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Top-Themen aus St. Laurentius

Katholikenrat Aachen-Stadt startet Gemeindebefragung

Fusionen & Co: Zwischenbilanz nach einem Jahr

Der strukturelle Umbau der Kirche am Ort hatte im Bistum Aachen das magische Datum 1. Januar 2010. Pfarren wurden zusammengelegt oder zumindest finanziell und organisatorisch verflochten. Diesen Prozess begleiteten Proteste ebenso wie Erwartungen und Hoffnungen.

Wie sieht aber jetzt, knapp ein Jahr später, tatsächlich die Zwischenbilanz dieses Umbaus aus? Das will der Katholikenrat Aachen-Stadt wissen und startet in der Bischofsstadt sowie in Roetgen und Rott eine Gemeindebefragung. Zwischen dem 1.12.2010 und dem 15.2.2011 sollen Gottesdienstbesucher und andere Gemeindemitglieder ihre Erfahrungen mit Fusionen, GdG- und KGV-Bildung zurückmelden. Die Fragebögen liegen in dieser Zeit in Kirchen und Pfarrbüros aus. Den Katholikenrat interessiert ein differenziertes Bild, über das er mit kirchlichen Verantwortlichen aus Gemeinden, Region und Bistum ins Gespräch kommen möchte. Auch ist er neugierig auf die Maßnahmen und Ideen, welche die Gemeinschaftsbildung in den neuen Gebilden fördern. Fragen von Identität, Informationsfluss und Beteiligung von Ehrenamtlichen spielen ebenso eine Rolle.

Näheres unter katholikenrat-ac.kibac.de.

Jugendeinrichtung in Aachen Nord West öffnet im März/April

Die Jugendeinrichtung auf dem Feuerwehrplatz in Richterich steht kurz vor der Fertigstellung. Die endgültige Bauabnahme muss noch erfolgen und der Nutzungsvertrag mit der Stadt unterschrieben werden. Die feierliche Eröffnung wird Ende März / Anfang April 2011 stattfinden. Sobald wir jedoch die Nutzungserlaubnis als Träger erhalten haben und die Möbel Mitte Februar 2011 eingetroffen sind, werden wir die Jugendeinrichtung für Kinder und Jugendliche öffnen.

Die von uns eingestellten pädagogischen Fachkräfte sind schon seit dem 1.1.2011 mit den Vorbereitungen und Planungen für die Öffnung beschäftigt.
An dieser Stelle möchten wir uns bei der Pfarrgemeinde St. Martinus bedanken, die uns von 2005 bis 2010 ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, um an mindestens zwei Abenden in der Woche mit Honorarkräften einen Offenen Treff durchführen zu können.

Für den Verein Jugend in Aachen Nord West
Reinhard Beutler

Memorandum zur Zukunft der Kirche

"Wir wenden uns an alle, die es noch nicht aufgegeben haben, auf einen Neuanfang in der Kirche zu hoffen und sich dafür einzusetzen."

Am 4.2.2011 veröffentlichten einige Professoren der katholischen Theologie ein Memorandum zur Zukunft der Kirche, das mittlerweile von über 200 deutschsprachigen Hochschultheologen unterzeichnet wurde. Angesichts der Krise der katholischen Kirche fordern sie einen offenen Umgang mit Problemen und "den Mut zur Selbstkritik und zur Annahme kritischer Impulse". In sechs Punkten werden Themenfelder benannt, in denen nach Meinung der Theologen Reformen dringend nötig sind. Der vollständige Text des Memorandums liegt in unseren Kirchen aus und ist im Internet nachzulesen.

"Der begonnene kirchliche Dialogprozess kann zu Befreiung und Aufbruch führen, wenn alle Beteiligten bereit sind, die drängenden Fragen anzugehen. Es gilt, im freien und fairen Austausch von Argumenten nach Lösungen zu suchen, die die Kirche aus ihrer lähmenden Selbstbeschäftigung herausführen."

