches Dankeschön!

Willkommen Gerlinde Lohmann

Als neue Gemeindereferentin begrüßen wir im Mai Frau Gerlinde Lohmann. Wir freuen uns, dass nach dem Abschied von Frau Heyman nahtlos eine neu Gemeindereferentin bei uns anfangen kann. Das ist in der - auch bei hauptamtlichen MitarbeiterInnen - zunehmend angestrengten Personalsituation keine Selbstverständlichkeit.

Frau Lohmann wird in allen drei Pfarreien tätig sein. In den Gesprächen mit ihrem Kollegen Herrn Oellers und mir zeichnet sich ab, dass manche Aufgabenverteilung neu geordnet werden wird. Es ergibt einen Sinn, wenn bestimmte Themenfelder durch dieselbe Person in allen drei Gemeinden abgedeckt werden. Das spart Kraft und Zeit. Wir werden rechtzeitig darüber informieren, wer für welche Aufgabengebiete zuständig sein wird.

Zunächst wünschen wir Frau Lohmann einen guten Einstieg, einen raschen Überblick über das Vielerlei unserer Pfarreien und viel Freude in ihrer Arbeit bei uns. Und in all dem: Gottes Segen!

J. Voß

Feier der Erstkommunion 2015

Kommunion„Mit Jesus in einem Boot” zu sein, vermittelt Geborgenheit, Ruhe, Vertrauen und Sicherheit. „Mit Jesus in einem Boot” lautete auch das Motto der diesjährigen Kommunionvorbereitung in St. Laurentius. „Mit Jesus in einem Boot” heißt für 29 Kommunionkinder und -familien auch Gewissheit, dass der Weg mit Jesus nicht erst mit der Feier der Erstkommunion beginnt und dass die Reise mit ihm weitergeht.

Seit dem Tauferneuerungsgottesdienst am 22.2.2015 steht darüber hinaus auch ein großes Schaubild mit den Fotos und Namen aller Kommunionkinder und ihrer Katechetinnen und Katecheten in der Kirche. In fünf Gruppen wurden die Kinder seit Anfang des Jahres von 4 Müttern und einem Vater(!) vorbereitet. Nach den Sommerferien werden wir zur Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung einladen (Erstbeichte). Wir feiern die Erstkommunion in St. Laurentius traditionell am Fest Christi Himmelfahrt, am 15. Mai 2015 um 10:00 Uhr.

Allen Katechetinnen und dem Katecheten vielen Dank für ihre Zeit, ihr Engagement und ihr lebendiges Glaubenszeugnis! Es war eine schöne Vorbereitungszeit.

Allen Kommunionkindern und ihren Familien wünsche ich ein unvergessliches Fest der Begegnung mit Jesus im Brot des Lebens. Für unsere Kommunionkinder und ihre Familien bitte ich Sie alle um Ihr Gebet.

Wolfgang Oellers

70 Jahre aktiv im Chor

JubiläumIn der Kirche von Laurensberg waren die letzen Töne des Halleluja von Händel verklungen nach der Ostermesse. Der Chor hatte mit der Nelsonmesse von Haydn der österlichen Freude in der Liturgie einen feierlichen Rahmen geboten. Die Kirche begann sich zu leeren, doch Chor und Orchester harrten auf ein Ereignis, das auch die in der Kirche verbliebenen Besucher mit Faszination verfolgen sollten. Die Laurensbergerin Marita Neuß wurde für ihre unglaubliche 70-jährige aktive Mitgliedschaft im Laurensberger Kirchenchor geehrt. „Unglaublich” - so begann der Vorsitzende des Chores seine Würdigung dieses Ereignisses. Unglaublich, Ostern 1945 hatte die Jubilarin als junges Mädchen zum ersten Mal im Laurensberger Kirchenchor mitgesungen und bis zum heutigen Tag keine Probe und Aufführung versäumt, es sei denn, wenn sie durch Krankheit oder Reisen verhindert war.

Eine Anekdote ihres Chorlebens darf nicht unerwähnt bleiben, haben doch die Frauen des Laurensberger Kirchenchores schon vor 70 Jahren vehement die Frauenquote eingeführt und verteidigt. Und das kam so. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Chor als Männerchor gegründet worden und es bis zum zweiten Weltkrieg auch geblieben. Da die meisten Männer in den Krieg mussten, durften die Frauen ran. Als die Männer wieder aus der Gefangenschaft zurückkehrten, wollten sie ihren Männerchor wieder reaktivieren. „Nicht mit uns, da haben wir uns gewehrt. Da ließen wir uns nicht mehr vertreiben”, so Marita Neuß.

So blickt Marita Neuß an Ostern 2015 auf eine lange Zeit zurück, in der sie als Sopran das Auf- und Ab nicht nur in der Politik und in der Kirche, sondern auch im Chor erlebte, einem Chor, der heute auf einem der Höhepunkte seines Wirkens diese Ehrung mit besonderer Freude erleben durfte. Einer Ehrung, die nicht nur den Charakterzügen Beständigkeit und Zuverlässigkeit Respekt und Anerkennung zollt, sondern auch nachdenklich machte, dass solch ein Geschenk nicht jedem zuteil wird. So drückte es auch der Vorsitzenden Petrus Rick in seinem Schlußsatz aus: „Wir sind dankbar für Deine Lebensleistung und dankbar für die Gnade und den Segen, der dazu von oben kommt.”

Am Ende schmetterten noch einmal Chor und Orchester mit "Pauken und Trompeten" das Halleluja von Händel.

Petrus Rick

Artikel aus der Aachener Zeitung

Kommunion unter beiden Gestalten

Brot und WeinSchon seit mehreren Jahren kann man in unseren Gemeinden die Kommunion unter beiden Gestalten empfangen. Das ist ein sehr schönes Zeichen, denn so kann man die Feier des Abendmahles Jesu noch besser nachempfinden. Was mir als Kommunionhelferin in letzter Zeit immer häufiger auffällt, ist, dass nach dem Eintauchen der Hostie ein Tropfen Wein, das Blut Jesu, auf den Boden fällt oder verspritzt wird. Das ließe sich meines Erachtens verhindern, indem man unter die in Wein getauchte Hostie schützend eine Hand hält und somit Tropfen auffangen kann. Dies empfinde ich als einen würdigeren Umgang mit Wein und Brot.

Haben Sie keine Scheu, wenn das umständlich erscheint und evtl. etwas länger dauert:
Für einen würdigen Empfang der Kommunion haben wir alle Zeit der Welt!

Vielen Dank!
Catharina Klein

Firmung 2015

56 Firmlinge empfingen am 18. April 2015 in St. Laurentius die Firmung durch Weihbischof Karl Reger.

FlammeWir wünschen euch Gottes guten Geist, viel Kraft und Mut für euren ganz eigenen Weg in dieser Welt und hoffen, dass ihr die Firmvorbereitung in guter Erinnerung behaltet. Möge Gott euch eure Einmaligkeit immer wieder zeigen und euch darin bestärken, eure Talente und Gaben für alle Menschen einzusetzen.

Vorstellung Gerlinde Lohmann

„Sag ja zu den Überraschungen,
die deine Pläne durchkreuzen,
deine Träume zunichte machen,
deinem Tag eine ganz andere Richtung geben ...
ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind nicht Zufall.
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit,
selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.”

Wir planen den morgigen Tag, wir schmieden große Pläne für die Zukunft von Kirche und Gesellschaft. Einen Wechsel aus meiner Tätigkeit als Gemeindereferentin in der Kohlscheider Pfarre Christus unser Friede, wo ich in den letzten fünf Jahren gerne gewirkt habe, hatte ich nicht auf meinem persönlichen Planungszettel. Doch manchmal kommt alles anders! Und Dom Helder Camara, von dem der zitierte Text stammt, gibt mir Mut, Ja zu den Überraschungen des Lebens zu sagen und eine neue Richtung einzuschlagen.

Foto Gerlinde Lohmann

Ab dem 1. Mai werde ich nun in den drei Pfarreien der GdG Aachen-Nordwest St. Heinrich/Horbach, St. Laurentius/Laurensberg und St. Martinus/Richterich als Gemeindereferentin arbeiten.

Doch wie sahen eigentlich die vergangenen Richtungen in meinem Leben aus?

Meine Heimat liegt in Essen, wo ich kirchliche Kinder- und Jugendarbeit kennen und schätzen gelernt habe. Damals durfte ich mit zu den ersten Messdienerinnen im Bistum Essen gehören. In Paderborn habe ich das Fach „Religionspädagogik” studiert und bekam nach dem Studium meine erste Anstellung in Essen als Gemeindereferentin. Einige Jahre später war ich im Duisburger Norden an der Entwicklung eines gemeinsamen Teamkonzepts für drei benachbarte Pfarrgemeinden beteiligt.

Es folgte die Ausbildung zur Erzieherin und mit unserem Umzug in den Aachener Raum meine Anstellung in einer Kindertagesstätte im Ostviertel der Stadt. Nach der Geburt unserer beiden Kinder war ich freiberuflich tätig und habe als Autorin für verschiedene Verlage und kirchliche Hilfswerke gearbeitet und religionspädagogische Materialien für den Kindergartenbereich und die Gemeindearbeit entwickelt.

In den fünf Kohlscheider Gemeinden habe ich als Gemeindereferentin die ersten Schritte auf dem Weg zu einer fusionierten Pfarrei begleitet. Sich öffnen für die Menschen über die eigene Gemeindegrenze hinaus, neue Strukturen in der pastoralen Arbeit schaffen, die unterschiedlichen Profile der anderen Kirchengemeinden als Bereicherung erleben, bis hin zur Gestaltung von gemeinsamen Projekten und Gottesdiensten – all das sind nur einige Aspekte dieses Weges. Ein großer Bereich meiner bisherigen Tätigkeit in Kohlscheid bestand in der Kinder- und Familienpastoral, in der Begleitung der drei Kindertagesstätten und der Erstkommunionkatechese auf Pfarrebene. Gerade in neuen Projekten habe ich erlebt, dass „Kirche” auch heute noch lebendig und gemeinschaftsfördernd ist.

Um neue Wege im Leben einzuschlagen, braucht man eine gute Portion Mut, gesundes Gottvertrauen und Menschen, mit denen man gemeinsam unterwegs ist. Ich freue mich sehr auf meine neue Arbeit, auf weitere Überraschungen und Herausforderungen, auf die Begegnung mit Ihnen und auf neue Möglichkeiten, an der Kirche Gottes mitzubauen.

Gerlinde Lohmann

Tag der Katechese

Am 30. Mai 2015 findet im Bistum Aachen zum ersten Mal ein „Tag der Katechese” statt: Ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten sowie hauptamtlich in der Katechese tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Interessierte aus dem ganzen Bistum sind an diesem Tag herzlich eingeladen, über katechetische Themen und Arbeitsfelder ins Gespräch zu kommen, sich von neuen Ideen inspirieren zu lassen und Tipps und Materialien mitzunehmen. Inhaltlich steht der Austausch ganz im Zeichen der Frage, wie Glaubenskommunikation heute gelingen kann. Prof. Manfred Belok aus Chur/Schweiz wird darauf in seinem Eingangsreferat unter dem Motto „Christen werden nicht geboren, Christen werden!” (Tertullian) motivierende Antworten präsentieren.

Am Nachmittag besteht in verschiedenen Workshops die Gelegenheit, einzelne Aspekte zu vertiefen und das Gehörte mit der Praxis abzugleichen. Weitere Informationen und die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter verkuendigung.kibac.de/tag-der-katechese oder hier als PDF-Datei.

Ort: Pfarrzentrum St. Donatus, Aachen-Brand, Zeit: 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Information und Anmeldung: Bischöfliches Generalvikariat, Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung, Abt. Grundfragen und –aufgaben der Pastoral, Fachbereich Verkündigung, Tel. 0241 - 452 - 378, Fax 0241 - 452 - 326,
Email: E-Mail-Adresse anzeigen

Freundliche Grüße, Andrea Kett

Wanderexerzitien 2015 – Rückblick und Dankeschön

Auch in diesem Jahr waren unsere Wanderexerzitien wieder ein Miteinander-auf-dem-Weg-sein von Menschen aus allen Gemeinden unserer Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest.

Bei durchweg sonnigem Frühlingswetter besuchten wir die Kirchen unserer Gemeinschaft und machten uns auf den Weg durch die einzelnen Pfarrgemeinden.

Mittlerweile sind wir bis zu 75 Personen, die bewusst einen Nachmittag in der Fastenzeit in Ruhe und im Gebet durch die Natur wandern.

Für ein Gebetsheft, welches uns auf dem Weg begleitet, entrichten die Teilnehmer der Wanderexerzitien einen kleinen Obolus.

Aus besonderem Anlass haben wir aufgerufen, zusätzlich eine Spende für die engagierte Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde St. Konrad / St. Philipp Neri zu geben.

Dank der Großzügigkeit unserer Teilnehmer an den Wanderexerzitien ist der Betrag von 402,- Euro zusammen gekommen.
Allen Spendern an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön.

Im Namen des Vorbereitungsteams Wanderexerzitien
Waltraud Loh

Abschied in die Elternpause

Ruth Quix

Sehr geehrte Gemeindemitglieder,

nun bin ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Gemeindereferentin schon fast zwei Jahre in unseren drei Gemeinden St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus. Diese Zeit genieße ich sehr und darf sehr viel von Ihnen und Euch lernen, was mich mit großer Dankbarkeit erfüllt.

