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Archiv der Impulse

Gebet

brennede Kerzen im Regal

Die Freude,
die Sorge,
die Wut,
das Unverständnis,
die Suche nach Glauben,
die Angst,
die Einsamkeit,
den Streit und die Schuld,
all das darf ich Gott im Gebet sagen.
Er hört und versteht mich.

Ein Klick

Nur ein Klick und ich öffne die Tagesschau-App meines Handys. Täglich, nahezu stündlich lese ich die aktuellen Schreckensmeldungen: Katastrophen zu Wasser, Luft und Erde. Menschen kommen zu Schaden, sind verletzt, ja sterben hierzulande und in anderen Ländern.

Löwenzahn


Jeder Tag,
jede Stunde
und Minute –
Not und Leid.


Wann
bricht
der Himmel
auf?


Nicht in der App
– im Leben!

Abend

Bank im Abendlicht am See

Allmählich kehrt Ruhe ein.
Alle sind zu Hause.
Es gab etwas zu essen.
Es gab etwas zu besprechen.
Es gab Gemeinschaft.

Der Tag dreht in die letzte Runde.
Entspannung ist angesagt,
ein letztes Aufatmen
vor dem Schlafen.

Einer bleibt wach und wacht.
Gesegnete Nachtruhe!

bunt

Bunte Kirche in Moskau


Ich betrete ein Gotteshaus.

Fremdheit tritt mir entgegen.

Hier leben Menschen anders.

Hier beten Menschen anders.

Hier glauben Menschen anders.


Gott sei Dank.

Die Kirche ist bunt!

Es gibt Tage

Es gibt Tage,
da weiß man nicht, wohin mit seinen Gefühlen;
da will man sich nicht selber sehen;
da möchte man im Bett bleiben;
da tritt man am besten keinem unter die Augen.
Es gibt solche Tage, die du streichen willst, bevor sie zu Ende
sind.

Drehscheibe

Es gibt Tage,
da läuft alles wie
geschmiert;
da kannst du die Welt
umarmen;
da kann jeder dein
Freund werden;
da bist du
auskömmlich nach
allen Seiten.

Wie gut, dass einer
alle meine Tage
auffängt,
ohne mir Vorhaltungen
zu machen.

Gottesdienst zum 25. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 25. Sonntag im Jahreskreis:

 
Kopf-Änderungen

Gruß

Wir feiern Gottesdienst. Wir beten und singen und sind miteinander verbunden.
Willkommen an diesem Sonntag zum Podcast.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 709 – Lasst die Kinder zu mir kommen

Einführung

Ich bin schneller als du.
Ich kann aber besser rechnen.
Ich verdiene mehr Geld.
Papperlapapp: Ich bin der Beste.

Jesus stellt ein Kind in die Mitte.
Er stellt die Rangordnung in Frage.
Er stellt sich vor die Schutzlosen.

Und ich?
Der Erste oder der Letzte?
Die Kleinste oder die Größte?

Kyrie

Jesus Christus,
du bist ein Menschenkind geworden.
– Herr, erbarme dich.

Du nimmst die Kleinen in den Blick.
– Christus, erbarme dich.

Du kennst das Schwache und Ängstliche in uns.
– Herr, erbarme dich.

Gebet

Gott,
in den Kleinen dieser Welt begegnen wir dir.
Lass uns anders denken,
als wir es gewohnt sind.
Lass uns neu erkennen,
wo wir gefragt sind.
Amen

Evangelium

Markus- Evangelium 9,30-37

Impuls

Unser Kopf ist rund.
Warum?
Damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Glauben

Gotteslob 800 – Ich glaube an den Vater

Vater unser

Wir sind Kinder des einen Gottes und beten:
Vater unser...

Schlussgebet

Wir beten:
Gib uns Kraft, so wie Jesus die Kleinen und Schwachen in die Mitte zu stellen.
Gib uns Demut, den Menschen zu dienen.
Gib uns Glauben, dich im Nächsten zu entdecken.
Amen

Lied

Gotteslob 451 – Komm, Herr, segne uns

Segen

Gottes Weisheit leite dich.
Gottes Güte helfe dir.
Gottes Kraft stärke dich.
Gottes Segen beschütze dich.

Wir wünschen Ihnen Mut, den Kopf zu drehen und die Richtung zu wechseln.
Gutes Gelingen!

Ellbogen

Kinderbegrüßung in der Coronazeit

Seit der Pandemie bekommt der Ellbogen eine neue Bedeutung:

Er wehrt nicht mehr ab,

er schafft keine Grenze mehr,

er wird nicht mehr zur Verteidigung genutzt.

Nein!

Er steht für Begrüßung,

er schafft Begegnung,

er ermöglicht Kommunikation.

Wie schön!

Spätsommer

Noch einmal die Haare zerzausen lassen
im Spätsommerwind

und die Gedanken träumen lassen von neuem Glück im nächsten Jahr

und die Augen suchen lassen
nach den erlebten Schönheiten

und das Herz sich füllen lassen
mit den reichen Gefühle
des frisch Erlebten,
uns anvertraut
wie ein Schatz
für kargere Zeiten.

Noch einmal...

Liegestuhl am Strand

Nach Hause

Ganz leise kam dieser Wunsch, ich möchte nach Hause.
Nach Hause? Wo ist das?
Schweigend werde ich mir bewusst, dass ich die Antwort nicht kenne.

Meine Gedanken kreisen um Orte,
aber mit keinem verbindet sich das Gefühl „zu Hause”.
Vielleicht liegt „zu Hause” irgendwo in der Vergangenheit;
in der Vergangenheit - verbunden mit schönen Erinnerungen.

Vielleicht ist „zu Hause” nur eine leere Worthülse,
die nie mit Leben gefüllt war,
kein Ort der Realität, sondern reine Illusion,
ein Fantasiebild oder ein Wunschgefühl,
irgendeine Vorstellung, ausgemalt mit warmen, frohen Farben.

Bahnschienen im Bahnhof

Reich Gottes

Autoreifen an Straßenblume

Da steht sie
seit Wochen unbeschadet
schutzlos den Menschen ausgeliefert
wächst und blüht
lebt und gedeiht
mitten im Weg
zwischen Steinen und Begrenzung
gesehen
geachtet
geschätzt

Ist es mit dem Reich Gottes so ähnlich?

Aus den Fugen

leerer Raum

Manchmal
denke ich,
die Welt ist
aus den
Fugen geraten.