Wir, das Pastoralteam, unterstützen das "Memorandum Freiheit" und bitten auch Sie, sich Zeit zu nehmen für diesen Aufruf. Wenn auch Sie den Inhalten des Memorandums zustimmen können und bereit sind, Ihrer Meinung in Kirche und Gesellschaft Ausdruck zu verleihen, geben Sie Ihrer Meinung eine Stimme und unterzeichnen Sie die Online-Petition. Mit dem Eintrag Ihres Namens unterschreiben Sie auf unserer Online-Liste und machen so deutlich, dass Sie die Inhalte des "Memorandum Freiheit" befürworten. Wenn die Schreiber des Memorandums rechtzeitig genügend Unterstützung finden, wollen sie die Unterschriftenliste der Deutschen Bischofskonferenz zukommen lassen, die sich vom 14. bis 17. März 2011 zu ihrer Frühjahrskonferenz treffen wird.

Damit sichtbar wird, dass Ihnen und vielen anderen Gläubigen in Deutschland die Zukunft der Kirche am Herzen liegt und Sie sich einen offenen und ehrlichen Dialog wünschen, bitten wir Sie: Erzählen Sie von dieser Seite! Kommen Sie mit ihren Freunden, Verwandten und Bekannten über das "Memorandum Freiheit" ins Gespräch! Memorandum und Online-Petition erreichen Sie über http://kirche2011.de

Angelo Scholly, Christa Baggen, Josef Voß

Ein neuer Subsidiar

Dr. Werner Kallen wird ab sofort in unseren Gemeinden St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus priesterliche Dienste übernehmen. Der Bischof hat ihn zum Subsidiar für die Region Aachen-Stadt, mit Schwerpunkt in unseren Gemeinden, ernannt. Dr. Kallen wird vornehmlich bei Beerdigungen, Taufen und Trauungen sowie in den Werktagsgottesdiensten bei uns tätig sein.

Wir sind dankbar, dass er in der zunehmend angestrengten pastoralen Situation bei uns eine wirkliche Entlastung herbeiführt.
Wir wünschen ihm, dass er sich schnell bei uns wohl fühlt.

J. Voß

Konzert für 2 Orgeln und 2 Chöre

Im Rahmen des Jubiläumsjahres "175 Jahre Maaß-Orgel" gibt es am 10. Juli 2011 um 18:00 Uhr ein besonderes Konzert in St. Martinus: ein Projektchor hat in diesem Jahr drei Werke einstudiert: Die "Messe fis moll op. 36" von Charles Marie Widor für zwei Chöre und zwei Orgeln, die "Messe Solennelle cis-moll" von Louis Vierne für Chor und zwei Orgeln und das "Dona nobis pacem" aus der h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach.
Peter Schulz spielt die Truhenorgel, Professor Michael Hoppe die große Orgel, Angelo Scholly hat die Leitung.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
An diesem Abend hat man die seltene Gelegenheit, diese beiden bedeutenden Messen französischer Komponisten in einem Konzert zu hören.

Horbacher Kinder präsentieren: "Randolfo und der eine Ton"

Im Rahmen der Überlegungen zum Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" haben die beiden Horbacher Chöre "Kirchenchor St. Cäcilia Horbach" und "St. Marien-Gesangverein Aachen-Horbach" im Zuge einer besseren Vernetzung von Alt und Jung, von Alteingesessenen und Neuzugezogenen, sich für ein Projekt zur Förderung von sangesfreudigen Kindern der Kath. Tageseinrichtung für Kinder sowie der Städt. Kath. Grundschule in Horbach als Patenvereine zur Verfügung gestellt. Hierbei soll es auch zu generationsübergreifendem Singen, das 5-jährige Kindergartenkind neben dem 82-jährigen erfahrenen Sänger, kommen. Alle Beteiligten waren von der Idee begeistert. Im Kindergarten und in der Grundschule wurde jetzt wöchentlich gesungen und geprobt, "was das Zeug hält!".