Nun werde ich meine Ausbildungszeit von insgesamt drei Jahren ab dem 8.6.2015 – also nach dem zweiten Jahr – für ein Jahr unterbrechen. Der freudige Anlass dazu ist, dass mein Mann und ich die Geburt unseres ersten Kindes erwarten. Im Anschluss an die Zeit des Mutterschutzes werde ich für ein Jahr in Elternzeit gehen. Nach dieser Zeit mit der Familie werde ich – wenn nichts Unvorhergesehenes passiert – für mein letztes Ausbildungsjahr wieder in unsere drei Gemeinden zurückkommen können. Darauf hoffe ich jedenfalls sehr und freue mich schon auf mein drittes Jahr mit Ihnen und Euch.

Am 7.6.2015 werde ich also den Sonntagsgottesdienst in St. Laurentius (10:00 Uhr) zum vorerst letzten Mal mitfeiern und mich am Ende persönlich verabschieden. Ich freue mich über jeden, der vorbeikommt.

Bis zu meinem Wiedereinstieg wird es bestimmt noch ein paar Gelegenheiten geben, bei denen man sich wiedersieht, und ich wünsche Ihnen und euch eine gesegnete Zeit,

Ruth Quix
(Gemeindeassistentin)

Ein Blick zurück – Firmung 2015

Flamme

Ab Oktober 2014 haben sich 53 Firmbewerber und zehn Katecheten aus unseren drei Gemeinden gemeinsam auf den Weg gemacht: Wir haben uns an zwei Blocksamstagen im Pfarrheim und für ein Wochenende in der Jugendherberge Nideggen getroffen und die inhaltlichen Themen der Vorbereitung (u.a. Gottesbilder, Sakramente, aber auch Lebensträume, Liebe und Partnerschaft) besprochen. Dazu haben wir viel Zeit in der Großgruppe verbracht, Spaß gehabt und uns gegenseitig kennengelernt, aber auch viele Fragen und Aufgaben in gleichbleibenden Kleingruppen bearbeitet. Zusätzlich gab es auch verschiedene Aktionen (z.B. Besuch einer Synagoge, Pilgern, Filmabend mit Diskussion, Ausflug zur Kletterkirche in Mönchengladbach, ...). Dabei konnten die Firmlinge aus drei Kategorien jeweils eine Aktion auswählen – je nach persönlicher Neigung – und so Glauben und Kirche von einer anderen Seite kennenlernen. Zwei mit Firmlingen gemeinsam vorbereitete Gottesdienste haben das Programm spirituell gut abgerundet und die Gelegenheit gegeben, in ruhiger Atmosphäre ganz bei sich und Gott zu sein.

Dies ist das erste gemeinsame Konzept aller drei Gemeinden gewesen, bei dem durch einige Kompromisse aus zwei bereits bestehenden Konzepten ein drittes entstanden ist. In den Einzelgesprächen vor der Firmung wurde deutlich, dass die Firmlinge durchweg zufrieden mit der Firmvorbereitung waren. Für die nächste Firmvorbereitung 2016 können wir aber auch neue Anregungen der Firmlinge und Katecheten mitnehmen und an dem neuen Weg arbeiten. Wir freuen uns schon jetzt auf die neuen Jugendlichen und alle Katecheten, die diesen Weg mit uns gehen werden!

Für das ganze Team
Ruth Quix

KIM Konzept ist verabschiedet - Pfarrversammlung

Im vergangenen Jahr hat die Arbeitsgruppe für das Kirchliche Immobilien-Management (KIM) unserer GdG ein Konzept erarbeitet, um den Ein­spar­vor­gaben des Bistums im Bereich der Immobilien-Instandhaltung gerecht zu werden. Dieses Konzept wurde nun den zuständigen Gremien unserer GdG zur Verabschiedung vorgelegt. Sowohl der GdG-Rat als auch alle 6 Kirchen­vor­stän­de haben dem Kon­zept in den vergangenen Wochen zugestimmt, wo­rauf­hin es dem Bistum vor­ge­legt wurde. Die Annahme durch das Bistum ist in­zwisch­en erfolgt.

Das Bistum hatte mit dem KIM-Prozess alle GdG aufgefordert, die Instand­hal­tungs­kosten für ihren Kirchen- und Gebäudebestand um etwa ein Drittel zu re­du­zieren. Dabei ging es nicht notwendigerweise um den Verkauf oder die Still­le­gung, sondern darum, auf Instand­haltungszuschüsse vom Bistum für die­se Kir­chen und Gebäude zu verzichten.

Das nunmehr verabschiedete Konzept sieht vor, alle 7 Kirchen in unserer GdG weiterhin für das Gemeindeleben zu nutzen, weil die Kirchen dafür un­ver­zicht­bar erscheinen. Um das Einsparziel zu erreichen, mussten zwei der Kir­chen, St. Heinrich in Horbach und St. Konrad in Vaalserquartier, aus der Bis­tums­förderung herausgenommen werden. Für beide wurden GdG-interne Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­keiten gefunden, so dass deren Fortbestand auch für die nächste Zeit gesichert ist.

Neben den genannten Kirchen sind auch einige der Nebengebäude von den Ein­spa­rung­en betroffen. Um dort die wegfallende Bistumsfinanzierung aus­glei­chen zu können, werden noch mehr neue Nutzungsmöglichkeiten, z. B. Ver­mie­tun­gen einiger der Gebäude erforderlich werden.

In der Pfarrversammlung am 14.6.2015 nach der hl. Messe um 10:00 Uhr in St. Heinrich, möchten wir für den Bereich Horbach-Laurensberg-Richterich die Er­geb­nis­se und die daraus er­wach­sen­den Kon­se­quen­zen vorstellen und auf Fragen aus den Gemeinden ein­ge­hen.

M. Pankert und J. Voß

Vorsicht Baustelle!

Under Construction

Baustellen zerren bei allen Beteiligten an den Nerven und sind mit Arbeit verbunden. Doch diese Maßnahmen dienen dazu, dass für die Zukunft gesorgt wird.
Auch im pastoralen Raum müssen wir für die Zukunft sorgen, d.h. Veränderungen wagen und den Blick auf die gemeinsame Seelsorge unserer drei Pfarreien richten. Deshalb suchen wir nach Wegen, die das Zusammen­wachsen fördern und gleichzeitig das Profil und die Eigenständigkeit der Gemeinden wahren.

Der Stellenwechsel von Renate Heyman zu Gerlinde Lohmann war Anlass für die Gemeindeleitung, über die Arbeitsbereiche der hauptamtlichen Mitarbeiter nachzudenken.
Konkret bedeutet dies: Die Gemeindereferenten Lohmann und Oellers werden - wie Pfarrer Voß - in allen drei Pfarreien gleichberechtigt eingesetzt. Schwerpunkte der Arbeit sind nicht mehr Pfarrbezirke, sondern Themenfelder.
Erste Absprachen betreffen die Kommunionkatechese, die ab dem nächsten Jahrgang für alle drei Gemeinden in den Händen von Frau Lohmann liegen wird.
Auch die Schulgottesdienste der Grundschulen werden aufgeteilt: Die ersten und vierten Klassen der drei Grundschulen werden von Herrn Oellers, die zweiten Klassen werden von Frau Lohmann und die dritten Klassen werden von Herrn Voß betreut.
Die Firmvorbereitung liegt zukünftig für alle drei Gemeinden in der Verantwortung von Herrn Oellers. Außerdem ist er Ansprechpartner für die weiterführenden Schulen und alle Belange im Feld „Jugendseelsorge”.
Für die drei katholischen Kindergärten wird Frau Lohmann zentrale pastorale Ansprechpartnerin sein.
Wir werden also eine themen- und zielgruppenorientierte Zuordnung verstärken, die unsere drei Gemeinden pastoral enger miteinander vernetzt.
So werden Frau Lohmann und Herr Oellers zukünftig auch im Beerdigungsdienst gleichermaßen in allen drei Gemeinden eingesetzt.
Weitere Felder, über die wir nachdenken, sind die Gremienarbeit (Pfarreiräte, GdG-Rat) sowie die Begleitung der Familienmess- und Klein­kin­der­got­tes­dienst­kreise. Hier suchen wir nach Wegen, personelle Ressourcen, persönliche Charismen und pastorale Notwendigkeiten gut zusammenzubringen. Dabei ist uns wichtig, dass die Seelsorge in allen Gemeinden auch weiterhin ihr konkretes, freundliches Gesicht behält.
Unser Ziel ist es, dass Sie in unseren Gemeinden in allen Lebensphasen und -situationen „Kirche in Rufweite” erfahren können.

„Vielen Dank für Ihr Verständnis” – so steht es an Autobahnbaustellen geschrieben. Auch wir bitten Sie um Ihr Verständnis und immer um Ihre Mitarbeit, denn nur gemeinsam schaffen wir es.

Für die Gemeindeleitung
W. Oellers, G. Lohmann, J. Voß

Fahrrad-Sammlung

Fahrrad

Der Arbeitskreis Flüchtlinge sammelt weiterhin für in Aachen lebende Flüchtlinge Fahrräder, Helme, Fahrradschlösser und Reparaturzeug. Mit einem eigenen Fahrrad gelingt es diesen Menschen leichter, kostengünstig mobil zu sein oder auch an Ziele zu kommen, die zu den notwendigen Uhrzeiten nicht mit dem Bus erreichbar sind.

Gerne sind auch reparaturkundige Menschen willkommen, die den Flüchtlingen helfen, Fahrräder instand zu setzen. Fahrräder und Material können auch abgeholt werden. Wenn Sie spenden möchten, können Sie Kontakt aufnehmen mit:

Sabine Liebs, Telefon 95 786 454

Es wird Zeit ...

Messdiener

... einmal all den Mädchen und Jungen zu danken, die als Messdiener ganz selbstverständlich, regelmäßig und gewissenhaft in unseren Pfarreien Dienst am Altar tun – und das nicht nur am Sonntag!

500-Jahrfeier des heiligen Philipp Neri

Der heilige Philipp Neri - „ein liebenswürdiger Heiliger der Freude”
Philipp_Neri

Einen „liebenswürdigen Heiligen der Freude” nannte Papst Johannes Paul II. den heiligen Philipp Neri. Viele seiner Scherze und Späße, die er in den Straßen Roms trieb, sind uns überliefert. Diese Lebensfreude gründet sicher in seiner Abstammung aus dem norditalienischen Florenz, einer offenen und lebensfrohen Stadt, wo er 1515 geboren wurde. Zum anderen aber gründet sie in der Glaubensgewissheit, von Gott geliebt zu sein.

Diese Gewissheit war der tragende Grund seines Lebens und Wirkens, denn diese Liebe Gottes, die ihn ganz und gar erfüllte, drängte ihn, zu den Menschen zu gehen. Sie sollten von seiner Liebe erfahren. Er las mit ihnen in der Heiligen Schrift und tauschte sich mit ihnen darüber aus. Er betete und sang mit ihnen. Dabei beließ er es aber nicht. Philipp selbst begann schon früh, sich für die Armen und Kranken Roms zu engagieren, und nahm später seine Freunde und Schüler mit, damit über die Botschaft von der Liebe Gottes nicht nur geredet, sondern sie im Tun spürbar würde.

Damit hat er in seiner Zeit vorgelebt, wozu uns heute Papst Franziskus immer wieder aufruft: an die Ränder der Gesellschaft zu gehen, um den Menschen dort die Liebe Gottes zu bringen. So zeigt sich Philipp über die Jahrhunderte hinweg als ein höchst aktueller Heiliger.

„Die Welt von heute, die sowohl in Angst, wie in Hoffnung, auf der Suche ist, möge die Frohbotschaft nicht aus dem Munde trauriger und mutlos gemachter Verkünder hören, die keine Geduld haben und ängstlich sind, sondern von Dienern des Evangeliums, deren Leben voller Glut erstrahlt, die als erste die Freude Christi in sich aufgenommen haben und die entschlossen sind, ihr Leben einzusetzen, damit das Reich Gottes verkündet und die Kirche in das Herz der Welt eingepflanzt werde” (Apostolisches Schreiben „Evangelii nuntiandi”, 80). Was Papst Paul VI. 1975 schrieb, galt für den heiligen Philipp Neri und ist Auftrag für alle, die seinem Vorbild folgen wollen.

Zur 500-Jahrfeier des heiligen Philipp Neri präsentieren zwölf Künstlerinnen und Künstler an gleich vier Orten ihre Werke zum Jubiläum des Heiligen. In zwölf völlig verschiedenen Positionen und Kunststilen präsentieren sie ihre Kunstwerke. In der Ausstellung sind Malerei, Bildhauerei und Installationen und das Wortwerk Ausdrucksmittel für die beteiligten Künstler.

Im St. Philipp Neri Festgottesdienst am 31. Mai um 11:15 Uhr singen Mitglieder der Kirchenchöre St. Heinrich, St. Martinus und St. Sebastian und aus dem Bistumschor. Dazu spielen vier Blechbläser und Orgel.

Am Sonntag, den 7.6.2015, um 16:30 Uhr die Theaterperformance "N e r i – Ein Figurentheater von Lehmann & Wenzel" zum Leben eines Heiligen in St. Philipp Neri aufgeführt.

Wichtige, schwere Flüchtlingsarbeit

Schon lange bedrückt uns das harte Schicksal der vielen Flüchtlinge. Schon lange überlegen wir in den Gremien und Gruppen, was wir für sie tun können.

Können wir pfarrliche Räume vermieten: das Laurentiushaus, den Richtericher Pfarrsaal, das Pfarrhaus in Laurentius, Teile des Seniorenhauses, die Agora in Horbach? Können wir Grundstücke für Wohncontainer zur Verfügung stellen?

Wir haben uns bei der Stadt Aachen und im Büro der Dekane kundig gemacht. Immer wieder hat es an einer Stelle gehakt: Hier war die Infrastruktur nicht gegeben, dort war die Wohnsituation ungeeignet. Hier war das Areal nicht groß genug, dort war es zu weit vom Schuss.