Hochwasserkatastrophe, Waldbrände, Erdbeben...
Dazu radikale Bedrohungen und Kriege in anderen Ländern...
Auch in der Kirche rappelt es...

Woran kann ich mich festhalten?

Da ist einer, der da ist, der Sicherheit gibt, Gott.
Ihn kann ich für alle Katastrophenopfer bitten, wo ich nicht helfen kann.
Ihm kann ich danken, dass ich heute in Sicherheit leben darf.

Er hört mich, so will ich glauben.

Will, aber kann nicht

rufende Statue

Wenn du nicht kannst, wie du willst,
dann hast du es schwer.

Was wirst du tun?
Aufbegehren?
Zornig werden?
Schreien?
Dich verkriechen?
Stumm aushalten?

Lass sie heraus –
deine ganze Ohnmacht
und deinen Schmerz
und deine Bitterkeit
und deine Tränen!

Löse dich aus deiner Verzweiflung
und schrei sie in den Himmel!

Gottesdienst zum 24. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 24. Sonntag im Jahreskreis:

 
Körper auf dem Pflaster

Begrüßung

Auch heute begrüßen wir Sie wieder herzlich. Wir freuen uns, dass wir wenigstens über den Podcast verbunden sind, um den Sonntag gemeinsam zu feiern.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 81, 1. und 6. Str. – Lobet den Herren

Einführung

Jesus irritiert. Er ist so ganz anders. Ganz anders, als man einen Messias erwartet hatte. Einer, der sich den Menschen ausliefert, der davon spricht, dass er getötet werden muss und nach drei Tagen aufersteht.

Ein Messias, der zunächst kläglich scheitert? Doch genau das ist – wie Jesus sagt – gottgewollt.

Kyrie

Herr Jesus Christus,
du wurdest Mensch und hast uns Gottes Liebe gebracht.
Herr, erbarme dich...

Du starbst wie alle Menschen sterben und bist uns so in allem gleich geworden.
Christus, erbarme dich...

Du bist auferstanden und gehst uns voraus.
Herr, erbarme dich unser...

Halleluja

Gotteslob 725

Evangelium

Markus-Evangelium 8, 27 – 35
Für wen haltet ihr mich?

Impuls

Jesus ist solidarisch bis zum Ende.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, dein Tod ist äußerstes Zeichen deiner Liebe zu uns Menschen. Zu dir rufen wir:

Lass alle, die schweres Leid erfahren, im Glauben Kraft und Halt finden.

Lass alle, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft tragen, dafür sorgen, dass sich die Lebensverhältnisse aller Menschen bessern.

Lass alle, die anderen Böses zufügen, ihr Unrecht erkennen und sich von ihrem Tun abwenden.

Lass uns aufmerksam werden, wo wir mit anderen in ihrem Kreuz aushalten oder es ein Stück mittragen können.

Vater unser

Voll Vertrauen auf deine Gegenwart – auch in Kreuz und Leid – wollen wir beten:
Vater unser...

Lied

Gotteslob 446 – Lass uns in deinem Namen, Herr

Schlussgebet

Herr, unser Gott.
Wir danken dir, dass du in Jesus Christus zu uns gekommen bist. Er hat mit uns Leben geteilt, nicht nur in den frohen und unbeschwerten Zeiten, sondern auch in den tiefen und schweren Erfahrungen unseres Lebens.
So ist er uns nahe, so dürfen wir uns alle Zeit an ihn wenden.
Wir sagen Dank für Jesus Christus, deinen Sohn und aller Menschen Bruder. Amen.

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche und die Erfahrung, dass Gott an Ihrer Seite ist, in den Freuden wie in den Sorgen des Lebens.
Und so umgebe uns mit seiner Gnade und seinem Segen der uns liebende Gott,der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

endlich leben

gesperrt wegen Hochwasser - mittem im Überschwemmungsgebiet!

Wann wachen wir auf?

Die Erde
schwimmt
trocknet
brennt
hungert
dürstet
leidet
stirbt
...

Es ist kein Albtraum,

sondern Wirklichkeit!

Paradies

Hüppekästchen

Ich wünsche mir ein Paradies,
in dem alle Wünsche erfüllt werden,
in dem sich alle Sorgen in Nichts auflösen,
in dem es mir an nichts fehlt....

Weil einer da ist,
der sich für nichts zu schade ist,
der sich in den Dreck legt für dich,
der sich umbringt, damit du lebst,
gibt es das Paradies –

aus Schmerzen
gewunden,
aus dem Tod
geboren,
aus Liebe
geschaffen,
damit du lebst.

Nach Hause

Häuser an einem Bach

Wer alles verloren hat,
weiß um dieses Geschenk:
nach Hause dürfen.

Wer aus dem Urlaub zurückkehrt,
weiß um dieses Geschenk:
nach Hause dürfen.

Wer richtungslos geworden ist,
weiß um dieses Geschenk:
nach Hause dürfen.

Wer stirbt,
weiß hoffentlich
um dieses Geschenk:
nach Hause dürfen.

Augen-Licht

riesen Brillengestell in einem Garten

Wenn am Morgen
der erste Sonnenstrahl
den Tag zum Leben erwacht
und am Abend
der letzte
seinen nächtlichen Frieden
über das Land bringt,
dann danke ich
für den wunderbaren Aufgang und Untergang der Sonne
- und für mein Augenlicht.

Hilfe!

Baum im Wasser

Wasser bei den einen,
Feuer bei den anderen,
schlechter Sommer für alle,
Corona ohne Ende.

Vor dem Nichts stehen
und nicht wissen, was morgen ist.

Gott steh uns bei!

Gottes Sonne

Kirchenfenster

Das milde Sonnenlicht liegt auf dem Land.
Der Himmel ist ein einziges Blau.
Kein Wölkchen trübt den Schein.

Gottes Liebe ist wie die Sonne –
singen und glauben wir.

Gottes Liebe liegt auf der Welt.
Die dunklen Wolken kannst du vertreiben.
Du und ich – es geht nur gemeinsam.

Gottesdienst zum 23. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 23. Sonntag im Jahreskreis:

 
Nußknacker mit Wallnuss

Gruß

Willkommen an diesem Sonntag zum Podcast.
Wir freuen uns, dass Sie an unserem Gottesdienst teilnehmen, und begrüßen Sie herzlich.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 409, 1+2 – Singt dem Herrn ein neues Lied

Einführung

Zu taub, um den Hilfeschrei zu hören
Zu stumm, um ein tröstendes Wort zu sprechen
Zu blind, um die rettende Hand zu reichen

 

Herr, erbarme dich unser.