Ein generationsübergreifendes Lied von Kindergartenkindern und Sängern der beiden Erwachsenen-Chöre konnte schon auf dem Dorffest sowie zur Begrüßung der Bewertungskommission "Unser Dorf hat Zukunft" präsentiert werden. Eine große Schar an Kindern der Grundschule und des Kindergartens haben zudem ein märchenhaftes Waldmusical, mit dem Titel "Randolfo und der eine Ton" (Komponist: Uli Führe ; Text: Babette Dieterich, speziell für Kinder von 6-10 Jahren geschrieben) einstudiert. Die musikalische Einstudierung haben übernommen die Horbacher Musikpädagogin, Marie Therese Bihlmayer, sowie unser Kirchenmusiker, Angelo Scholly. Kleine "Appetitanreger" aus dem Musical wurden ebenfalls schon auf dem Dorffest und bei "Unser Dorf hat Zukunft" zu Gehör gebracht.

Nun steht die Aufführung des gesamten Musicals "Randolfo und der eine Ton" an. Es wird aufgeführt am Freitag, 15. Juli 2011, 18:00 Uhr, im Saal Bosten/Wirtz in Horbach. Der Eintritt ist frei! Um eine Spende als Starthilfe für nachfolgende Chor-Projekte mit den Kindern wird gebeten. Nach der Aufführung ist im Saale Bosten Gelegenheit, in gemütlicher Runde zwischen Alt- und Neu-Horbachern auf den Erfolg der Kinder anzustoßen!

Ein herzlicher Dank gilt jetzt schon der musikalischen Leitung sowie den fleißigen Eltern-Händen, die für Bühnenbild, Kostüme und Schminken gesorgt haben.

Lassen Sie sich die Erstaufführung dieses Musicals im Aachener Raum nicht entgehen. Die Kinder freuen sich schon riesig auf Sie!

Für das Projektteam: Theo Brauers

Fahradweg-Schild

Orgelradtour

Im Rahmen des Jubiläums "175 Jahre Maaß-Orgel St. Martinus" gibt es am Samstag, 10.9.2011 ein tolles Angebot, das sich (auch) an Familien mit Kindern und alle Orgelinteressierten richtet: wussten Sie, dass es in unserer Nachbarschaft nicht nur die älteste Orgel der Stadt Aachen, sondern auch eine Truhenorgel, eine Pfeifenorgel im Wohnhaus und eine spanische Orgel gibt?

Wir treffen uns um 14:00 Uhr mit dem Rad (bei Regen mit dem Auto) an St. Heinrich und werden von dort aufbrechen. Es geht weiter nach Richterich, wo im Ort drei weitere Ziele angesteuert werden.

On Tour

Angelo Scholly wird die vier Orgeln jeweils mit einem viertelstündigen Konzert vorstellen.
In St. Martinus, wo die Tour gegen 16:00 bis 16:30 endet, gibt es die Möglichkeit, in die Orgel hineinzuschauen und es wird dort auch etwas zu trinken gereicht.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Herzlich willkommen!!

Taufe: Wir sind das Volk - Gottes

Ökumenisches Gespräch mit Pfarrer Armin Drack
Plakat

Am Freitag, 30.9.2011, laden wir ein zu einem ökumenischen Gesprächsabend. An diesem Abend wird es um die Taufe gehen, denn die Taufe ist das ökumenische Sakrament, das uns über die Konfessionsgrenzen hinweg miteinander verbindet. Wir beginnen um 18:30 in der Paul-Gerhardt-Kirche und machen uns nach einer ersten Gesprächsrunde auf den Weg nach St. Martinus, wo der Gesprächsabend fortgesetzt und beendet wird.

An diesem Abend wird uns Pfarrer Armin Drack begleiten.

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind.

Gemeinsamer Erntedank in Horbach

In unseren drei Pfarreien St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus werden wir zum ersten Mal Erntedank gemeinsam feiern. Die Pfarrei St. Heinrich in Horbach lädt dazu ein am Sonntag, 2.10.2011, um 10:00 Uhr nach Haus Heyden, Heyder Feldweg 50. Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, empfiehlt es sich, Fahrgemeinschaften zu bilden. Außer diesem gemeinsamen Gottesdienst werden an diesem Sonntagvormittag die übrigen Messen in unseren Kirchen ausfallen.

Nach der Eucharistie wollen wir Speisen teilen, die Sie zur Erntedankfeier beisteuern. Für Getränke ist schon gesorgt.

Sollte es regnen, findet der Gottesdienst in der Kirche St. Heinrich statt.