In diesem Hickhack hat es manchen Frust gegeben. Aber wir lassen uns nicht entmutigen.

Wir sind dankbar für jedes Engagement, bei dem sich jemand um Flüchtlinge und ihre Situation kümmert. Besonders froh sind wir über den „Arbeitskreis Flüchtlinge”, in dem Menschen aus allen Pfarreien mitarbeiten. Hier werden Kontakte zur Schule am Dreiländereck und Organisationen (Save me Kampagne, Caritas etc.) gehalten, um Informationen über die aktuelle Situation, Hilfsgesuche und Möglichkeiten der Unterstützung, auch in schon bestehenden Initiativen, einem breiten Kreis von Interessierten zugänglich zu machen. Hieraus haben sich schon einige Aktivitäten und Unterstützungsaktionen ergeben: Spendenaufrufe für Kinderwagen und Fahrräder und deren Vermittlung in die Hände von Flüchtlingen, Lernhilfe für jugendliche Flüchtlinge zusammen mit der Schule am Dreiländereck, Filmabend und Diskussion mit den jugendlichen Flüchtlingen und auch eine interkulturelle Schulung für interessierte Menschen, um ein neues Bewusstsein zu fördern. Das sind wichtige Bausteine, damit fremde Menschen wissen: Bei uns sind sie willkommen. Wir haben sie im Blick und tun das für sie, was wir tun können.

Übrigens: Der „Arbeitskreis Flüchtlinge” trifft sich im Pfarrheim St. Martinus und ist froh über alle, die sich engagieren wollen. Die Termine finden Sie im Dreiklang und auf der Homepage.

J. Voß

Anmerkung der Redaktion: Das nächste Treffen des Arbeitskreises Flüchtlinge findet am 26.8.2015 statt.

GdG Aachen-Nordwest in der Kirchenzeitung

Die Kirchenzeitung widmet sich in ihrer Beilage der GdG Aachen-Nordwest. Folgende Artikel sind dort abgedruckt:

Kirchenzeitung Aachen vom 31. Mai 2015, Beilage

Fronleichnam 2015

Brot im Brotkorb

Was für ein Tag! Strahlender Sonnenschein, leichter Wind, angenehm warme Temperaturen. Auch das lockte viele Menschen aus unseren Gemeinden zur gemeinsamen Eucharistiefeier unter freiem Himmel nach Horbach. Die Messe war außerordentlich gut besucht. Frau Gerlinde Lohmann, die neue Gemeindereferentin, wurde seitens der Gemeindeleitungen herzlich begrüßt, griff in ihrer Ansprache den Kerngedanken des Bundes aus den Schrifttexten auf und verband ihn mit persönlichen Gedanken und prägnanten anderen Beispielen.
Zum Friedensgruß machte sich die gottesdienstliche Gemeinde auf den Weg durch Horbach. Die erste Wegstation wurde am Kindergarten eingelegt, der mit frohem Gesang und einem eigens aufgebauten Altar die Gemeinden empfing. Mit dem Lied „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden” wurden alle aufmerksam gemacht, wo die Zukunft dieser Kirche liegt... Die Prozession führte dann weiter an der Schule vorbei. Die Kommunionkinder hängten an Haustüren, Briefkästen, Zäunen, Fahrrädern und Autos kleine Friedenstauben als Gruß.
Nach dem Gottesdienst wurden mitgebrachte Gaben geteilt und im herrlichen Sonnenschein plaudernd miteinander gegessen und getrunken.

Allen, die den Gottesdienst so schön und so festlichfroh gestaltet haben - allen die vielfältig mitgeholfen haben - nochmals der herzliche Dank, den Pfarrer Voß bereits am Ende des Gottesdienstes unter kräftigem Beifall der Gemeinde aussprach.

Stellvertretend für den Sachausschuss Liturgie: Birgit Komanns

Fotogalerie zu Fronleichnam 2015

Vorankündigung Romfahrt 17. - 22.10.2016

Petersdom in Rom

Schon heute weise ich auf eine sechstägige Flugreise nach Rom hin, die vom 17. - 22. Oktober 2016 stattfindet. Die Organisation erfolgt über Rotala-Reisen, Bad Neuenahr. Die geistliche Leitung liegt in meinen Händen.

Wir werden die Hauptkirchen Roms besichtigen, außerdem die antiken Stätten sowie die vielen herrlichen Plätze wie Piazza Navona, Trevi Brunnen oder Spanischer Platz mit der gleichnamigen Treppe. Gottesdienste, Meditationen und geistliche Impulse geben der Fahrt ein zusätzliches Gepräge.

Die Kosten der Fahrt werden ca. 900,- Euro betragen (im Doppelzimmer; Einzelzimmerzuschlag: 125,- Euro).

Die Gruppengröße beträgt mindestens 30, maximal 40 Personen.

Ein Informationsabend zu dieser Fahrt findet am Dienstag, 8. September 2015, um 20:00 Uhr im Laurentiushaus statt. An diesem Abend steht auch ein Mitarbeiter von Rotala-Reisen für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung.

Hans-Georg Schornstein

Leiter der Wortgottesfeiern auf dem Weg

Wanderung

Dass die Leiterinnen und Leiter der Wortgottesfeiern in unseren Gemeinden immer auf dem Weg sind, ist sicherlich nichts Neues. Regelmäßige Treffen, Fortbildungen zu einzelnen „Bausteinen” der Wortgottesfeier, predigen lernen, üben „vor Ort” im Kirchenraum - das alles und noch viel mehr gehört dazu, um weiter zu kommen, Wortgottesfeiern gut zu gestalten.

Um sich als Kreis noch besser kennen zu lernen, mehr zusammen zu wachsen und vor allem, um gut im Gespräch zu sein über die Belange der Gemeinden, wurde beschlossen, sich auch im wörtlichen Sinn „auf den Weg zu machen”.

Nach einem wunderschönen Fronleichnamsgottesdienst in Horbach bricht die Gruppe bei bestem Wanderwetter – Sonne und leichter Wind – auf. Treffpunkt ist zunächst „De Smidse”, eine nette Herberge mit Restaurant und Café in Epen. Von dort kann man ohne große Anstrengung wunderbar durch die Wiesen wandern und hat von der Anhöhe einen herrlichen Rundblick über die schöne, hügelige Landschaft.

Da die Tempi der Einzelnen beim Wandern unterschiedlich sind, ergeben sich auf dem Weg immer neue Paare, die miteinander schneller oder langsamer gehen. Somit wechseln auch stets die Gesprächspartner/innen, die sich sehr angeregt über Beruf, Familie und eben auch Gemeinden und Wortgottesfeier unterhalten.

Beim nächsten Mal wird länger gewandert - der eineinhalbstündige Rundweg ist für die Gruppe fast eine Unterforderung. Dennoch ist die Einkehr beim „Smidse” eine feine Sache: erfrischendes Mineralwasser, Kaffee, riesige Stücke Kuchen oder auch ein herzhafter Happen sind prima und tun gut. Und auch hier werden die intensiven Gespräche fortgesetzt - mit dem Fazit: Das war die erste und nicht die letzte Wanderung in dieser Runde!

Für die WGF-Leiter/innen:
Birgit Komanns

25 Jahre Partnerschaft Rumänienaktion Aachen Nordwest - Caransebeş

Friedensbaum

Vom 6. – 11.6.2015 befanden sich 17 Aktive der Rumänienaktion Aachen Nordwest auf einer Begegnungsfahrt nach Rumänien, wo die 25-jährige Partnerschaft mit der Stadt Caransebeş gefeiert werden konnte. Aus unseren Pfarrgemeinden nahmen Marlies Frohn, Michael Frohn, Annegret Brauers und Theo Brauers teil.

Die Feierlichkeiten in Caransebeş begannen mit einem zweisprachigen Festgottesdienst in der dortigen katholische Kirche „Zur Heiligen Familie”. Dieser Gottesdienst wurde zelebriert von Pfarrer Martin Neagu, der dieser Aktion ebenfalls seit Jahren sehr zugewandt ist. Der örtliche Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Die Lesung, die Fürbitten sowie ein Dankgebet konnten von Theo Brauers und von Marlies Frohn vorgetragen werden.

Anschließend bat der Bürgermeister der Stadt Caransebeş, Herr Marcel Vela, zu einem Empfang der Gruppe in das Rathaus. Die Aachener Gruppe wurde für die bereits seit 25 Jahren geleisteten Hilfen zum Wiederaufbau der Stadt und für die Unterstützung an vielen sozialen Brennpunkten mit einem „Diplom” ausgezeichnet. Von Seiten der Aachener Gruppe sprach Rolf Igel einige Dankesworte und überreichte ein Karlssiegel in Printenform.

Danach traf sich die Aachener Gruppe mit allen Partnern, die in den 25 Jahren vor Ort zur Weiterverteilung der Hilfsgüter zur Verfügung standen, zu einem fröhlichen Fest. Hierbei wurde auch ein „Baum der Freundschaft” mit vielen Dankesworten und Wünschen geschmückt. Der Baum neigte sich schon vor lauter prall gefüllten Früchten. Am nächsten Tag wurden einige soziale Einrichtungen besucht, wie der von den Ordensschwestern geführte Kindergarten, die Mittagsspeisung der Kinder sowie die Lernförderung dieser Kinder. Das Altenheim im Nachbarort Sacu wurde besucht. Die Zubereitung des Mittagstisches für alte Menschen konnte beobachtet werden.

Die Caritas Caransebeş, stets erster Anlaufpunkt für Hilfstransporte, bedankte sich durch ihren Leiter, Herrn Ludovic Mleziwa, für die jahrelange Unterstützung. Auch das Kloster der Franziskanerinnen bedankte sich anlässlich eines Besuches unserer Gruppe durch ihre Leiterin, Schwester Hiltrud Wacker. Echte Freundschaften wurden weiter vertieft. Ein Wiedersehen, ob in Rumänien oder in Aachen, wurde fest vereinbart!

Da uns in Aachen kein Zwischenlager zur Lagerung der Hilfsgüter mehr zur Verfügung steht und die Aktiven des Rumänienkreises immer älter werden, werden wir in Zukunft keine LKW-Ladungen mehr zusammenstellen können, sondern finanzielle Unterstützung in den aufgezählten und besuchten Projekten leisten.

Für die Rumänienaktion: Theo Brauers

Gelungener Helfereinsatz auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Helfen macht klug
Helfen macht klug

Wie macht man Frühstück für 870 Personen? Diese Frage stellten sich Anfang Juni 18 freiwillige Helferinnen und Helfer des Südstadtteams auf dem Weg zum Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Das von Helfern des XX. Weltjugendtags in Köln gegründete Team ist seit 2005 fast jedes Jahr auf Katholikentagen und evangelischen Kirchentagen im Einsatz. Diesmal waren Mitglieder und Ehemalige von canto@campum St. Laurentius und Pfadfinder des Stammes Westwind aus Richterich und Horbach mit dabei.

„Damit wir klug werden” – unter diesem Leitwort trafen sich ca. 100.000 Menschen verschiedener Herkunft und Religion in Stuttgart, um über aktuelle religiöse, soziale und wirtschaftliche Fragen nachzudenken und gemeinsam den Glauben zu feiern. Rund 4.300 motivierte jugendliche und erwachsene Helfer aus ganz Deutschland packten an: Eingänge kontrollieren, Liedzettel verteilen, verirrten Besuchern den Weg zeigen, Papphocker aufbauen oder Unterkünfte für Helfer und Teilnehmer betreuen.

Stuttgart erwartete das Südstadtteam mit einer echten Herausforderung: die Betreuung von 870 jugendlichen Kirchentagshelfern, die in einer Schule in Klassenräumen übernachteten. Eine gigantische Schlafsackunterkunft, doch glücklicherweise übernahm eine große Helfergruppe aus Limburg die Nachtwachen und die Frühstücksvorbereitungen.

Für die Aachener und ihre Freunde begann der Tag schon um 5:30 Uhr. Ein Büffet mit 1600 Brötchen, 75 Litern Kaffee, 10 Kilo Wurst- und Käseaufschnitt, 20 Paketen Butter und Margarine, unzähligen Marmeladen, kiloweise Müsli, vegetarischen Brotaufstrichen in rauen Mengen plünderten die hungrigen Helfer jeden Morgen. Zwei Stunden ohne Unterbrechung Wurstplatten belegen, Überschwemmungen in der Küche beseitigen und die Sicherungen der Kaffeemaschinen überlisten gehören dabei zum Alltag eines Frühstückshelfers. Mit steifen Handgelenken vom Brötchenaufschneiden, aber zufrieden sanken die Teammitglieder gegen 12:00 Uhr mittags auf die Isomatten. Oder gingen noch zur Rockandacht für Spätaufsteher, um zu feiern und zu beten.

Lieder singen, Gottesdienste besuchen, Podiumsdiskussionen hören, oder sich bei 30 °C einfach nur mit einem Eis abkühlen – der Kirchentag verwöhnte die Helfer aus unseren Gemeinden mit strahlendem Sonnenschein und sogar einem Open-Air-Konzert der Wise Guys. Ein gelungener Helfereinsatz in Stuttgart, findet das Südstadtteam, der auch klug macht − denn 870 Helfer wurden satt. Und wer hilft, bekommt immer etwas zurück: Körbe voll schöner Erlebnisse.

Christine Hendriks

Eine spannende Messdienerstunde

Messdiener

Wie jeden Monat trafen sich die Messdiener von St. Laurentius am ersten Samstag des Monats zur gemeinsamen Messdienerstunde. Als besonderes Highlight wurde uns die Orgel von St. Laurentius gezeigt und vorgestellt.