Gebet

Du legst deinen Finger in unsere Ohren
und weckst uns auf.
Du legst deinen Finger auf unseren Mund
und sprichst uns an.
Du legst deinen Finger an unsere Augen
und rührst uns an
Du, Gott, richtest uns auf. Wir danken dir, Amen.

Lied

Gib uns Ohren, die hören

Evangelium

Markus- Evangelium 7,31-37

Impuls

 

Glauben

Gotteslob 806: Wenn Glaube bei uns einzieht

Fürbitten

Jesus,
du willst Gesunde und Kranke heilen für dich und die Mitmenschen.
Wir bitten dich:

 

Öffne uns für deine Worte und Weisungen, die zum Leben führen.

 

Zeige uns, wo wir deiner Hilfe bedürfen, um heil zu werden.

 

Stärke unser Bemühen, dem Nächsten liebevoll zu begegnen.

 

Bewege uns, uns dem Leid der anderen anzunehmen.

Vater unser

Mit Jesus und seinen Jüngern beten wir: Vater unser...

Schlussgebet

Gib uns Ohren, die hören,
gib uns Augen, die sehen,
gib uns ein weites Herz, andere zu verstehen,
gibt uns Mut, den Weg dir nach, Gott, zu gehen.
Amen

Lied

Gotteslob 489, 3. Str. – Dass wir allen Zeugnis geben

Segen

Gott,
behüte uns und all die vielen Menschen, die sich nach deinem Schutz und Segen sehnen:
der Vater und der Sohn und der Hl. Geist. Amen.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute neue Woche!

Beten

Hände in Stein

Beten alleine ist schwer.
Es lässt einen verstummen.
Trotz aller Bemühungen, Gott schweigt.
Stattdessen kreisen die Gedanken.

Da fällt mir das Wort ein:
„Glaube aber ist:
Feststehen in dem, was man erhofft,
Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.”

Daran halte ich mich fest.
Und -
vielleicht ist Gott ja näher bei mir, als ich denke.

flut

Text: flut flut flut ...

fassungslosigkeit
tränen
ohnmacht
verlust
tod
schrei
depression
entwurzelung
nichts
bitterkeit
einsamkeit
entsetzen
loch
verzweiflung
aufgeben

solidarität treue hilfe familie kleiderspenden aufräumen feuerwehr malteser notfallseelsorge drk putzen entsorgen polizei geldspenden fegen unterkunft gemeinschaft johanniter thw

bunte Männchen

Gott sei Dank

Quatschtanten - Figuren auf einer Bank

Seit Monaten haben wir uns wieder live getroffen.
Eine neue Brille, eine andere Frisur,
ein paar Kilos mehr oder weniger...
Die Telefonate haben die Veränderungen nicht gezeigt.

Wir haben geredet und gelacht,
die Erlebnisse ausgetauscht
und über unsere Wünsche gesprochen.
Der Name „Gott” ist gefallen
und wir spürten uns verbunden.

Gott sei Dank:
Wir kennen uns.
Wir haben einander.

Mitnehmen

Kirchenfenster

Ich nehme dich mit
und deine Last
und auch dein kleines Glück.

Ich nehme dich
in den Blick,
in den Arm
und ins Gebet.

ADIEU

Poster: Für jetzt bleiben...

Die Vernunft sagt:
Abschiede gehören zum
Leben.

Das Herz schreit:
Abschiede tun weh.

Der Bauch spürt:
Abschiede brauchen ihre:
Zeit.

Ich empfehle dich Gott:
ADIEU

Zum Wohl!

Nach unserer langen gemeinsamen Zeit,
nach den bestandenen Prüfungen,
nach den geglückten Experimenten,
nach dem Ringen und Suchen,
nach dem letzten großen Fest,
das wir feierten
mit Dank
und Wehmut –

Weinglas auf einem Tisch am Strand

lasst uns anstoßen
auf das Leben,
das kommt
und uns überrascht,
lasst uns anstoßen
auf den Gott,
der uns behütet
und zusammenführt,
wie er es will.

Zum Wohl!

Gottesdienst zum 22. Sonntag im Jahreskreis

Verabschiedung Pastor Josef Voß

Hören Sie den Gottesdienst zum 22. Sonntag im Jahreskreis:

 
beschriftete Bänder

Gruß

Herzlich begrüßen wir alle zu diesem Podcast.
Sie teilen mit uns den Gottesdienst, in dem Pastor Josef
Voß offiziell sein Leben und Arbeiten in den Gemeinden
St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus beendet.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 365 – Meine Hoffnung und meine Freude

Einführung

Es wird keine besondere Ansprache von Josef Voß geben. Wir werden uns an vielen Stellen mit ihm bewusst werden, was wir tun, wenn wir gemeinsam Gottesdienst feiern.

Kyrie

Jesus Christus in die Mitte der Gemeinde zu bitten, das ist meine Aufgabe.
Wir haben es lange Jahre getan - festlich, heiter und traurig. Wir tun es auch heute - dankbar!
Denn auf Jesus kommt es an.
Wir begrüßen ihn gemeinsam:
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!

Vergebung

Jesus Christus, schenke du uns allen Vergebung und Frieden, damit uns keine Schuld oder Sünde belasten muss!

 

Ich bitte alle um Vergebung und Frieden für mich. Ich will sie umgekehrt ebenso schenken. Wenn wir so lange zusammen sind, geschehen auch Verletzungen. Lasst uns das einander nicht nachtragen, sondern verzeihen.

Gebet

Jesus, Menschenbruder!
Du bist unser Mittelpunkt.
In Gottes Namen bringst du uns den Himmel.
Lass uns nie an dir und deinem Vater zweifeln.
Darum gib uns deinen lebendigen Geist.
Heute, alle Tage und in Ewigkeit. Amen

Einleitung

Das Wort Gottes ist uns allen geschenkt.
Es will unserem Leben Richtung geben und hat die Kraft, unser Leben zu verändern. Ich habe es selber so erlebt.

 

Das alte Wort in die neue Zeit bringen, ist eine wunderbare Aufgabe. Dabei ist es wichtig, den Sinn nicht zu verfälschen, aber ihn so zu sagen, dass er heute unserem Leben und Glauben Impulse gibt.

 

Ich selber bin aufgrund einer Predigt den Weg zum geweihten Priestertum gegangen.
Deshalb habe ich immer versucht, ernsthaft und ideenreich die Auslegung des Gotteswortes hinzukriegen – denn es ist das wichtigste Wort in dieser Welt.