Neuer Pfarrbrief - neuer Name

Ab Januar 2012 werden der REGENBOGEN und MITEINANDER durch einen neuen Pfarrbrief für alle drei Pfarren ersetzt. Ein gemeinsames Redaktionsteam arbeitet bereits an Strukturen und Erscheinungsbild. Um den Neubeginn auch äußerlich sichtbar zu machen, suchen wir nach einem Namen für diese Pfarrnachrichten. Daran möchten wir Sie gerne beteiligen.

Bitte machen Sie bis zum 15. Oktober 2011 Namensvorschläge, die Sie entweder schriftlich oder per E-Mail an die Pfarrbüros oder die Redaktionsmitglieder des REGENBOGEN oder des MITEINANDER senden können. Das Redaktionsteam und Pfarrer Voß werden dann gemeinsam einen Namen auswählen.

Wir hoffen auf Ihren Einfallsreichtum und freuen uns auf viele Vorschläge.

Das Redaktionsteam

Patrozinium St. Martinus

Gottesdienst - Ausstellung - Kaffeetrinken - Kabarett
Logo der Stiftung

Wir feiern in St. Martinus unser Patrozinium. Am Samstagabend, den 12.11.2011, eröffnet die feierliche Eucharistie um 18:00 Uhr das Fest. Im Anschluss findet im Pfarrsaal die Eröffnung zur Ausstellung "Spuren" statt, die in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lebendige Gemeinde St. Martinus” gezeigt wird.

Am Sonntagnachmittag, den 13.11.2011, lädt die Pfarrgemeinde ein zum Kaffeetrinken am Namenstag der Gemeinde. Es beginnt um 15:30 Uhr im Pfarrsaal. Wegen der Planung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 9. November 2011.
Um 17:00 Uhr beginnt im Pfarrsaal das Kabarett.

Besonderheiten in der Adventszeit

Im Advent bieten wir in unseren drei Gemeinden St. Laurentius, St. Martinus und St. Heinrich jeweils mittwochs morgens um 6:15 Uhr Rorate-Messen an. Wir beginnen am 30. November in Horbach, sind am 7. Dezember in Richterich und am 14. Dezember in Laurensberg. Am 14. Dezember entfällt aus diesem Anlass in St. Laurentius die Messe um 9:00 Uhr. Nach den Gottesdiensten sind alle zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. Wir wollen durch dieses Angebot gemeinsam den Advent als "geprägte Zeit" erfahren.

In St. Laurentius feiern wir ebenfalls die Vorabendmessen an den Adventsamstagen um 18:00 Uhr als Rorate-Messen.

Das Abendlob an den Adventsonntagen um 18:00 Uhr wird in der Pfarrkirche St. Laurentius gesungen. Am 1. Adventssonntag, den 27.11.2011, feiern wir in der Pfarrkirche St. Laurentius um 11:00 Uhr einen Kinder- und Familiengottesdienst und am 3. Adventsonntag, 11.12.2011 um 11:00 Uhr im Laurentiushaus einen Kleinkindergottesdienst.

Der Friedenslichtgottesdienst ist am 14.12.2011 und der Bußgottesdienst am 20.12.2011.
Nähere Einzelheiten hierzu finden Sie aber auch noch im Dezember-Pfarrbrief.

Rorate-Gottesdienste im Advent

Friedeslicht

Advent - Eine Zeit angefüllt mit vielen Vorbereitungen auf das Fest der Geburt Jesu. So ein Fest will vorbereitet sein! So ein Fest braucht Wurzeln, es braucht Kraft und Nahrung, damit es Tiefe bekommt.

So haben einige Verantwortliche aus den drei Pfarrgemeinden überlegt, in der Adventszeit an einem Tag in der Woche morgens um 6.15 Uhr zu einem schlichten, einfachen, stillen Rorate-Gottesdienst einzuladen. In der Dunkelheit der Kirche - erhellt durch unsere Kerzen - können wir uns dem Wunder nähern, dass wir an Weihnachten das Unglaubliche feiern: Dieser große, mächtige Gott wird ganz klein, wird einer von uns.