Die Messdienerinnen und Messdiener wurden in kleine Gruppen eingeteilt, da in der Orgel nur begrenzt Platz ist. Während den ersten Gruppen die Orgel gezeigt wurde, bekamen die neuen Messdiener eine Einweisung. Sie durften schon mal die Gewänder anprobieren und mit ihnen wurde das Dienen geübt. Der andere Teil der Messdiener hielt sich im Laurentiushaus auf, wo die Leiter Spiele organisiert hatten. Nach der Hälfte der Zeit wurde getauscht. An der Orgel gab es viel Spannendes zu sehen. Zunächst wurden uns die einzelnen Register gezeigt und erklärt, wie sich die Größe der Pfeifen ergibt. Eine acht Fuß Pfeife (längste Pfeife, tiefster Ton) ist beispielsweise im Normalfall 2,40 Meter hoch.

Nachdem wir erfahren hatten, wie sich der Klang der Orgel zusammensetzt und wie der Ton von der Taste zur Pfeife kommt, gingen wir in die Orgel hinein. Dort konnten wir die Traktur weiter verfolgen, und wir spielten an den „Fäden” „Alle meine Entchen”. Auf der zweiten Etage der Orgel gelangten wir zu den großen aber auch zu kleinen Pfeifen und konnten durch das Prospekt von oben in die Kirche schauen.

Als ein Teil der Gruppe oben war, ließ der andere Teil die Orgel erklingen und wir konnten die Bewegungen der Pfeifen und den Luftzug spüren. Es war zwar eng und man musste aufpassen wo man hintrat, dennoch hat es sich gelohnt einen Blick in das Innenleben einer Orgel zu werfen!

Am Ende der Messdienerstunde versammelten sich alle Messdiener vor der Kirche, denn dort waren kleine Snacks vorbereitet. Es gab leckere Wassermelonen, Kekse und etwas zu trinken.

Laura, Christian und Markus Wittstamm

Kinderchor St. Laurentius

Singst du gerne und das vielleicht auch noch mit vielen netten anderen Kindern? Dann bist du im Kinderchor St. Laurentius genau richtig! Ein Einstieg ist nach den Sommerferien optimal. Neue Zweitklässler und andere interessierte Kinder ab dem zweiten Schuljahr sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf dich! Vorsingen brauchst du nicht und Notenlesen ist auch nicht erforderlich. Wenn du gerne singst, reicht das völlig aus! Die erste Probe für die Kinder des 2.-4. Schuljahres ist am Freitag nach den Sommerferien, 14. August 2015 von 15:00 bis 15:45 Uhr im Laurentiushaus.

Komm einfach mal zum Schnuppern vorbei! Wir freuen uns auf dich.

Die Kinder des Kinderchores &
Gregor Jeub

Probenpläne:

http://st-laurentius-ac.de/kimu/kinderchor/plan/index.php5

Mein Freiwilligendienst in Uganda

Nicole Rüthers in Uganda

Ich bin Nicole Rüthers, 19 Jahre alt und habe im Sommer 2014 mein Abitur gemacht. Danach bin ich im letzten September für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) nach Uganda gereist.

Davor hatte ich in der Gemeinde St. Laurentius über mein FSJ im Rahmen von "weltwärts" informiert und zahlreiche Spenden erhalten. Damals war der Plan noch, nach Benin in Westafrika zu gehen, was dann aber durch den Ebolavirus kurzfristig nach Uganda umgelegt wurde. Nun bin ich also hier, im ostafrikanischen Uganda. Ich lebe und arbeite hier mit meiner Mitfreiwilligen Anna zusammen. Wir beide wurden von den Organisationen Kindermissionswerk „Die Sternsinger” und „misso” vorbereitet und entsandt.

Schulklasse in Uganda Hauptsächlich arbeite ich in einer Grundschule mit, die vor 10 Jahren für Kinder, die HIV-positiv sind, und Aidswaisen gegründet wurde. Mittlerweile besuchen auch viele Jungen und Mädchen, die nicht von HIV betroffen sind, die Schule, die auf über 600 Kinder gewachsen ist. Einige Kids kommen täglich zur Schule, andere wohnen dauerhaft im Internatsbereich. Zur Einrichtung gehören auch ein Kinderhort und ein Kindergarten.

Ich gebe an der Schule Computer-, Deutsch- und Sportunterricht, helfe bei Schreibarbeiten, die im Sekretariat anstehen und biete mit Anna verschiedene AGs und Freizeitaktivitäten für die Internatskinder an. Wir machen nachmittags Sport mit ihnen, wie Seilspringen, Tanzen oder Fußball. Außerdem basteln wir, spielen Theater oder zeigen ab und zu mal einen Spielfilm.

Diese Arbeit macht großen Spaß, weil die Kinder immer sehr schnell zu begeistern, wahnsinnig freundlich und aufmerksam sind und sich wirklich zu benehmen wissen. Immer wieder faszinieren sie mich aufs Neue. Tagsüber im Unterreicht sind sie diszipliniert, sprechen Antworten auf Fragen im Chor aus und zeigen den Lehrern gegenüber sehr viel Respekt. Wenn ein Schüler einen besonders guten Beitrag geleistet hat, wird für ihn im Takt geklatscht. Nach dem Unterricht holen sie Wasser, waschen ihre Wäsche mit der Hand, putzen ihre Schuhe, fegen und wischen ihre Klassenräume. fröhliche Kinder in Uganda Aber sobald man Musik für sie laufen lässt, können sie richtig aus sich herausgehen und Jungen so­wie Mädchen jeden Alters tanzen, als hätten sie ihr Leben lang nicht anderes gemacht. Sammeln wir die Frisbeescheiben ein, mit denen wir vorher gemeinsam gespielt ha­ben, werden Deckel von Müllei­mern kurzerhand zu Frisbee­schei­ben umfunktioniert. Manchmal kom­men sie auch auf mich zu, löchern mich mit Fragen über Deutschland, wollen meine Haare und Haut anfassen. Von diesen Kindern kann ich auf jeden Fall sehr viel lernen.

Während der Schulferien habe ich in dem Projekt Hope Sharing Families (HOSFA) gearbeitet, das sich auch in meinem Wohnort Mityana befindet. Zu HOSFA gehören ein Krankenhaus, Sozialarbeiter, eine weiterführende Schule und ein Ausbildungszentrum mit einer Werkstatt und einer Nähstube. Neben einigen Bürotätigkeiten, die ich dort verrichtet habe, durfte ich vor allem wertvolle Einblicke gewinnen. Das Projekt unterstützt hauptsächlich sozial schwache Familien und Menschen, die von Aids betroffen sind. Dabei wird nicht nur finanzielle Hilfe geleistet, sondern die Sozialarbeiter besuchen die Menschen zu Hause, unterhalten sich mit ihnen und reden über Probleme. Ich durfte dann mitfahren und diese Menschen kennenlernen und sehen wie sie leben. Viele der Familien haben mit harten Schicksalsschlägen zu kämpfen, verlieren aber die Hoffnung nicht und helfen sich in der Familie gegenseitig aus. Diese Besuche waren für mich sehr prägend und haben mich beeindruckt.

Nun ist der Großteil meiner Zeit hier in Uganda um, da ich im August zurück nach Deutschland fliegen werde, und ich muss sagen, dass die letzen Monate unglaublich schnell vergangen sind. Ich habe super viele spannende Erfahrungen sammeln, tolle Leute kennenlernen und nette Freunde finden dürfen. Außerdem habe ich ganz viel von dem wunderschönen Land und seiner einzigartigen Kultur kennenlernen dürfen. Darüber bin ich sehr glücklich und ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für die großartige Unterstützung im letzten Sommer bedanken.

Nicole Rüthers

Auf ging’s zum Hariksee

Unser Seniorenausflug zum Hariksee und weiter nach Brüggen war ein Volltreffer! Gut gelaunt fuhren 49 Senioren mittags bei angenehmen Temperaturen und in einem bequemen Reisebus los. Ein besonderer Hit: Unser Kantor Gregor Jeub fuhr mit!

Waltraud Loh konnte uns unterwegs schon einstimmen auf das, was uns erwartete.

Im Inselschlösschen am Hariksee gab es Kaffee und Kuchen. Danach blieb Zeit für einen kleinen Spaziergang am See, oder einfach lud eine Bank zum Verweilen ein. Weiter ging es dann nach Brüggen, ein ganz gemütliches uriges Örtchen. Wir spazierten durch die Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften, und mancher konnte an der italienischen Eisdiele nicht vorbeigehen. Wir besichtigten die Kirche und Gregor Jeub stimmte ein Loblied an. Schön war’s!

Um 17:30 Uhr brachte uns Herr Mertens wohlbehalten wieder nach Aachen zurück. Unterwegs wurde gesungen, erzählt und gelacht. Wir danken nach einmal Frau Loh für ihre Unterstützung in der Planung und Durchführung des Ausflugs.

Für alle war es ein schöner Nachmittag.

B. Merx und Team

Pfrarrer Bardenheuer dankt für Glückwünsche zum 50-jährigen Priesterjubiläum

Liebe Pfarrangehörige von St. Laurentius, lieber Pfarrer Josef Voß,

für die rege Teilnahme an meinem 50-jährigen Priesterjubiläum, die Glück- und Segenswünsche und das Gedenken im Gebet möchte ich mich ganz herzlich mit einem - wie man im Allgäu sagt - "Vergelt´s Gott!" bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut und die Feierlichkeiten werden immer in meiner Erinnerung bleiben.

Das Heimweh nach dem Allgäu ist zwar noch nicht ganz überwunden, aber von Tag zu Tag gewöhne ich mich hier besser ein. Daran sind die Schwestern, das Pflegepersonal und der gute Geist des Hauses nicht ganz unschuldig.

Theodor Fontane hat einmal gesagt: "Dank muss kurz sein wie eine Liebeserklärung"! Darum sage ich nochmals kurz und bündig: "Vergelt´s Gott"!

Im Gebet verbunden grüßt Sie ganz herzlich
Ihr
Heinrich Bardenheuer, Pfr.i.R.

Gesegneter Schulanfang

Allen Mädchen und Jungen, die nach den Sommerferien ihren ersten Schultag erleben, allen Jugendlichen, die dann auf eine neue weiterführende Schule gehen, allen Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Eltern wünschen wir dann (wieder) einen guten Start, gutes Gelingen und auf allen Wegen Gottes reichen Segen!

Wolfgang Oellers
Mitglied der Gemeindeleitung St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus

Weltjugendtag 2016 in Krakau – und wir sind dabei!

Krakau

Im letzten und in diesem Jahr waren Pastor Michael Datené, Gemeindereferentin Gerlinde Lohmann und ich mit 27 Messdienerinnen und Messdienern in Rom (und Assisi). Für das nächste Jahr planen wir etwas ganz Besonderes: Eine Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau, zu dem Jugendliche aus aller Welt erwartet werden (vermutlich 1,5 Millionen oder mehr), und zu dem Papst Franziskus einlädt, der auch selber vor Ort ist.

Für unsere Planung und Kalkulation wäre es sehr hilfreich, im Vorfeld das Interesse an dieser Fahrt ein wenig abschätzen zu können. Folgende Informationen aus den ersten Planungen:

  • Die Fahrt wird von Montag, 18.7.2016 bis Dienstag, 2.8.2016 stattfinden (16 Tage).
  • Wir fliegen von Deutschland nach Polen, vor Ort haben wir dann an allen Tagen einen Bus zur Verfügung.
  • Unsere Unterkunft ist in einem komfortablen Gästehaus mit Halbpension. Sie liegt in einer wunderbaren Gegend (Nationalparkgebiet in den Bergen) und ist etwa eine Stunde von Krakau entfernt.
  • In der ersten Woche unternehmen wir von dort aus einige Ausflüge und Tagesfahrten. Geplant sind eine Fahrt nach Auschwitz, der Besuch einer Salzmine, eine Floßfahrt etc.
  • In der zweiten Woche steht die Teilnahme am WJT auf dem Programm, u.a. auch an dem vom Bistum Aachen geleiteten Katechese-Ort, am Wochenende dann die Teilnahme an Vigil und Messe mit Papst Franziskus.
  • Die Kosten betragen etwa 1100,-€; durch Zuschüsse, Spenden und Aktionen wollen wir den Preis für die Teilnehmer auf 800,-€ senken. Ganz genau können wir noch keinen Preis nennen, weil u.a. die Flüge zurzeit noch nicht zu buchen sind.

Die Fahrt ist für ca. 30 Jugendliche ab 15 Jahren geplant. Eingeladen sind alle Jugendlichen aus unseren Gemeinden St. Laurentius, St. Martinus und St. Heinrich.

Wer Interesse an der Teilnahme hat, wird gerne per Mail den Anmeldeflyer und die Einladung zu einem Info-Abend erhalten. Schreiben Sie dazu bitte eine Mail an

Angelo Scholly

Jutes tun!

Jutestun

Seit ein paar Wochen existiert ein neues Portal, das helfen soll Hilfsanfragen gemeinnütziger Organisationen mit Menschen zusammenzubringen, die Sachspenden geben oder sich entsprechend der Gesuche einbringen können. Schon manches Gesuch konnte so auf schnellem Weg befriedigt werden. Speichern Sie sich doch einfach die Homepage und schauen Sie immer wieder mal rein, ob nicht gerade Sie helfen können und teilen Sie den Link weiter: www.jutestun.de.

Für den Flüchtlingsarbeitskreis
Martina Korte

Flyer der Stadt Aachen: „Wir helfen Flüchtlingen: Informationen, Kontaktadressen und Ansprechpartner”

Baumaßnahme Laurentiusstraße

Pressemitteilung der STAWAG

11. September 2015

Erschließungsgebiet Sandhäuschen Baumaßnahme Laurentiusstraße

Aachen. Die STAWAG erschließt ab dem 14. September 2015 in der Lau­ren­tius­straße das Gebiet Sandhäuschen mit Versorgungs- und Entsorgungsleitungen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Monate.