Halleluja

Gotteslob 175,6

Vorwort zum
Evangelium

Jesus spricht eine Warnung aus:
Alles hat sich Gottes Wort unterzuordnen.
Auch wir müssen uns immer kritisch prüfen:
Sagen wir Gottes Wort weiter oder sagen wir, was uns gefällt?
Stellen wir uns dem Auftrag Gottes oder kneifen wir?
Das durchzuhalten, ist oft schwer.
Denn Gott mutet uns auch manches zu.

Evangelium

Markus-Evangelium 7,1-2.5-8

Impuls

„Ihr gebt Gottes Satzung preis und haltet euch an die Überlieferung von Menschen.”
Es gibt kaum einen schlimmeren Vorwurf Jesu.

 

Oft habe ich mich gefragt, wem ich folgen muss:
- meiner eigenen Meinung,
- den herrschenden Trends,
- der Maßgabe der Kirche
- oder Gott?

 

Oft bin ich mit meinem Gewissen zwischen die Mühlsteine geraten:
- wenn ich persönlich etwas anderes wollte, als die Bibel sagt;
- v.a. aber wenn die Maßgabe der Kirche der Bibel widersprach.
Gott steht auch über der Kirche.
Das hat mich zu Konflikten mit der Kirche geführt.
Ich habe manchmal zu kirchlichem Ungehorsam aufgerufen.
Nicht aus einer Laune heraus - sondern Gottes und der Menschen wegen.
Ich denke an den Umgang mit wiederverheiratet geschiedenen Menschen
oder an die Segnung gleichgeschlechtlich Liebender
oder an die Einladung von evangelischen Christen oder
Ungetauften zur Kommunion.
Alles das ist ja hier seit langem praktiziert worden.
Solche Situationen können dennoch belasten, weil ich dadurch vielleicht manche in einen Konflikt geführt habe:
‚Was sagt die Kirche – was tut unser Pastor?’
Aber wenn Gott doch über allem steht?!
Dann muss es sein: Gottes und der Menschen wegen.

Glauben

Wir glauben, dass Gott unser aller Vater und Mutter ist.
Vor Gott sind wir alle in unserer Würde gleich - Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer.
Es ist wunderbar, wie groß Gott von uns denkt!

 

Deshalb habe ich es immer gefördert, dass alle in den Gemeinden mitmachen konnten.
Besonders stolz bin ich auf unsere Form der ‚Gemeindeleitung in Gemeinschaft’. Da kommen Frauen und Männer im Ehrenamt und Hauptamt mit dem Priester gleichberechtig zusammen und leiten die Gemeinden.
Das ist Zukunft!

 

An unsere Taufwürde erinnern wir uns, wenn wir jetzt das Glaubensbekenntnis miteinander beten:
Ich glaube an Gott...

Bitten

Wie oft sind wir vor Gott eingetreten in den Anliegen der Menschen in unseren Gemeinden und in der ganzen Welt. Wie viel Not haben wir zum Altar geschleppt!
Aber auch:
Was haben wir an Freude dazu legen können und an Dank!

 

Wir sagen Gott auch jetzt - jeder für sich still -, wer und was uns bewegt, besorgt oder glücklich macht...

Vater unser

Das wichtigste Gebet, das uns gegeben ist,
habe ich so oft mit euch gebetet.
Ich werde es auch weiterhin für euch tun -
bitte tut es auch für mich:
Vater unser im Himmel...

Schlussgebet

Gott, wir sind dankbar hier zusammen.
Vor dir sind wir Kinder - Schwestern und Brüder.
Lass uns in deinem Geist zusammenbleiben, auch wenn sich unsere Wege nun trennen.
Was du uns geschenkt hast, wird uns immer verbinden.
Darum preisen wir dich durch Christus, unsern Herrn.

Lied

Gotteslob 168,1 – Gloria

Segen

Immer habe ich euch gesagt:
Der Herr ist mit euch!

 

In seinem Segen geht Gott aus dieser Feier mit uns in den Alltag und jetzt auch in eine neue Zeit.
Der menschenfreundliche Gott segne und behüte euch und eure Familien: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Lasst uns mit Gott und miteinander im Frieden bleiben.

Unbescheidene Wünsche?

Rettungsseil

Dein Erbarmen wünsche ich mir,
mein Gott,
wie einen Sonnenschein.

Dein Entgegenkommen wünsche ich mir,
mein Gott,
wie einen Anker.

Deine Hilfe wünsche ich mir,
mein Gott,
wie ein Rettungsseil.

Lebenszeiten

Wäre die Lebenszeit einem Maßband gleich
und würde das Alter meiner Großmutter
von knapp 100 Lebensjahren der Maßstab sein
- dann läge ein Großteil hinter mir

Vor mir würde
die Weisheit des Alters liegen,
das innere Einvernehmen mit dem Unabwendbaren
sowie das gelassene Hoffen auf alles Veränderbare.

Nach dem Himmel streben
und die Lebenszweige zum Licht wenden
- so will ich das Maßband vollenden

Baumwipfel gen Himmel

Nicht mehr wie früher

Ruinenfassade

Nein, es ist nicht mehr
wie früher.
Man mag es
bedauern,
man mag sich freuen.

Die Zeit geht und
nimmt uns mit.
Es hilft nichts, sich ihr
zu widersetzen.
Es raubt nur Energie.

Ich möchte der neuen Zeit abgewinnen,
was gut ist,
was ich verantworten will und kann,
was dem Leben dient und den Menschen.

Ich gehe mit der Zeit –
selbstbewusst und kritisch –
und gewinne.

Weißt du noch?

Schiffsanker

Als wir jüngst am Strand spazierten
und meinten, wir seien wieder zwanzig,
und das Leben vor uns sahen wie ein Abenteuerland
und Kraft spürten, alles zu bestehen,
und Lust hatten, alles zu wagen,
und Mut fanden, es auch wirklich noch einmal zu tun,
da wurde ich jung und verstand,
warum ich dir damals sagte:
Nur mit dir!

Nichts?

keine Shoppingmeile
kein Museum
keine Veranstaltung
kein Restaurant
(k)ein Mensch

Hügellandschaft

Und doch alles:
Berge und Täler
Dürre und Flüsse
Pflanzen und Blüten
Zikaden und Echsen
ein Gott

Lethargie

Skulptur - weinende Frau - im Garten

Die Montagslethargie greift
nach unserer Lust.
Die Winterlethargie greift
nach unserer Freude.
Die Alterslethargie greift
nach unserer Vergangenheit.
Die Lethargie greift
nach uns an unseren besten Seiten.