Nach dem Gottesdienst gibt es wie gewohnt ein Frühstück. So gehen wir gestärkt an Seele und Leib in diesen Tag.

Termine:

  • 30. November 6:15 Uhr St. Heinrich (der Abendgottesdienst entfällt)
  •   7. Dezember 6:15 Uhr St. Martinus
  • 14. Dezember 6:15 Uhr St. Laurentius (der Gottesdienst um 9:00 Uhr entfällt)

Gemeindebrief aus St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus

1. Dezember 2011

Wie geht es in unseren Gemeinden weiter?

Kirche in der Welt von heute“ ist der Titel eines der wichtigsten Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils. Darin bestimmt die Kirche ihren Ort: mitten in der Welt, da, wo Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute zu finden sind. Und für die Welt sieht die Kirche auch ihren Auftrag. Sie hat eine Sendung für den Menschen, eine Sendung für die Welt. Alle Christen sind an dieser Sendung beteiligt.

Es gibt große Veränderungen in unserer Kirche. Unsere Pfarreien St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus sind davon zunehmend betroffen. Das bewegt uns, diesen Brief an alle Gemeinde-mitglieder zu schreiben. Zeichen der Veränderung sind:

  • der Priestermangel:
    Seit der Entpflichtung von Pfarrer Wilhelm Jansen ist der Priestermangel jetzt auch im täglichen Gemeindeleben bemerkbar.
  • der Mangel an hauptamtlichen Laien:
    Im Moment ist diese Entwicklung zwar noch nicht dramatisch, aber sie wird auch unser Gemeindeleben bestimmen.
  • der Mangel an Menschen,
    die sich verbindlich am Gemeindeleben orientieren und die Gemeinde für sich als lebenswichtig annehmen.

Wir befinden uns also gemeinsam auf einem immer steiniger werdenden Weg. Doch bieten sich uns auch Chancen: Anstatt abzuwarten, was wird, wollen wir uns ein Herz fassen und unsere Zukunft in die eigenen Hände nehmen.
Wir müssen klug planen und Antworten auf die Fragen suchen,

  • wie lebendiges Gemeindeleben unter den genannten Vorzeichen aussehen kann,
  • wie die Identität der einzelnen Gemeinden erhalten bleiben kann,
  • wie die Menschen auch weiterhin Heimat finden können.

In jeder unserer Gemeinden können wir dem Mangel einen Reichtum an engagierten ehrenamtlichen Frauen und Männern entgegen stellen. Dies macht uns Mut. Heute schon übernehmen Ehrenamtliche eine Vielzahl wichtiger Aufgaben. Wir meinen damit nicht nur die gewählten Gremien (Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände). Wir meinen vor allem auch die vielen anderen, ohne die in unseren Gemeinden immer weniger geht (z.B. die Kommunion- und Firmkatecheten, die Familienmesskreise und die Krankenbesuchs-dienste).

Diese bilden eine starke Basis, die es auszubauen gilt. Die Ehrenamtlichen sind die solideste Stütze unserer Gemeinden. Nur durch sie kann das Gemeindeleben weiterhin blühen und gedeihen.

Wir haben die Sakramente der Taufe und der Firmung empfangen und darin das große Vertrauen Gottes in unsere Fähigkeiten.
Daraus schöpfen wir unsere Kraft und wollen mit den Menschen so umgehen, wie Gott mit ihnen umgeht: Wir nehmen einander ernst und vertrauen uns. Wir bringen miteinander unsere Begabungen und Fähigkeiten für eine lebendige Zukunft unserer Gemeinden ein.

Der zukünftige Weg könnte daher in einer Gemeindeleitung in Gemeinschaft bestehen. Dies bedeutet, dass der Bischof die Leitung der Gemeinden einem Team aus Pfarrer, Hauptamt-lichen und gewählten Ehrenamtlichen gleich-berechtigt überträgt.