Während der Bauphase entfallen öffentliche Parkplätze. Voraussichtlich ab den Herbstferien 2015 wird die Laurentiusstraße ab Höhe Vetschauer Straße bis Laurensberger Straße für vier Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anlieger und Lieferverkehr können bis an die Baustelle heranfahren. Die Buslinien 27 und 37 der ASEAG passen sich dem Baufortschritt an, und es wird ge­ring­fü­gi­ge Änderungen der Haltestellenpositionen geben. Die genauen Um­lei­tungs­in­for­ma­tio­nen werden recht­zeitig an den Haltestellen aushängen und unter www.aseag.de veröffentlicht.

Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen der STAWAG gibt es montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr telefonisch unter 0241 181-1444 und jederzeit im Netz unter www.stawagbaut.de.

Kevelaer-Fahrradwallfahrt 2015

Radfahrer angekommen

Eine Fahrradwallfahrt an drei Tagen, über 230 km, was kommt da auf mich zu? Geht es ums Radeln, geht es um die Gemeinschaft, geht es um das Thema Frieden, geht es um Maria? Es ist wohl von allem etwas.

„Frieden, in der Welt und bei uns” war das Thema. Was bedeutet Frieden für diese Welt, die in Un­ord­nung geraten ist, für uns und mich ganz persönlich? Was kann ich tun, was kann ich vielleicht nur im Gebet vor Gott tragen?

Am Freitag, 14. August 2015, um 8:30 Uhr ging es nach einer Einstimmung in St. Martinus los. Eine bunte Truppe von 21 Wallfahrern – alte Hasen und Neueinsteiger – machte sich auf den Weg über Geilenkirchen, Wegberg, Viersen bis nach Wankum, wo unser Übernachtungsquartier auf uns wartete. Unterwegs gab es Impulse zum Thema Frieden, die von den Teilnehmern vorbereitet wurden, dazwischen Schweigen und angeregte Unterhaltungen über „Gott und die Welt”.

Wir fuhren meist über ruhige Feldwege durch wunderschöne Landschaften. Das Radfahren in der Gruppe, die Anstrengungen und die Erfahrung, eine lange Strecke zu fahren, waren be­ein­druckend. Auf jeden Einzelnen wurde geachtet und die Geschwindigkeit entsprechend an­ge­passt. Am Samstag ging es dann nach Kevelaer (ca. 30 km). Nach einer kurzen Andacht vor dem Gnadenbild und dem Kreuzweg gab es Zeit für eine Tasse Kaffee im Ort, bevor es dann wieder zu unserem Quartier ging.

Am Sonntag stand die Rückfahrt nach Aachen an. Wie wird das sein? Werden wir gut an­kom­men? Werden wir das alle schaffen? Es regnete bei der Abfahrt und der Regen blieb uns den ganzen Tag treu, was uns aber nicht die Stimmung verhagelte. Unterwegs stärkten wir uns wieder mit geistigen Impulsen und auch der Körper kam mit Kaffee und Kuchen in Wegberg nicht zu kurz. Der Abschluss fand in der Klosterkirche in Rolduc statt. Am frühen Abend kamen wir alle wohlbehalten, müde aber zufrieden und innerlich gestärkt zu Hause an.

Es waren gute Tage! Herzlichen Dank an die Gruppe und das bewährte Organisationsteam.

Norbert Heyman

Fotos von der Fahrrad-Wallfahrt

Unterstützung der Flüchtlingsarbeit

in der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Laurensberg

An der Heinrich-Heine-Gesamtschule gibt es zwei Internationale Förderklassen, in denen minderjährige Flüchtlinge unterrichtet werden.

Da die meisten Flüchtlinge keine warme Kleidung besitzen, stricken Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Heine-Gesamtschule Mützen, Schals, Socken und Handschuhe. Wollspenden für diesen Zweck sind herzlich willkommen.
Bitte melden Sie sich (s.u.) im Sekretariat oder bei Frau Dr. Arlt

Sachspenden sollen insbesondere den Menschen in der Unterkunft in Richterich sowie den in Laurensberg unterrichteten Kindern zugutekommen.

Weiterhin werden Mitmenschen gesucht, die bereit sind, den Flüchtlingen ehrenamtlich beim Spracherwerb zu helfen. Bei Interesse melden Sie sich (s.u.) bitte im Sekretariat der Heinrich-Heine-Gesamtschule bei Frau Latocha.

Tolles Familienwochenende im August 2015

Familienwochenende

Das Wochenende vom 21. - 23.8.2015 war ein tolles Ge­mein­schafts­er­leb­nis für die 36 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich zum Familienwochenende im Haus St. Georg nach Wegberg auf­ge­macht hatten. Das sommerliche Wet­ter bot den optimalen Rahmen für entspannte Stunden im Freien und ausgiebige, generationsübergreifende Fuß­ball­spie­le. Den Abschluss bildete eine gemeinsam gestaltete Messe mit Pfarrer Schorn­stein, in die alle Altersgruppen die im Laufe des Wochenendes entstan­den­en Gedanken und Ergebnisse einbringen konnten. Wer im nächsten Jahr dabei sein möchte, kann das Wochenende 2.- 4.9.2016 schon einmal vormerken.

Heinrich-Heine-Gesamtschule überreicht Spendenscheck an Kinderhospiz

Kinderhospiz

Endlich war es so weit: Die Schüler des vormaligen 10. Jahrgangs der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Aachen-Lau­rens­berg, jetzt in der Einführungsphase der Oberstufe, be­grüßten am Frei­tag, 11.9.2015, Frau Leiendecker als Vertreterin des Ambulanten Dienstes des Kinder- und Ju­gend­hospizes in der Region Aachen und übergaben ihr stolz einen Spenden­scheck in Höhe von 700,- Euro. Wie kam es dazu?

Inzwischen ist es ein „ungeschriebenes Gesetz” der Schule, am Ende eines jeden Entlassgottesdienstes des 10. Jahrgangs für einen guten Zweck Kollekte zu hal­ten, den die Schüler selbst bestimmen und den Gottesdienstbesuchern ans Herz legen.

Im Gottesdienst in St. Laurentius am 12.6.2015 war der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in der Region Aachen ausgewählt worden. Diesen Dienst gibt es seit 2006. Er ist Anlaufstelle für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die aufgrund ihrer Erkrankung nur eine sehr verkürzte Lebenserwartung haben. Die Begleitung der Betroffenen, ihrer Eltern und Geschwister wird überwiegend von ehrenamtlichen Helfern geleistet und ist für die Familien kostenfrei. Deshalb ist der Verein auf Spenden angewiesen.

Die freigiebigen Gottesdienstbesucher spendeten – von dieser Wahl der Schüler sehr beeindruckt – rund 350,- Euro. Durch eine großzügige Einzelspende bedingt konnten die Schülerinnen und Schüler nun einen Betrag in Höhe von 700,- Euro an den Hospizdienst überweisen.

Übrigens lädt die Einrichtung in der Von-Coels-Str. 214 in Aachen-Eilendorf herz­lich ein zum Tag der Offenen Tür am Samstag, den 24. Oktober 2015, ab 11:00 Uhr.

Birgit Komanns

Flüchtlinge - Willkommen in Richterich

Willkommen

Solidarität und Integration von Flüchtlingen: Schon 200 ehrenamtliche Helfer stehen in Richterich bereit, den in Kürze erwarteten Flüchtlingen zu helfen, sich hier zurechtzufinden.

Aus dem bestehenden Arbeitskreis „Flüchtlinge” heraus hat sich unter der Trägerschaft der Pfarre St. Martinus eine Steuerungsgruppe „Willkommen in Richterich” gebildet, über die die Verbindung zur geplanten Einrichtung hergestellt und Hilfen und Einsatz der Ehrenamtler koordiniert werden.

Unter der neuen E-Mail Adresse willkommen@st-martinus-ac.de werden Anfragen und Anregungen und Hilfsangebote gerne entgegengenommen und beantwortet.

Pfarrbriefbote gesucht!

DreiKlang-Logo

Wir benötigen zum nächstmöglichen Termin ein älteres Kind oder einen Jugendlichen oder Erwachsenen zum Austragen der Pfarrbriefe, einmal im Monat, für folgende Straßen:

  • Roermonder Straße 202 – 286 (nur gerade Zahlen)
  • Kackertstraße
  • Schloss-Rahe-Straße 3 – 41
  • Schloss-Rahe-Winkel 4 – 10
  • Hausener Gasse

Insgesamt sind es 145 Pfarrbriefe.

Wer uns helfen kann, melde sich bitte im Pfarrbüro St. Laurentius:

„Ein Segen sollst du sein!”

Im Zusammenhang mit der Planung, wie wir in unseren Pfarreien die Katechese in Zukunft gestalten, haben wir auch überlegt, wie wir den Kontakt zu den Tauf­fa­mi­lien intensivieren könnten.

Ein Ergebnis wird schon bald verwirklicht. Denn wir werden ab sofort jährlich einen Jahrgang der Tauf­fa­mi­lien zu einer besonderen Segnung ihrer Kinder persönlich ein­laden. In diesem Jahr werden die Tauffamilien von 2013 einen Brief bekommen - im kommenden Jahr diejenigen aus 2014 -, der sie zum Segnungsgottesdienst am 1. Advent nach St. Laurentius, am 2. Advent nach St. Heinrich und nach St. Martinus einlädt.

Dann wollen wir die Gemeinden und die Tauffamilien miteinander daran erinnern, wie schön es ist, dass Gott sich unser annimmt und uns mit seinem Segen begleitet. Das werden wir in einem besonderen Gebet den Täuflingen noch einmal zusagen und gemeinsam feiern.

J. Voß

Atempause

Atempause

Unser Alltag ist so reich gefüllt, dass oft nur wenig Raum und Zeit bleibt, um sich in Ruhe und im Gebet mit seinem Leben vor Gott zu stellen. Darum biete ich einen Gebetskreis an – mit Ruhe und stillem Gebet.

Wann:

Letzter Dienstag im Monat, Beginn ist am 27.10.2015

Zeit:

18:00 - 18:45 Uhr

Wo:

Turmkapelle St. Laurentius

Magdalena Foerster

Deutsch in Internationaler Klasse – Unterstützung gesucht

Das Anne-Frank-Gymnasium in Laurensberg ist eines von drei Aachener Gymnasien mit einer Internationalen Klasse. Hier werden Kinder und Jugendliche ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen auf den regulären Unterricht vorbereitet.

Dadurch, dass die Kinder und Jugendlichen innerhalb eines laufenden Schuljahres angemeldet werden und unterschiedliche Voraussetzungen sowie ein unterschiedliches Lerntempo haben, ergeben sich im Unterricht häufig mehrere Lerngruppen. Die Schüler werden zwar auch an eigenständiges Lernen gewöhnt, jedoch sind beim Sprachenlernen das sprachliche Vorbild sowie Möglichkeiten für Rückfragen und Korrekturen sehr wichtig. Daher freuen wir uns über die Mitarbeit von Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern, denen wir die Möglichkeit geben, sich in einem harmonischen Umfeld zu engagieren.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Herrn Kraft.

Johannes Kraft

Anne-Frank-Gymnasium
Internationale Förderklasse

 

Auf den Spuren von St. Martin in Frankreich

Wallfahrt der Pfarrgemeinde St. Martinus aus Aachen-Richterich nach Tours im Oktober 2015

„Martin, wir ehren dich ...” 45 große und kleine Pilger aus St. Martinus, St. Laurentius und anderen Gemeinden, die sich uns verbunden fühlen, taten das fünf Tage lang: mit Singen und Beten, Wandern und Staunen, Lachen, Teilen, Schweigen …

Martin, das ist mehr als „der Mann mit dem halben Mantel”. Wie viele Facetten dieser Heilige aus dem 4. Jahrhundert hat, wurde uns bei dieser Wallfahrt auf seinen Spuren klar. Nach dem frühen Start an der Martinus-Kirche in Richterich machten wir Station in Amiens, wo Martin den Bettler traf. Dort feierten wir in einer Seitenkammer der neugotischen Martinskirche einen Gottesdienst und erlebten, dass Kirche nicht großartige Räume braucht, um Gemeinschaft zu stiften. Weiter ging’s nach Tours, Martins Bischofsstadt, wo wir von den Benediktinerinnen von Sacré Coeur de Montmartre freundlich aufgenommen wurden.

Tours blieb der Ort, der uns Bodenhaftung gab. Immer wieder beteten wir in der Krypta am Grab des Heiligen („ganz nah beim Martin”, wie die drei Kinder immer sagten), freuten uns morgens auf das, was kam, und dankten abends für viel Gutes und Anregendes. Wir fuhren nach Poitiers, wo Martin in Bischof Hilarius einen Freund und Begleiter fand, und nach Ligugé, wo Martin als Einsiedler leben wollte und bald von Mit-Suchenden umringt war. Eine wunderbare Wanderung durch Wald und Feld brachte uns nach Candes-St. Martin, wo Martin in hohem Alter als „Brückenbauer” und Friedensstifter starb und in einer Nacht- und Nebel-Aktion auf der Loire zurück in seine Bischofsstadt verschifft wurde.

Je länger wir unterwegs waren, desto mehr wurde klar, wie viel dieser Mann, der seit mehr als 1600 Jahren tot ist, uns in unserer heutigen Situation sagen kann. Martin lebte in einer Zeit gewaltiger Veränderungen. Wie gestaltet man Christentum, wenn die gewohnten Muster nicht mehr passen? Wenn man dem Kaiser nicht mehr widerstehen muss, sondern in seiner Armee dient? Wenn man nicht den Rückzug in die Einsamkeit antreten darf, wie es die Wüstenväter vormachten, sondern von Orientierungslosen bedrängt wird? Wenn Bischöfe sich auf die hohe Kathedra setzen, statt das einfache und vorbildliche Leben zu suchen? Wenn die Stadt Perspektiven bietet und das Land vernachlässigt wird? Martin hat als Missionar, Seelsorger und Bischof neue Antworten gefunden, die für seine und spätere Zeiten zum Zeichen und Maßstab werden.