Doch zu leben im Jetzt,
zu kosten den einzigartigen Moment,
kostet nur wenig Energie.

Und keine Lethargie wird uns
das kleine Glück
am Wegesrand des Tages vergraulen.

Gottesdienst zum 21. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 21. Sonntag im Jahreskreis:

 
Waldwege

Begrüßung

Die großen Ferien sind vorbei und der Alltag hat uns wieder. Doch heute ist Sonntag und wir starten in die neue Woche mit dem Podcast, in dem wir miteinander beten, singen und das Wort Gottes hören.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 456 – Herr, du bist mein Leben

Einführung

links oder rechts
grün oder rot
vorwärts oder rückwärts
du oder ich
heute oder morgen
...
immer diese Entscheidungen,
die das Leben von mir fordert!
Es vergeht kein Tag – ohne
große oder eher kleine Entscheidungen.

Hauptsache:
Deine Entscheidung für mich bleibt

Kyrie

Wenn Schicksalsschläge und Herausforderungen des Lebens in uns Zweifel wecken und zu schwer werden, dann rufen wir zu dir:
Herr, erbarme dich

Gebet

Wir suchen nach dem Guten im Leben.
Wir ringen um die richtigen Entscheidungen im Leben.
Wir wollen die Wahl haben und doch kann sie zur Qual werden.
Du, Gott,
sagst Ja zu jedem von uns – klar und deutlich.
Wir danken dir. Amen

Lied

Gotteslob 457 – Suchen und fragen

Lesung

Josua 24, 1-2a.15-17.18b

Impuls

 

Fürbitten

„Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen”. So bitten wir:

um Entscheidungsfreude und Entschlossenheit in unserem Dienst an Gott und den Menschen

um Engagement und Empathie in der Nachfolge Jesu.

 

Vater unser

Als Kinder Gottes beten wir gemeinsam: Vater unser...

Lied

Gotteslob 453 – Bewahre uns, Gott

Schlussgebet

Herr, unser Gott,
wir gehen auseinander,
aber nicht von dir weg.
Dein Wort hat uns ermutigt,
dir zu dienen und deine Liebe zu leben.
Hilf uns, dir treu zu bleiben -
jeden Tag aufs Neue.
Amen

Segen

Es segne und beschütze uns unser Gott, der bedingungslos zu uns Ja sagt:
Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche!

Gott behüte!

Bronze Hut

Das durfte nun wirklich nicht passieren:
der Autounfall,
die Krankheitsdiagnose,
das Zerbrechen der Beziehung und Familie.

Unvorhergesehen und ungeplant
stellt sich ein großes STOPP in den Weg.

Alles ist auch Symbol.
Für die Zeit der Schadensregulierung
oder der Therapie
oder vielleicht für immer
wird das Leben einen holprigen Weg gehen.

Gott behüte!

eine frische Brise

Fenster-Schlagladen-Markise

Ich öffne die Fenster
und lasse frischen Wind
durchs Haus
wehen –
jeden Tag.

Das will ich auch
in meinem Lebensraum:
1 x am Tag
das Herz für Gottes frischen
Geist öffnen.

Zeit

Uhren

Zeit

– was für ein Wort?

 

– was für ein Begriff?

Zeit, gestückelt in Stunden, Minuten und Sekunden,
zusammengefasst in Wochen, Monate und Jahre
und doch nicht greifbar oder gar aufzuhalten.

Zeit rinnt wie Wasser durch die Hände,
lässt sich nicht kaufen, sammeln oder anhäufen.
Zeit können wir verschlafen, verpassen, aber auch sinnvoll füllen
und verschenken.

Jeder hat Zeit, seine Zeit.
Irgendwann ist sie abgelaufen, die Lebenszeit.

Egal wie viel Zeit uns gegeben ist,
im Vergleich zur Ewigkeit ist es nichts.

Tüftler

Schrauben-Dübel-Scheiben-Muttern

Man sagt: Er war ein Tüftler.
Er war mehr als das.

Man sagt: Er konnte alles.
Er konnte mehr als das.

Man sagt: Er hatte goldenen Hände.
Er hatte mehr als das.

Man sagt: Er war beliebt.
Er war mehr als das.

Er war ein Genie
an Menschenfreundlichkeit
und Können.

Er war ein Mitmensch.

Geschenk

Was vor der Pandemie selbstverständlich war,
wird heute zum Geschenk:
das gemeinsame Kaffeetrinken,
der Spielplatzbesuch mit den Enkelkindern,
ein Glas Wein mit den Nachbarn am Gartenzaun,
eine kleine Reise innerhalb Deutschlands,
das Treffen mit Freunden,
der Theaterbesuch und das Singen im Chor,
der gemeinsame Gottesdienst
und und und...

Haus-Blumengarten-Zaun

Wie schön, dass es
uns gelingt, das
Selbstverständliche
wieder neu wahrzunehmen und
zu danken.

Mittag

Hausgiebel mit Glocken

Der Mittag ist aus dem Bewusstsein fast verschwunden.
Denn der Kindergarten zieht durch.
Die Schulen machen noch längst nicht Schluss.
Die Arbeit geht weiter.

Allenfalls die Glocken –
wenn man sie denn hört –
erinnern an den Einfall Gottes bei Maria.
Es ist Angelus-Zeit,
Engels-Zeit,
es ist Mittag.

Und der Tag ist auf der Höhe
angekommen.

Gottesdienst - Aufnahme Marias in den Himmel

Hören Sie den Gottesdienst - Aufnahme Marias in den Himmel:

 
Maria gen Himmel

Begrüßung

Herzlich begrüße ich alle zum Gottesdienst am Fest der Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel.
Über diesen Podcast teilen Sie mit uns den Gottesdienst.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 522, 1. Str. – Maria aufgenommen ist

Einführung

„Es könnte doch sein, dass unser ganzes Leben tiefer gemeint ist, auf ein größeres Ziel hin ausgerichtet, als wir es im Alltag spüren.”
Wir merken oft wenig von einem großen Ziel,
von einem tiefen Sinn unseres Lebens.
Wir sind so zugedeckt mit Sorgen,
so bemüht um das Alltägliche, Oberflächliche,
dass uns das Große unseres Lebens abhanden kommt.

Dabei könnte es doch sein, dass unser Leben tiefer gemeint ist, als wir es im Alltag spüren.

Kyrie

Herr Jesus Christus,
du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben!
Herr, erbarme dich unser!