Um herauszufinden, wie eine derartige Gemeindeleitung aussehen könnte, hat sich aus unseren drei Gemeinden eine Steuerungsgruppe aus Haupt- und Ehrenamtlichen gebildet. Sie macht sich ein Bild von derartigen zukunftstauglichen Leitungsmodellen. Die Steuerungsgruppe versucht Vordenker zu sein. Sie informiert die gewählten Gremien und nimmt deren Fragen und Anregungen auf. Sie wird die Gemeinden sowohl mit Gemeindebriefen, wie dem vorliegenden, als auch mit Gemeindeversammlungen auf dem Laufenden halten. So soll ein neuer Weg beschritten werden, Kirche nahe bei den Menschen in unseren Gemeinden erlebbar zu machen, da, wo wir Freude und Hoffnung, Trauer und Angst teilen, wie Christus sie mit uns geteilt hat.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Birgit Arnold, Norbert Becker, Christa Baggen, Norbert Dreßen, Gregor Jeub, Bernd Jürgens, Cornelia Krückels, Wolfgang Oellers, Angelo Scholly, Elke Schulte, Josef Voß

 

Start für „DreiKlang“

Abschied von „Miteinander“ und „Regenbogen“

Wir haben uns so aneinander gewöhnt wir in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus und unsere Pfarrbriefe „Miteinander“ und „Regenbogen“. Über lange Jahre, sogar Jahrzehnte, sind wir einander Begleiter gewesen. Das war wirklich gut. Wir sind dankbar für die vielen Gedanken und die umfangreiche Arbeit, die in die bisherigen Pfarrbriefe eingeflossen sind. Immer stehen Menschen mit Leidenschaft und Treue dahinter. Ihnen gilt dieser Dank besonders.

Jetzt müssen wir das Bisherige lassen. Das stimmt nachdenklich und wehmütig.Aber es beginnt ein neues großes gemeinsames Leben in den drei Pfarreien, das auch neue Wege und Informationsweisen braucht. Wir wachsen mehr und mehr zu einem pastoralen Raum zusammen. Deshalb wird es ab 1.1.2012 einen neuen gemeinsamen Pfarrbrief für alle geben. Er trägt den schönen Namen „DreiKlang“. In einem Wettbewerb hat sich dieser Name souverän durchgesetzt. Viele aus allen Pfarreien hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Vielen Dank.
Der neue Name ist gleich drei Mal vorgeschlagen worden, und zwar von Frau Rita Buchmiller, Frau Silke Schimkat und Frau Hildegard Renardy. Diesen Damen werden wir einen Blumengruß zukommen lassen und gratulieren ihnen zu ihrem „guten Riecher“, der die Jury sehr überzeugt hat.

Jetzt sind wir gespannt, wie der „DreiKlang“ aussehen wird. Die Redaktion, die übrigens aus dem Zusammenschluss der bisherigen getrennten Redaktionen besteht, wird das Layout auswählen. Lassen Sie sich überraschen, was Sie zum Januar erwartet. Wir setzen darauf, dass Sie in den Pfarreien als Leserschaft und Sie, die die Pfarrbriefe bisher zusammengelegt, gezählt und verteilt haben, auch dem „DreiKlang“ treu bleiben. Denn die Aufgabe ist nach wie vor wichtig: Alle unsere Informationen möglichst nahe an die Menschen heranbringen. Denn für die Menschen sind wir ja schließlich da.

Josef Voß

Danke für das Layout des DreiKlang

DreiKlang-Logo

Für unseren neuen Pfarrbrief hatten wir mehrere Personen um einen Layout-Vorschlag gebeten. Da ist uns viel Schönes präsentiert worden. Allen sagen wir dafür Dank.

Die Layout-Version, die die Redaktion ausgewählt hat und die Sie verwirklicht sehen, stammt von Frau A. Hammers aus St. Laurentius. Wir freuen uns für sie, dass Sie uns am meisten überzeugen konnte und gratulieren zu diesem Gestaltungsvorschlag.

Wir danken auch Frau S. Schmitt, die den Entwurf von Frau Hammers mit deren Zustimmung für das redaktionelle Handwerk „passend“ gemacht hat.

Wir sind überzeugt, dass der DreiKlang einen ansprechenden Titel und eine gute Übersichtlichkeit zeigt. Unsere Hoffnung ist, dass er sich schnell einbürgert als „unser“ neuer Pfarrbrief.