Wie finden wir heute in einer sich rasant verändernden Welt die richtigen Antworten für Politik und Kirche? Martins Spuren zu folgen hat uns ermutigt. Und das ist gut so: Denn wir müssen neue und mutige Antworten finden, wenn wir Martin wirklich ehren wollen.

Christina Brunner

Fotos von der Wallfahrt nach Tours im Oktober 2015
Reisetagebuch als PDF-Datei (ca. 70 MB - ggf. lange Downloadzeiten!!!)

„WiR - Willkommen in Richterich”
Termine für die Arbeitsgruppentreffen

Logo WiR

Die Steuerungsgruppe „Willkommen in Richterich” hat zwischenzeitlich Arbeitsgruppen gebildet und lädt zu den folgenden Terminen ein:

  • „Sprache”:

    26.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 5

  • „Freizeit”:

    29.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 5

  • „Alltag”:

    29.10.2015 um 19:30 Uhr im Pfarrsaal, Horbacher Straße 52

  • „Begleitung”:

    30.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 3

Die Arbeitsgruppen „Dolmetschen” und „Medizin” werden separat informiert.

Für die Steuerungsgruppe
Marion Link

 

Sterben in Würde
Themenwoche vom 22.-27.11.2015

Sterben in Würde

In der Woche vom 22.-27. November 2015 greifen wir das Thema der diesjährigen bundesweiten Woche für das Leben (18.-25. April) auf, das nicht zuletzt durch die derzeitigen politischen Debatten hochaktuell ist.

Wir beginnen die Woche mit der Eucharistiefeier am Sonntag, 22. November, um 11:30 Uhr in St. Martinus. Pfarrer Voß wird eine Impulspredigt zu „Angst vor dem Leid(en)” halten. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zur Diskussion eingeladen. Ihre Empfindungen, Gedanken, Ängste oder auch Ihre Zuversicht bereichern und vertiefen unser Tagesthema.

Am Dienstag, 24. November, 16:00 Uhr, besuchen wir das neue Hospiz am Iterbach, Aachen-Walheim. Mit der Leiterin, Frau Hillermann, werden wir über ihre Erfahrungen im neuen Hospiz sprechen sowie einen kurzen Einblick in die Hospizarbeit bekommen. Die Teilnehmerzahl für dieses Angebot ist begrenzt, maximal 15 Personen. Deshalb bitten wir Sie, bei Interesse sich im Pfarrbüro St. Martinus anzumelden. Bei mehr Interessenten entscheidet der Eingang der Anmeldungen.
Treffpunkt für Fahrgemeinschaften ist um 15:15 Uhr an der Pfarrkirche St. Martinus, Richterich.

Wir schließen die Woche am Freitag, 27. November, mit einem Vortrag und anschließendem Gespräch um 19:00 Uhr im Pfarrheim St. Laurentius, Laurensberg. Herr Johannes Wüller, Facharzt für Allgemeinmedizin – Palliativmedizin und ärztlicher Leiter von Home Care, referiert über das Thema: „Chancen und Grenzen der Palliativmedizin”.

Herzliche Einladung, sich in dieser Woche intensiv mit dem Thema „Sterben in Würde” auseinanderzusetzen.

ansprechBar – Gesprächsangebot in Sinn- und Glaubensfragen

Seit 1. Oktober 2014 gibt es im Bistum Aachen ein zentrales Gesprächsangebot in sämtlichen Sinn- und Glaubensfragen. In den Räumen der Glaubensorientierung, Bendelstraße 35, Aachen, steht Pfarrer Hans-Georg Schornstein

  • montags von 16:00 – 18:00 Uhr
  • samstags von 10:00 – 12:00 Uhr

zur Verfügung.

Dienstags von 12:00 Uhr – 15:00 Uhr treffen Sie Pfarrer Hans-Georg Schornstein im Cafe Extrablatt, Markt 45 – 47, Aachen.

Pfarrer Schornstein mit seinenm Gesprächsangebot

Sie können auch gerne einen Gesprächstermin außerhalb der Sprechzeiten mit Pfarrer Schornstein vereinbaren. Dann gehen Sie sicher, dass Sie ungestört das Gespräch führen können. Melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail. Pfarrer Schornstein meldet sich dann baldmöglichst bei Ihnen.

Nähere Informationen sind der Homepage (www.ansprechbar.ac) zu entnehmen.

Hans-Georg Schornstein

 

Caritas Adventsammlung 2015: „Gutes bewirken”

Gutes bewirken

Unter dem Motto „Gutes bewirken” steht die Caritas Adventsammlung vom 28.11. bis zum 19.12.2015. Täglich sieht man die Not von Menschen, die ausgegrenzt sind und am Rande stehen. Um so wichtiger ist es, dass Menschen sich solidarisch zeigen und für ihre Nächsten „Gutes bewirken”. Sie werden getragen von dem Wort aus dem Hebräer-Brief: „Vergesst nicht mit anderen zu teilen und Gutes zu bewirken.” (Herb. 16,9).

Mit Ihrer Beteiligung an der Caritas-Adventsammlung 2015 schaffen Sie die Möglichkeit, den Sorgen und Nöten der Menschen in der Pfarrei zu begegnen. Besonders in der dunklen Jahreszeit und auch vor Weihnachten steigt der Bedarf bis zum Jahresende noch einmal an.

Das Geld, welches Sie spenden, bleibt in der jeweiligen Pfarrgemeinde vor Ort! Gerne geben wir eine Kurzübersicht der bisher in 2015 verwendeten Caritasgelder. Aus verständlichen Gründen werden wir hier keine Einzelheiten aufführen.

  • Einnahmen
    Spenden, Kollekte am Caritassonntag, Sammlungen: 7.972,93 Euro
  • Ausgaben
    Unterstützung von Hilfesuchenden, Lebensmittelgutscheine, Besuchsdienst, Seniorenarbeit mit Fahrdienst für Senioren: 13.867,58 Euro

Wie Sie den Zahlen entnehmen können, sind die Einnahmen weitaus geringer als die Ausgaben. Wir bitten Sie daher umso mehr um eine großzügige Unterstützung mittels einer Überweisung, damit wir auch weiterhin helfen können.

Herzlichen Dank, dass Sie an bedürftigen Menschen „Gutes bewirken”. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die einmalig oder per Dauerauftrag oder in Kollekten und Sammlungen bisher die Caritasarbeit unterstützt haben.

Besuch beim Pfarrfest St. Laurentius

Mitten unter den Gottesdienstbesuchern zu sitzen und dem fröhlichen Kinderchor zuzuhören, frei das Evangelium erzählt zu bekommen und eine durchdachte Ansprache dazu zu hören, hat mir gut getan. Auch auf dem anschließenden Fest im Laurentiushaus so viele unterschiedliche Gesichter unter den Besuchern und den Helfern zu sehen, hat mich froh gemacht. Bei den vielen leckeren Sachen (Reibekuchen, Suppe, Gegrilltes, Hot Dogs, Waffeln, Kaffee und Kuchen, kalte Getränke und das zünftige Stockbrot der Pfadfinder) fiel mir die Auswahl gar nicht so leicht.

Geduldige Eltern und Betreuer auf der Spielewiese zu beobachten, die beim Mitspielen selber fast wieder zu Kindern wurden, hat mein Herz erfreut. Kinder liebe ich – wie Ihr wisst – ja ganz besonders. Auf dem Flohmarkt und dem Bücherflohmarkt konnte ich – bei netter verkaufstalentierter Beratung – günstig Geschenke erwerben. Der Musikclown hat mir viel Spaß gemacht, und beim Glücksrad und den Losen habe ich sogar etwas gewonnen.

Der Dämmerschoppen, nach einem gelungenen Chorkonzert, war fast so gut besucht wie die Hochzeit, von der in der Predigt am Morgen schon die Rede war, und da war ich natürlich auch wieder unter Euch und hatte tolle Gespräche. Es gab auch genügend guten Wein von der GEPA, so dass ich ihn diesmal nicht selber machen musste.

Es war toll zu erleben, wie viele verschiedene Gruppen sich bei Eurem Fest engagiert haben, z.B. Schützen, MEF-Kreis mit Stand, Schutzengelbasteln von Missio, Fahrradparcours etc. Dass Ihr Flüchtlinge zu Euch eingeladen hattet, fand ich richtig, denn auch ich war als kleines Kind einmal ein Flüchtling in Ägypten und weiß daher, wie sich das anfühlt. Dankbar bemerkten an diesem Tag auch viele das gute Wetter, mit dem mein Vater Euch gesegnet hat. Ein rundum gelungenes Fest in fröhlicher, friedlicher Stimmung – ich habe sehr gerne mitgefeiert.

Aber ich war nicht nur auf dem Pfarrfest bei Euch, ich werde auch weiter jeden Tag bei Euch sein, denn das habe ich ja schließlich versprochen. Ihr könnt ja mal in Matthäus 28,20 nachlesen.

Herzlich danken wir unseren Sponsoren, die uns durch Sach- und Geldspenden unterstützt haben:

Bergmoser + Höller Verlag AG, Bestattungen Bücken-Deussen, Billmann Immobilien, Familie Billmann, Blickwinkel Augenoptik GmbH, Blumenhaus Dückers, Der Buchladen Laurensberg, Dr. Kottek, EDEKA-Markt Geldermann, Fleischerei & Party-Service Kerres, Magdalena Foerster, Frankenne GmbH, Ursula Frels, Grosse-Wächter Sicherheitstechnik, Harry Hirsch Orthopädie - Schuhtechnik, imageLAND Deus GmbH, Karls-Apotheke, Ursula Kursidim, Laurentius-Apotheke, MedAix, Michaelshof, Kati Müller, Park-Apotheke, Hans & Stephan Pelzer - Sanitäre Anlagen, Praxis Dr. Lätzsch & Dr. Tenholte, Restaurant Haus Linde, Schaaf & Dornhöfer GmbH, Scheins Eisenwaren GmbH, Sparkasse Aachen, Tischlerei Josef Heinen, Weinhaus Rinke, Weyers Kaatzer GmbH & Co. KG, Elektro Wüller - Miele Kundendienst, Franz Zentis GmbH & Co KG.

Ebenso herzlich danken wir allen tatkräftigen Helfern, die zum Gelingen unseres Pfarrfestes in vielfältiger Weise beigetragen haben. Dank eines Reinerlöses von 5.595,- Euro freuen wir uns, jeweils 1.865,- Euro an das Mutterhaus unserer indischen Schwestern der „Sisters of the Little Flower of Bethany” für ihre soziale Arbeit in der indischen Provinz Mangalore, an das Ferien-Projekt „Wir lassen Kinder nicht allein” für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und an den Förderverein unserer Pfarre St. Laurentius überweisen zu können.

Fotos vom Pfarrfest

Spenden für „Willkommen in Richterich”

Willkommen

Im Oktober haben bereits Arbeitsgruppentreffen stattgefunden.
Eingesandte Informationen aus dem Arbeitskreis werden wir weiterhin gerne veröffentlichen.

Wer eine finanzielle Spende für die Flüchtlingsarbeit in Richterich oder für die Flüchtlinge, die ab November in Richterich untergebracht sind, geben möchte, kann diese gerne auf das Pfarramtskonto einzahlen (s.u.).

Spendenquittungen werden über das Pfarrbüro ausgestellt.

In der Unterkunft Roermonder Str. 615 ist keine Kleiderkammer o.ä. geplant.
Damit Ihre Spende einem größtmöglichen Personenkreis zu Gute kommen kann, möchten wir Sie auf die Kleiderkammern und Möbellager aufmerksam machen, die im Flyer der Stadt Aachen ‚Wir helfen Flüchtlingen‘ aufgeführt sind. Dort können Sie gerne Ihre Sachspenden abgeben. Flüchtlinge oder andere hilfebedürftige Menschen haben so die Gelegenheit aus eigener Initiative heraus ein Sozialkaufhaus o.ä. aufzusuchen.
Weiterer Bedarf an Sachspenden finden Sie unter:

Wir behalten es uns natürlich auch vor, bei Feststellung eines besonderen Bedarfs, gezielt zu Spenden aufzurufen.

Bericht über die Flüchtlingsarbeit an der Heinrich-Heine-Gesamtschule

Mehrere Gemeindemitglieder sind dem Aufruf im Dreiklang vom Oktober bzw. November gefolgt und haben ihre Unterstützung bei der Sprachvermittlung in den Internationalen Förderklassen (IFK) der Heinrich-Heine-Gesamtschule angeboten. Nachdem zunächst Vorgespräche geführt wurden, hat nun für die ersten ehrenamtlichen Helfer der praktische Einsatz begonnen. Sieben Frauen und Männer sind als Doppelbesetzung in verschiedenen Unterrichtstunden in den beiden IFK anwesend. Sie nehmen sich einzelner Schülerinnen und Schüler an und unterstützen diese beispielsweise darin, die Aufgabenstellung zu verstehen oder eine Antwort zu formulieren. Dies bedeutet neben der Förderung der Flüchtlingskinder auch eine Entlastung der Lehrpersonen.