Lobpreis

Gotteslob 522, 3. Str. – O große Freud, o Seligkeit

Gebet

Gott, an Maria erkennen wir, was du für uns Menschen bestimmt hast:
Du willst uns dein Leben für immer schenken.
Maria hast du aufgenommen zu dir und auch uns nimmst du auf.
Für diese Gewissheit danken wir dir.

Halleluja

Gotteslob 723

Evangelium

Lukas-Evangelium 1,39-56

Impuls

 

Glauben

beten

Fürbitten

Gott allein schafft Leben im Tod.
Ihn bitten wir:

Stärke in uns den Glauben an die Auferstehung.

Erwecke zum Leben, die im Sterben sind
und die uns der Tod in diesem Leben genommen hat.

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
wir danken dir, dass wir in Maria sehen dürfen,
was du mit uns vorhast.
Stärke unsere Hoffnung und bleibe bei uns
mit deiner Gnade, alle Zeit und in Ewigkeit.

Lied

Gotteslob 390 – Magnificat

Segen

Unser Gott, der Leben schenkt, segne euch und bleibe immer bei euch:
Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag und viel Freude am Leben!

Exodus

eingeschlagene Bahnen verlassen
vom Gewohnten verabschieden
stures Geradeaus beenden
mit rasender Geschwindigkeit nähert sich der Exit

Autobahn-Exit

Setzt du den Blinker?
Wagst du den Exodus?
Biegst du ab?

Erzähl es mir, bitte!

Abriss

Abrissbagger

Der Bagger krallt sich in die Mauer.
Bald wird das Haus verschwunden sein.
In wenigen Jahren wissen viele nichts mehr
vom Leben zwischen diesen Mauern.

Ich bin dankbar,
dass dem Haus meines Lebens
dieses Schicksal erspart bleibt.
Immer wird einer wissen,
was an Leben in meinem Haus
gelebt worden ist

Er nimmt es an sich.

Leben

Blick durchs Gartentor

Neulich sagte jemand:
„Wir müssen lernen, mit Covid 19 zu leben.”
Das wird wohl in Zukunft so sein.

Was würde sich verändern,
wenn uns jemand sagte:
„Es wäre gut, mit Jesus zu leben?”
Unsere Zukunft hätte eine Perspektive.

Wegwerfen

Abfallbehälter

Was für eine Befreiung stellt sich ein,
wenn ich alte Dinge entsorge.
Wie gut tut es, wenn ich ausmiste
und den Staub der Vergangenheit
in die Mülltonne stecke.
Ich löse mich von dem Überflüssigen,
das war, das ich aber jetzt nicht mehr brauche.

Plötzlich gehe ich schneller,
denke ich leichter
und lebe froher.

Wegwerfen ist eine Umkehrübung -
und die geht zu jeder Zeit

Zwischendurchgebet

Verkehrsschild

Da bin ich Gott
mit meiner Unsicherheit
meiner Ungeduld
meinem Unmut
meinem Unverständnis
meinem Unvermögen

Nur du kannst mir geben
Sicherheit
Geduld
Mut
Verständnis
Vermögen
...ach, so vieles

Was täte ich ohne dich?
Wer wäre ich ohne dich?
Wie gäbe ich ohne dich?

Gedanken

Seifenblasen

Wie Seifenblasen
steigen
meine Gedanken auf,
werden größer
und größer,
schweben bunt
schillernd davon,
um irgendwann
lautlos zu zerplatzen.

Was bleibt?

- ein fast

unmerklicher
Niederschlag
oder nichts?

Gottesdienst zum 19. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 19. Sonntag im Jahreskreis:

 
Kind-Hände-Glasscheibe

Begrüßung

Wir feiern heute den 19. Sonntag im Jahreskreis. Herzlich willkommen zu unserem Podcast. Über diesen feiern wir Teile der heutigen Liturgie mit Ihnen.

Zu Beginn stellen wir uns wieder unter den Namen des dreieinigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 799 – Da wohnt ein Sehnen tief in uns

Einführung

Es reicht!
Das war jetzt zuviel!
Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr!

Wir alle kennen Situationen,
wo uns alles über den Kopf wächst,
wo die Kraft nachlässt,
wo wir uns am Boden fühlen.

Wer steht uns dann bei -
mit kleinen Gesten, mit Verständnis, mit Geduld?
Und wem stehe ich bei?

Gebet

Guter Gott,
du bist unser Halt und unsere Stärke.
Auch wenn wir fallen, du fängst uns auf.
Wenn wir trostlos und verzweifelt sind, du bist da.
Lass uns auf dich und deine Nähe vertrauen.
Amen.

Lied

Gotteslob 811 – Keinen Tag soll es geben

Bibeltext

1 Könige 19, 4 – 8

Impuls

Depression – eine Krankheit, die das Dasein, Zuhören, Einfühlsamsein der anderen braucht

Fürbitten

Herr, unser Gott. Höre unsere Bitten:

Für alle, die am Boden liegen:
schicke ihnen einen guten Engel, der sie aufrichtet…

Für alle, die vor wichtigen Entscheidungen stehen:
lass sie den richtigen Weg erkennen...

Für alle, denen alles zufällt:
mache sie sensibel für die Nöte anderer...

Vater unser

Beten wir gemeinsam mit den Worten Jesu:
Vater unser...

Lied

Gotteslob 839 –
Gott hat mir längst einen Engel gesandt

Segen und
Verabschiedung

Und der Segen Gottes begleite euch:
der Segen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir wünschen allen viel Kraft für die kommende Woche.

Glaube

Haus mit Plakat

„Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft,
überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht.”

Kein einfacher Weg.
Bleib bei mir,
damit mein Atem reicht.

Hebräer 11,1

Besuch

Erläuterungstext

Glücklich gehe ich nach Hause.
Mein Herz ist voll.
Die Gedanken verweilen noch.
Mein Schritt trägt mich automatisch.

Ich habe einen Besuch gemacht.
Nein, es gab keinen Anlass.
Aber es gab ein Treffen von zweien,
die sich verstanden haben.

Es wächst in mir eine bessere Welt.

Trapezkünstler

Artisten am Trapez

Springer und Fänger schwingen hin und her und her und hin hoch oben unter der Kuppel des Zirkuszeltes. Dann lässt der Springer los und befindet sich eine Nanosekunde im Nichts, bevor der Fänger seine Hände greift. Schafft es der Springer nicht loszulassen und greift nach den Händen des Fängers, bricht er dem Fänger die Arme und stürzt ab. Vertraut aber der Springer dem Fänger, ist er gerettet.