Für zwei ehemalige IFK-Schüler konnten Ehrenamtler gefunden werden, die diese nach dem Unterricht im Rahmen einer Hausaufgabenbetreuung unterstützen. Diese Schüler sind in ihrem Spracherwerb bereits so weit fortgeschritten, dass sie in Regelklassen eingegliedert werden konnten. Dort können sie dem Unterricht zwar inhaltlich folgen, sie bedürfen aber weiterhin einer sprachlichen Förderung.

Durch die enge Ankopplung an die Arbeitsgruppe „WiR – Willkommen in Richterich” wird den ehrenamtlichen Helfern ermöglicht, die Informationen und Fortbildungen in diesem Netzwerk zu nutzen und sich im Rahmen der stattfindenden regelmäßigen Treffen mit anderen in Richterich und Laurensberg tätigen Ehrenamtlern auszutauschen. Auf diese Weise entstehen nun auch erste, über den schulischen Bereich hinausgehende Angebote beispielsweise im Freizeitbereich. Mit zunehmender Sprachkompetenz wächst bei den Schülerinnen und Schülern der Wunsch, ihre vor der Flucht ausgeübten Hobbys wieder aufzunehmen, wieder in einem Chor zu singen oder Fußball zu spielen. Auch hier helfen die Ehrenamtler, Kontakte herzustellen.

Am Tag der Offenen Tür (Samstag, den 5.12.2015) besteht von 10:00 bis 13:00 Uhr die Möglichkeit, sich in der Heinrich-Heine-Gesamtschule über das Unterrichtskonzept und die Arbeit in den Internationalen Förderklassen zu informieren. Dazu sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.

Dr. Sabine Arlt, Heinrich-Heine-Gesamtschule

Klassenfoto einer Internationalen Förderklasse mit Lehrerin Maria Latocha (Schuljahr 2014/2015)

Ende einer Ära

Wie wir am Pfarrfest schon bekannt gegeben haben, endet zum Jahreswechsel 2015/16 die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit von Frau Havenith in der Bücherinsel St. Laurentius. Dies werden wir zum Anlass nehmen, in der Januarausgabe ausführlich auf die vielen Ausleihen, Begegnungen, Ausstellungen, Kontakte, Leseförderungen, Theateraufführungen, Bücher, Medien und Stunden zurückzuschauen. Außerdem wollen wir darüber berichten, wie es ab dem 1. Januar 2016 weitergeht. Hierzu stehen noch Gespräche aus, die wir abwarten wollen. Erfahren Sie also, was Neu wird, was bleibt, wofür wir großen Dank aussprechen und worauf wir uns freuen dürfen.

Wir laden herzlich ein, die Bücherinsel über den Jahreswechsel hinaus zu besuchen, und ganz besonders am letzten Öffnungssonntag mit Frau Havenith, am 27. Dezember 2015.

Gemeindeleitung und Pfarreirat St. Laurentius

Aufruf für die Sternsinger 20* C+M+B* 16

Sternsinger 2016

Bald ist es wieder soweit. Die Sternsingeraktion 2016 kann beginnen. Diesmal heißt unser Motto:

„Respekt für DICH, für MICH, für ANDERE”

Ein Thema, das in Bolivien genauso brisant ist wie hier bei uns: Denn wer fremd ist, wird viel zu oft ausgegrenzt und benachteiligt. Dagegen setzen die Sternsinger ein Zeichen. Getreu diesem Leitwort ziehen die Sternsinger durch unsere Straßen. Sie bringen Ihnen den Segen von Weihnachten und bitten um eine Spende für die Kinder in Not.

Wir würden uns freuen, wenn Du mit uns von Haus zu Haus ziehst, den Segen bringst und dabei hilfst, dass es Kindern in Not auf der ganzen Welt besser geht.
Unsere Sternsingergruppen tragen alle einen Ausweis mit sich.

Und so organisieren sich die Sternsinger in St. Laurentius:

  • Mittwoch, 6.1.2016, 15:00 bis 17:00 Uhr (Betreuer um 14:30 Uhr), Vorbereitungstreffen im Laurentiushaus.
  • Samstag, 9.1.2016, 10:00 Uhr, Aussendungsfeier in der Kirche, anschl. ziehen die Sternsinger durch Laurensberg.
  • Sonntag, 10.1.2016, 10:00 Uhr, Abschlussgottesdienst.

Bist Du dabei? Dann melde Dich bitte bis zum 5.1.2016 per Anmeldeformular oder per E-Mail Sternsinger@st-laurentius-ac.de mit Name, Alter, Sternsinger oder Betreuer (ab 14 Jahre), Adresse, Telefonnummer, Namen der Freunde, mit denen Du gehen möchtest.
Oder wirf den ausgefüllten Coupon aus dem DreiKlang bis zum 24.12.2015 in den Briefkasten des Pfarrbüros von St. Laurentius.

Noch Fragen? Dann kannst Du mich gerne anrufen (s.u.).

Unser Vorbereitungstreffen ist am:
Mittwoch, den 6. Januar 2016 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Betreuer um 14:30 Uhr) im Laurentiushaus.

Die Sternsinger laufen durch Laurensberg am Samstag, den 9. Januar 2016.

In diesem Jahr fällt unser Vorbereitungstreffen auf den Dreikönigstag. Das langjährige Vorbereitungsteam möchte diese Gelegenheit nutzen, um sich zu verabschieden. Was könnte es für ein passenderes Datum geben? Wer sich vorstellen kann, im nächsten Jahr die Organisation der Sternsingeraktion zu übernehmen oder dabei zu helfen, der ist herzlich eingeladen, uns in diesem Jahr schon über die Schultern zu schauen.

Wir wünschen allen eine schöne und besinnliche Adventszeit und freuen uns darauf, zahlreiche Königinnen und Könige mit ihrem Hofstaat am 6. Januar begrüßen zu dürfen.

Für das Vorbereitungsteam
Elke Schulte

Vetschauer Adventsfenster 2015

Nachdem die Adventsfenster in Vetschau erstmalig 2010 aus der Taufe gehoben wurden, wird nun bereits in die 6. Runde gestartet. Mit ungebrochener Vorfreude und Begeisterung erwarten die Vetschauer den Beginn der Fensteröffnungen.

Schauen Sie doch mal vorbei und begehen zusammen mit den Vetschauern eine besinnliche Adventszeit.

Wochentag Fenster Adresse
Dienstag 1 Laurensberger Str. 21
Mittwoch 2 Laurensberger Str. 130
Donnerstag 3 Laurensberger Str. 114
Freitag 4 Bocholtzer Str. 4
Samstag 5 Laurensberger Str. 141
Sonntag 6 Bocholtzer Str. 45
Montag 7 Laurensberger Str. 100
Dienstag 8 Laurensberger Str. 138
Mittwoch 9 Bocholtzer Str. 10
Donnerstag 10 Laurensberger Str. 145
Freitag 11 Bocholtzer Str. 22/22a
Samstag 12 Bocholtzer Str. 2
Sonntag 13 Bocholtzer Str. 50
Montag 14 Laurensberger Str. 90
Dienstag 15 Laurensberger Str. 140
Mittwoch 16 Laurensberger Str. 29
Donnerstag 17 Karl-Friedrich-Str. 157
Freitag 18 Bocholtzer Str. 47
Samstag 19 Laurensberger Str. 103
Sonntag 20 Laurensberger Str. 91
Montag 21 Laurensberger Str. 103a
Dienstag 22 Bocholtzer Str. 21
Mittwoch 23 Laurensberger Str. 94
Donnerstag 24 Wegekreuz ggü. Jecker

Amiene Reimbold

Einfach so…

Im Oktober fand zum ersten Mal „Einfach so…” statt. Das Treffen bestätigte die Annahme des Vorbereitungskreises, dass es Christen in Laurensberg, Richterich und Horbach gibt, die keiner klassischen „Zielgruppe” unseres Gemeindelebens angehören, evtl. auch keine (regelmäßigen) Gottesdienstbesucher sind, aber dennoch an der christlichen Botschaft und ihren Themen interessiert sind. Gemeinsam mit den Anwesenden haben wir überlegt, regelmäßig und für alle unsere Gemeinden ca. alle 2-3 Monate zu solchen Treffen „einfach so...” einzuladen. Dabei wird nicht immer nur diskutiert, manches Mal soll sogar in verschiedenen Formen Christentum praktiziert werden. Der Dezember schien uns jedoch bereits übervoll, so dass wir auf das nächste Treffen im Januar verweisen, wo wir uns mit den Ergebnissen der Familiensynode auseinandersetzen wollen. Den genauen Termin werden wir im Januar bekannt machen. Bis dahin „einfach so…” einen guten Jahreswechsel!

Monika Leibold, Klaus Gabele, Wolfgang Oellers

Weihnachtssterne zaubern Licht und Hoffnung in Kinderaugen

Weihnachtssterne

Auch im Jahr 2015 werden wieder in St. Laurentius am ersten Advent die Wunschsterne von Kindern aus sozial schwachen Familien aushängen. Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich, auch im Namen der Betreuer, für Ihre Bereitschaft, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Eine Bitte im Namen der Familienbetreuer habe ich jedoch:

Die Kinder und Jugendlichen und in besonderen Fällen auch die Eltern, dürfen einen Wunsch im angemessenen Rahmen aufschreiben. Wenn Sie einen Stern auswählen mit z.B. dem Wunsch „achtjähriger Junge wünscht sich das Spiel ’Vier gewinnt’, (15,50 Euro)”, besorgen Sie bitte nur dieses Spiel und gerne auch Süßigkeiten. Wenn Ihr geplantes Budget größer sein sollte, nehmen Sie bitte einfach einen zweiten Stern mit. In den letzten Jahren trat häufig das Problem auf, dass unter Geschwistern das eine Kind seinen Buchwunsch erfüllt bekam, und das andere Kind statt dem gewünschten Gesellschaftsspiel gleich drei auspacken durfte. Bitte haben Sie Verständnis dafür.

Wichtig: Bitte bringen Sie die Geschenke schnellstmöglich, spätestens jedoch bis zum 16. Dezember 2015 zu folgenden Sammelstellen:

  • Bücherinsel Laurensberg
  • Pfarrbüro
  • Laurentiusapotheke
  • Frankenne

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit und gesegnete Weihnachten.

Elke Schulte

Ergebnis der Kirchenvorstandswahl 2015

In allen Pfarreien des Bistums Aachen fanden Wahlen zum Kirchenvorstand statt. Für die Hälfte der amtierenden Mitglieder lief das Mandat aus. Das bedeutet, dass in St. Laurentius vier Mitglieder neu in das Gremium gewählt wurden.

Auch in den anderen Pfarren wurden neue Mitglieder in den Kirchenvorstand gewählt - vier in St. Martinus und drei in St. Heinrich. Die unterschiedliche Größe der Kirchenvorstände ergibt sich aus der unterschiedlichen Größe der Pfarreien.
In jeder Pfarrei wurde für die eigene Pfarrei gewählt, weil wir drei selbständige Gemeinden sind.

Wählen durfte jeder, der am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist und seit einem Jahr seinen Wohnsitz in der jeweiligen Pfarrei hat. Ausschlaggebend ist die Wählerliste, die in jeder Pfarrei vor der Wahl zur Überprüfung ausgelegen hat.

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden in St. Laurentius gewählt:

Beate Gabele
Beate Gabele
Bankfachwirtin
47 Jahre
An der Ölmühle 24

Hans Lennartz
Hans Lennartz
Dipl. Ing. Architekt
59 Jahre
Laurentiusstraße 23

Johannes Lohschelder
Johannes Lohschelder
Beamter
58 Jahre
Schlossweiherstr. 14 a

Die aktive Flüchtlingshilfe von WiR ist erfolgreich angelaufen

Logo: WiR - Willkommen in Richterich

Die ehrenamtliche Initiative zur Unterstützung der Flüchtlinge in der Flüchtlingseinrichtung Roermonderstraße, aber auch von Flüchtlingen, die zeitweise in der Turnhalle in Laurensberg oder in Horbach untergebracht sind, ist in den letzten Wochen schon in mehreren Bereichen aktiv geworden. So wird mehrfach in der Woche in unterschiedlichen Räumlichkeiten Sprachunterricht, zum Teil mit Kinderbetreuung angeboten. Neuankömmlinge wurden bei Bedarf zu Ämtern, Ärzten oder auch zum Sozialkaufhaus begleitet und auf unbürokratischem Weg so manches fehlende Utensil beschafft. Ein Keksebacken im Pfarrsaal St. Martinus mit einem Teil der Flüchtlingskinder und ihren Eltern hat sowohl den Ehrenamtlichen, als auch den Neuankömmlingen viel Freude gemacht und soll deshalb sicher auch wiederholt werden. Ebenso stand ein Besuch auf dem Richtericher Weihnachtsmarkt an, den die Menschen genossen. Ein regelmäßiger Termin wird in Zukunft ein Begegnungscafé im Cube sein, für das sich auch viele engagieren. Weitere Ideen werden in naher Zukunft umgesetzt werden.

WiR freuen uns über jede Unterstützung, sei es mit zur Verfügung gestellter Zeit, Know How oder auch finanzieller Art. Kontakt - s.u.

Für die Steuerungsgruppe
Martina Korte

Hätten Sie es gewusst...

... dass es in unseren drei Pfarrgemeinden (St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus) mehr als 50 Gruppen und Angebote gibt, in denen sich Ehrenamtler engagieren? Darunter sind Angebote an Familien mit Kindern, an Kinder und Jugendliche, an Erwachsene, viele davon speziell an Senioren, sowie mehrere musikalische Gruppierungen. Ganz aktuell gibt es viel Engagement für die zahlreichen Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten in Aachens Westen eingetroffen sind.

Alle diese Gruppen und Initiativen sind offen für neue Ideen und Mitstreiter. In den kommenden Ausgaben wollen wir Ihnen jeweils eine dieser Gruppen vorstellen, so dass Sie sich selbst ein Bild von dem vielfältigen Engagement machen können und Sie sich vielleicht sogar entschließen, sich der einen oder anderen Gruppe anzuschließen.