Welch Symbolbild für unser Leben:
Vertrauen und Loslassen – Loslassen und Vertrauen.
Gott ist da, er fängt uns auf,
ganz gleich in welcher Situation wir uns befinden.

Ohne Garantie

Schlösser am Baum

Wir geben das Leben
weiter
und den Glauben auch,
die Hoffnung reichen wir
weiter
und die Liebe sowieso.

Denn ohne sie
kann niemand leben.
Das wissen wir.

Doch ob es reicht,
was wir geben,
und ob es angenommen
wird?

Dafür gibt es
keine Garantie.

Sich sagen lassen

Autobahn-Notrufsäule

Wenn einer es besser weiß als ich
oder es besser kann als ich
oder es richtiger macht als ich,
dann lasse ich mir etwas sagen,
lasse mir raten,
lasse es mir tun.

Ich muss nicht immer
alles wissen, kennen, können.
Ich lasse mir helfen.

Auch von Gott.
Er weiß mehr,
macht mehr,
kann mehr
als ich.

Ganz weit

Drachen am Himmel

Meine Augen reichen nur
bis zur nächsten Wand.

Meine Ohren nur
bis zur nächsten Stille.

Meine Füße nur
bis zum nächsten Stand.

Du, Gott, reichst
so weit der Himmel ist.
Und darüber hinaus.......

Gottesdienst zum 18. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 18. Sonntag im Jahreskreis:

 
Tafel-Zeitangaben

Begrüßung

Auch heute freuen wir uns, mit Ihnen über diesen Podcast verbunden zu sein und Sie an Texten, Liedern und Gedanken des heutigen Sonntags teilhaben zu lassen.
Wir beginnen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 82 – Behutsam leise nimmst du fort

Einführung

Ach, früher war doch alles besser.
Wer kennt nicht diesen Spruch.

Die frühere Zeit wird oft verklärt,
das Heute hat es schwer im direkten Vergleich.
Doch war früher wirklich alles besser,
ist heute wirklich alles schlechter?

Egal:
Auch morgen wird man wieder sagen:
Früher war alles besser.

Gebet

Herr, unser Gott.
Die Zeiten vergehen,
das Gestern ist nicht mehr,
das Morgen noch nicht,
das Jetzt nur ein kleiner Federstrich.

Du bist aber zu allen Zeiten Gott -
beständig, unveränderlich, einfach gut.
Wir danken dir. Amen.

Lied

Mit dir spring ich über Mauern (Kommunionlied 2021)

Bibeltext

Exodus 16, 2 – 4. 12 – 15

Impuls

Früher war nicht alles besser. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und ihr Gutes.

Fürbitten

Herr, unser Gott. Wir legen dir heute ans Herz:

diejenigen, die an allem etwas auszusetzen haben...

alle, die nur in der Vergangenheit leben...

alle, die sich nicht an dem Schönen erfreuen können, das ihnen begegnet...

uns, die wir oft unzufrieden und undankbar sind...

Vater unser

„Unser tägliches Brot gib uns heute”. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns das gibt, was wir zum Leben brauchen. Und so lasst uns beten:
Vater unser...

Schlussgebet

Gott, du gibst reichlich,
sicher empfängt der eine mehr, der andere weniger.
Öffne unsere Herzen, damit wir miteinander teilen.
Dann haben alle genug.
Darum bitten wir...

Lied

Gotteslob 457 – Suchen und fragen

Segen und
Verabschiedung

Geht hin in Frieden.
Dazu segne uns der gute und für uns sorgende Gott:
Vater und Mutter,
menschgewordener Jesus,
die Kraft des Heiligen Geistes. Amen.

Wir wünschen allen, die in Urlaub sind und uns vielleicht in der Ferne hören, erholsame Tage, allen zu Hause einen gesegneten und guten Sonntag.

Meine Sinne

Meine Augen sehen das Tanzen der Mücken im Abendlicht.

Meine Ohren hören das Rauschen des Windes in den Wipfeln
der Bäume.

Meine Nase riecht den Duft des Flieders, der Rosen und der
nachtgetränkten Erde.

Mein Mund schmeckt die Süße der Früchte und die Reife des
Weines.

Meine Haut tankt das Licht der Sonne.

Meine Füße erfühlen die Wellen des Meeres.

Meine Hände umfassen das Brot.

Obstschale

Wie wunderbar hast Du mich
geschaffen.

Danke Gott für mein Leben!

eins

Verbundenheit -
mit allen, die ich liebe,
und mit allen, die zu mir halten,
und mit allen, denen ich helfen kann,
und mit allen, die ich schätze...

Mit allen, die ich nicht leiden kann?
Und mit allen, die mich umgehen?
Und mit allen, die mich ärgern?
Und mit allen, die mich belasten?
Und mit allen, denen ich gerne mal...?

Alle sollen eins sein.
So betet Jesus.

Nadelöhr-Wollfäden

Stütze

blühender Strauch

Tapfer rankt sich das
Buschwindröschen
um den toten Stamm des
Holunders.
Es gewinnt Freiheit und
Entfaltung.
Es streckt sich dem Leben
entgegen.

Und es ist noch viel mehr ein
Gleichnis
Wir ranken unser Leben
um das Leben unserer Toten,
finden in ihnen Stütze
und gewinnen durch ihren
Halt
Freiheit und Entfaltung.
Wir leben dem Leben
entgegen.

Grillsaison

Sommergrill

Wir legen unsere Gefühle auf den Rost.
Wir drehen und wenden sie,
damit sie genießbar werden.
Doch das Feuer der Leidenschaft züngelt schon.

Aber wenn die Temperatur zu heiß wird,
verbrennen wir die zarte Liebe,
die behutsame Freude,
die noch junge Hoffnung auf mehr.

Nicht immer vertragen wir den schnellen Genuss richtig gut
und nicht jeder hat es mit seiner Liebe eilig.
Zumindest dann nicht,
wenn sie länger dauern soll als einen Sommer lang.

Verwandlung

Stolz schaue ich auf das Werk
meiner Hände und des Mundes.
Drehe mich in mir
wie ein Pfau in der Sonne.
In der Rotation verschwimmt der Blick
für das Gegenüber,
für Gott.
Sanft bläst ein Gegenwind,
der mich zum Innehalten zwingt:
Eine Stimme verschwebenden Schweigens
streicht mein Rad zu einfachem Gefieder zurück
und lässt mich wesentlich werden.

Pfau

Kindergarten

Kindergarteneingang

Die Kinder spielen draußen
und rufen und lärmen
und freuen sich.