Ebenso besteht die Möglichkeit, sich an der Gestaltung der Gottesdienste (Wort-Gottes-Feiern, Kinderpredigt, Familienmessen oder andere besonders gestaltete Gottesdienste) zu beteiligen oder bei den Diensten in der Messe (Lektoren, Kommunionhelfer und Messdiener) mitzuwirken.

Daneben, teilweise im Hintergrund, engagieren sich viele Ehrenamtler als gewählte Vertreter unserer Gemeinden in den drei Kirchenvorständen und den drei Pfarreiräten, in der Gemeindeleitung, sowie im GdG-Rat und im Kirchengemeindeverbands-Rat.

Wenn auch Sie interessiert sind, das Gemeindeleben mit Ideen und Tatkraft zu unterstützen, dann freuen wir uns auf Sie. Die vollständige Liste der Gruppen und Aktivitäten mit den jeweiligen Ansprechpartnern finden Sie auf den Internet-Seiten unserer Gemeinden. Oder Sie wenden sich einfach an Ihr Pfarrbüro:

Pastoralkonzept

Die sechs Gemeinden unserer GdG Aachen-Nordwest haben ein gemeinsames Pastoralkonzept verfasst, das die Ziele der gemeinsamen Arbeit zusammenfasst und die Schwerpunkte benennt.

Das Pastoralkonzept können Sie als PDF-Dokument herunterladen, es liegt aber auch als Flyer an den Schriftenständen zur Mitnahme bereit.

Dank des Basarkreises

Der ökumenische Basarkreis Laurensberg möchte allen herzlich danken, die dazu beigetragen haben, dass an den beiden Basartagen Ende November vergangenen Jahres wieder ein gutes Ergebnis, nämlich 5.000 Euro, erzielt wurde. Damit konnte der Wärmestube der WABe und der Franziska-Schervier-Stube bei ihrer Arbeit für mittellose Menschen geholfen werden.

Dank gilt in besonderem Maße Herrn Pfarrer Voß und dem Pfarreirat für die Überlassung der Räume im Laurentiushaus, ohne die die Arbeit des Basarkreises nicht möglich wäre, sowie Herrn Pfarrer Witthöft und Herrn Oellers für ihre freundlichen Begrüßungsworte zu Beginn der Basarveranstaltung, nicht zuletzt auch Herrn Kantor Jeub für seine liebenswürdige Bereitschaft, Einschränkungen bei der Orchesterprobe hinzunehmen.

Für den Basarkreis Ursula Fischer-Appelt

Am Anfang war der Schrank…

…wie aus einem Schrank unsere Bücherinsel wurde
Schrank

Zum Ende des Jahres 2015 beendet Frau Henriette Havenith nach nun fast 40 Jahren ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Bücherinsel St. Laurentius. Wir blicken dankbar und würdigend zurück.

Am Anfang war es ein Schrank, in dem einige wenige Bücher zur Ausleihe nach dem Gottesdienst bereit standen. Der erste Leseausweis mit der Nummer 1 ging natürlich an den Pastor, an Pfarrer Wilhelm Jansen. Und dann ging es erst so richtig los!

Mittlerweile zählt die Bücherinsel einen Bestand von 17.213 Büchern, 1.723 Hörbüchern, 883 DVDs und 181 Spielen. Dazu kommen noch die Zeitschriften. Mit jährlich 13.061 Ausleihen liegt die Bücherinsel St. Laurentius im Ranking aller Büchereien in kirchlicher Trägerschaft auf Platz 13 von 115 Büchereien im Bistum Aachen!

Neben Frau Havenith arbeiteten zuletzt 26 weitere ehrenamtliche Mitarbeiter mit, die jeweils 502 Bücher pro Jahr über die Ladentheke neben der Kirche reichten. Also können wir davon ausgehen, dass alleine durch die Arbeit von Frau Havenith und ihrem Team in unseren drei Gemeinden – und darüber hinaus – jeden Tag 35,8 Bücher gelesen werden!!

Kinder lagen Frau Havenith dabei immer sehr am Herzen. Ob mit dem „Bilderbuchkino” bei den Kindergartenkindern oder im Bibfit-Programm mit den Grundschulen, durch Bücherpakete für Schulkassen und Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, sogar mit dem Erwerb eines eigenen Bibliotheksführerscheins hat sie Generationen von Kindern zum Lesen gebracht und ihnen den Spaß am Lesen erhalten. Alleine 7.479 Kinder- und Jugendbücher hält die Bücherinsel bereit.

Damit erschöpft sich aber die ehrenamtliche Tätigkeit einer Büchereileiterin noch lange nicht. So ist sie auch unter der Woche regelmäßig neben der Kirche zu finden gewesen, sei es um neue Bücher zu inventarisieren und einzubinden (233 neue Bücher wurden jedes Jahr angeschafft), alte Medien auszusortieren, sich mit dem PC vertraut zu machen, an Vernetzungskonferenzen für Büchereien teilzunehmen, um auf dem Laufenden zu bleiben, Bücher zu reparieren, Spiele auf Vollständigkeit zu prüfen oder zu ergänzen,…

Das alles entspricht 1.500 Stunden ehrenamtlichem Engagement aller Mitarbeiter pro Jahr, also ungefähr 60 Arbeitsstunden für jeden. Wie viele Lebensstunden wohl Frau Havenith in der Bücherinsel gesessen hat?

Außerdem fanden pro Jahr bis zu 8 Ausstellungen verschiedenster Künstler in den Räumlichkeiten der Bücherinsel statt. Durch einen kleinen Obolus vom Verkaufserlös der Bilder wurde dann die Büchereikasse unterstützt, wie auch durch den alljährlichen riesengroßen Bücherflohmarkt im Laurentiushaus, der die Bücherinsel über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Für all das sagen wir ganz herzlich Dankeschön! Der Begriff „Lebenswerk” wird oft vorschnell gebraucht, aber hier erscheint er uns angemessen: Wir ziehen den Hut in Dankbarkeit und Wertschätzung für 37 Jahre Aufbauarbeit und Lesebegeisterung, Anlaufstelle und Kulturgut, dafür dass Frau Henriette Havenith das Gesicht der Bücherinsel war. Für „die Zeit danach” wünschen wir ihr alles Gute und Gottes Segen!

Die Gemeindeleitung, der Kirchenvorstand und der Pfarreirat von St. Laurentius

Ämter im Kirchenvorstand

Der neu gewählte Kirchenvorstand hat seine konstituierende Sitzung gehalten und darin folgende Ämter durch Wahl vergeben:

Wir danken diesen Damen und Herren sehr für ihre Bereitschaft, diese Ämter auszuüben, und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

J. Voß

Gesucht: Ein neuer Bischof für das Bistum Aachen

Unser Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hat den Papst gebeten, ihn nach Erreichen der Altersgrenze von seinem Amt zu entbinden. Das Rücktrittsgesuch ist nun angenommen worden.

Helfen Sie mit, wieder einen guten Hirten und Wegbegleiter für das Bistum zu finden? Wir können uns den neuen Bischof nicht aussuchen, aber wir können deutlich machen, an welchen Kriterien sich Domkapitel und Vatikan orientieren sollten.

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen möchte auf diesem Weg von den Christinnen und Christen erfahren, was Sie von einem neuen Bischof erwarten. Welche Charismen, welche Fähigkeiten, welche Einstellungen, welche Positionen sollte er haben bzw. vertreten? Sie können Ihre Erwartungen einzeln oder als Gruppe zusammenstellen und auch in eine Rangfolge kleiden. Wir werden alle Rückmeldungen sichten und bündeln, um daraus ein Votum an das Domkapitel zu formulieren.

Wir bitten Sie, keine konkreten Namensvorschläge zu machen. Denn jeder Name, der ins Spiel gebracht wird, ist nicht unbedingt zielführend und gegebenenfalls für denjenigen, den es angeht, eher von Nachteil. Teilen Sie uns daher keine Namen mit, sondern sagen Sie uns einfach nur, was der neue Bischof von Aachen haben, tun und darstellen sollte.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung! Bitte beteiligen Sie sich hier an unserer Aktion.

Bitte beachten Sie: Einsendeschluss ist der 27. Dezember 2015!

Der Diozösanrat der Katholiken im Bistum Aachen

Zum Verfahren der Bischofswahl

Nach Annahme des Rücktrittsgesuchs durch den Papst ist das Aachener Domkapitel berufen, Namensvorschläge für einen neuen Bischof zu machen. Vom Vatikan kommt unter Wahrnehmung dieses Vorschlags und anderer angeforderter Vorschläge von Bischöfen abschließend eine Liste mit drei Namen, die nicht mit den eingesandten Vorschlägen übereinstimmen müssen. Aus diesen drei Vorschlägen wählt dann das Domkapitel den neuen Bischof von Aachen, der dann durch den Papst ernannt werden muss.

Wahlberechtigte Mitglieder des Domkapitels sind der Dompropst Manfred von Holtum, sechs residierende und vier nicht residierende Domkapitulare: Weihbischof Karl Borsch, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Rolf-Peter Cremer, Dr. Andreas Frick, Heiner Schmitz, Hans-Günther Vienken; Hans Joachim Hellwig, Franz Josef Radler, Alexander Schweikert, Markus Bruns.

Begegnungscafé im Cube

Flyer deutsch

Ab dem 6.1.2016 bieten wir als Freizeitangebot für Flüchtlinge und alle Einheimischen mittwochs zwischen 16:00 und 18:00 Uhr ein „Begegnungscafé” im Kinder- und Jugendzentrum Cube an.

Wir hoffen, damit einen Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen, aus dem sich dann andere Angebote und Aktivitäten entwickeln können. Unterstützt wird das Angebot von einer engagierten Gruppe von ehrenamtlichen Helfern. Wenn Sie Werbung für dieses Angebot machen möchten, können Sie gerne unsere Flyer aushängen.

Flyer arabisch

Kontakt zur Arbeitsgruppe

Für den Kontakt zur Arbeitsgruppe bitten wir folgende Mailadresse zu nutzen:

Romfahrt 17.-22.10.2016

Petersdom in Rom

Für die Romfahrt vom 17. – 22. Oktober 2016 sind noch ein paar Plätze frei. Das vorgesehene Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer, die in der Kirche ausliegen. Nähere Informationen erhalten Sie auch im Pfarrbüro in Laurensberg oder bei Hans-Georg Schornstein.

Auf Grund drastisch gestiegener Flugpreise hat sich der Preis für die Fahrt gegenüber der ersten Ankündigung leider etwas erhöht und liegt jetzt bei 960,- Euro.

Hans-Georg Schornstein

Bücherinsel im neuen Gewand

Die Bücherinsel wird auch im neuen Jahr für Sie die Türen öffnen. Bücher, Hörbücher, Filme, Zeitschriften, Spiele und demnächst auch E-Books, warten auf viele kleine und große Leser. Im Laufe des Jahres, der Termin steht noch nicht fest, wird die Bücherei zur Renovierung für kurze Zeit nicht geöffnet sein. Den Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

Auch wird es ein neues Konzept geben; das bedeutet, dass wir uns auf einen ausgewählten Medienbestand fokussieren werden, das Ausleihsystem auf PC umstellen und die Einrichtung komplett erneuern. Keine Angst, aussortierte Lieblingsbücher können Sie gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen. Bitte melden Sie sich beim Büchereiteam.

Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf viele Begegnungen und wünschen Ihnen ein gesundes, erlebnisreiches und lesefreudiges Jahr 2016.

Für das Büchereiteam Elke Schulte

Tannenbaumabholaktion in Laurensberg

Tannenbaum

Liebe Laurensberger,

wie jedes Jahr sammeln wir, die Pfadfinder vom Stamm Funkenflug, Ihre alten Weihnachtsbäume im Gebiet Aachen-Laurensberg ein. Mit Ihrer Spende von 5- Euro unterstützen Sie unsere aktive Stammesarbeit und unser Partnerprojekt Suenos Especiales in Kolumbien. Um sich anzumelden schreiben Sie uns bitte eine Mail an E-Mail-Adresse anzeigen oder senden uns eine Postkarte an Schlossparkstr. 36 52072 Aachen.

Anmeldeschluss: Samstag, 2.1.2016

Abholdatum: Samstag, 9.1.2016

Die Pfadfinder vom Stamm Funkenflug wünschent Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Gut Pfad!

Kleider- und Sachspenden gesucht

Logo: WiR - Willkommen in Richterich

Liebe engagierte Mitbürger und Mitbürgerinnen!

Wir haben jetzt doch eine kleine Kleiderkammer eingerichtet. Wir suchen folgende Kleidung:

  • Einen Kinderwagen, der für Neugeborene geeignet ist
  • warme Jacken für Männer (Gr. 48 / 50)
  • warme Jacken für Frauen (Gr. 36, 38, 40)
  • warme Jacken für Kinder (ab Gr. 140)
  • Mützen
  • feste Schuhe für Männer ab Größe 40
  • feste Schuhe für Frauen (Gr. 36, 38, 40)
  • Kleinkinderschuhe Gr. 18
  • feste Schuhe für Kinder in Größe 25/26
  • feste Schuhe für Kinder ab Größe 35
  • T- Shirts
  • kurze Sporthosen
  • Sportschuhe
  • Badehosen und Badeanzüge - Größen wie oben

Sie können die Kleidung abgeben am Montag, den 4. Januar 2016, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr, im Eingang des Pfarrheims St. Martinus, Horbacher Straße 55/57 in Richterich.

Fall Sie zu dem Zeitpunkt verhindert sind, melden Sie sich bei uns.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Steuerungsgruppe WiR – Willkommen in Richterich