Wir sind Gottes Kindergarten
und dürfen spielen
in seiner Schöpfung
und müssen lärmen
gegen Ungerechtigkeiten
und sollen uns freuen,
weil das Leben lebenswert ist.

Gottesdienst zum 17. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 17. Sonntag im Jahreskreis:

 
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Begrüßung

Es ist Sommer und Ferienzeit. In diesen Tagen begrüßen wir alle zum Podcast und wissen uns miteinander verbunden, egal, an welchem Ort Sie unseren Podcast hören.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Ich glaube nicht an Wunder! Was sollte das schon sein?

Denk mal an etwas Wunderbares, das du selbst nicht geschaffen hast.

Du meinst Wundervolles?
Das gibt es schon. Aber sind das Wunder?

Wunder kommen überraschend.
Sie sind ein Geschenk.

Kyrieruf

Jesus,
du sprichst zu uns im Wort.
Du zeigst dich uns im Brot.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Gebet

Gott,
du zeigst in Wundertaten,
wer du bist und wie groß deine Liebe ist.
Mache uns wachsam
jeden Tag neu.
Amen

Lied

Gotteslob 470 – Wenn das Brot, das wir teilen

Lesung

Lesung 2 Könige 4, 42-44

Impuls

Wunder sind:
wenn einer anfängt zu teilen
wenn einer nicht hamstert, damit er allein satt wird
wenn einer über den Tellerrand hinweg auf die vielen schaut

Bitten

Wir bitten für alle, die sich nach einem Wunder sehnen, in denen sich Gott ihnen zeigt.

Wir bitten für uns selbst, die wir wunderbar das teilen können, was wir haben.

Wir bitten für die, die sich mit dem Wundervollen schwer tun, das ihnen geschenkt ist.

Vater unser

Unser tägliches Brot gib uns heute – so beten wir im Vaterunser-Gebet...

Lied

Gotteslob 409, 1.+4. Str. – Singt dem Herrn ein neues Lied

Segen

Mit deinem Wort
bleibe bei uns.
Mit deinem Brot
bleibe bei uns.
Mit deinem Segen
bleibe bei uns:
Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen

Wunsch

Wir wünschen Ihnen kleine und große Wunder, über die Sie sich freuen können.
Kommen Sie gut durch die nächsten Tage.

Was ich sagen wollte

Was ich dir immer sagen wollte:

dass das Leben so schön ist
und die Welt so bunt,

dass ich spüren und fühlen kann
und das Essen mir schmeckt,

dass ich Hoffnungen habe
und Erwartungen an die Zukunft,

dass ich wieder gesund geworden bin
und von Schmerzen ziemlich frei,

dass ich Menschen habe mir zur Seite
und welche zum Behüten,

dass ich mich freuen kann
auf das, was noch kommt –
alles das,
und viel, viel mehr noch
danke ich dir, mein Gott.

Brücke-stilles Wasser-Seerosen

Aufatmen

Maske im Laub

Vieles scheint sich zu entspannen:

Die Einschränkungen wegen der Pandemie werden gelockert,
die Begegnungen der Menschen miteinander werden leichter,
das Singen in kleinen Gruppen wird möglich,
das Verreisen an ein Wunschziel könnte gehen...

Die Menschen atmen förmlich auf.

Wir vergessen aber die nicht,
die sich den Luxus des Reisens nicht leisten können,
die krank im Bett liegen und zu kaum etwas in der Lage sind,
die als Helferinnen und Helfer keinen Urlaub nehmen können,
die auf sich allein gestellt sind und keine Lebenslust verspüren

Wann können auch sie aufatmen?

Maria Magdalena

Schilder-Herz-Liebe

Was sind ihr alles in der Bibel für Titel gegeben worden:
eine Besessene, aus der sieben Dämonen gefahren sind,
eine ehemalige Prostituierte,
eine Frau, die Jesus auf seinem Weg begleitete und für seinen Unterhalt sorgte.

Vielleicht war sie aber einfach auch nur Miriam aus Magdala,
die sich nicht beirren ließ in dieser männerdominierten Welt,
die nicht nach Amt und Ansehen strebte,
sondern ihren Weg mit offenem Herzen voll Liebe ging.

So wurde sie zur ersten Zeugin der Auferstehung
und den Aposteln gleichgestellt.
Von ihr kann unsere Kirche viel lernen.

Sommerwünsche

Mann in Rettungsring

Für alle, die zu Hause bleiben,
wünsche ich gutes Wetter

Für alle, die arbeiten müssen,
wünsche ich unbeschwerte Feierabende.

Für alle, die wider Willen
in Ausgrenzung leben,
wünsche ich eine Verständigung.

Für alle, die sich kaum etwas leisten können,
wünsche ich den kleinen, aber feinen Genuss.

Für alle, die traurig sind über Schweres, das sie tragen,
wünsche ich Erlösung.

Für alle, die orientierungslos irren,
wünsche ich eine klare Richtung und Gefährten.

Für alle, die bald einen neuen Anfang schaffen müssen,
wünsche ich Mut.

Premium

Premium all inclusive – Excellence Edition –
Super Plus – Extra stark

Zu vielen Produkten im Alltag gibt es Varianten „mit Extra”,
meistens wohl als Marketing-Strategie.

Was ist in meinem Leben das „Extra”?
Jemand, der sich Zeit nimmt und zuhört?
Etwas freie Zeit beim Spazieren?
Ein gutes Wort, das ich zugeschickt bekomme?
Das Wissen, dass Gott mich begleitet?
Das ist schon ein tolles „Plus”.

Erläuterungstext

Was du bist

Du bist meine Strandmatte
du bist mein Wanderschuh
du bist mein Surfbrett
du bist mein kühles Bier
du bist mein Gipfel
du bist meine Welle
du bist meine Ruhe
du bist mein Urlaub
du bist mein Ziel

mein Gott
was du alles bist

Wassersportler

Gottesdienst zum 16. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 16. Sonntag im Jahreskreis:

 
Liegestühle am Meer

Lied

Gotteslob 783 – Singt dem Herrn, alle Völker der Erde

Gruß

Auch in der Ferienzeit feiern wir mit Ihnen über diesen Podcast Gottesdienst.
Dazu begrüßen wir Sie sehr herzlich.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

Einführung

Mitten in der Urlaubszeit hören wir heute im Evangelium einen richtigen Erholungstext. Jesus lädt seine Jünger zum Ausruhen und zur Stille ein. Er schenkt ihnen seine Zeit.
Auch uns gilt diese Einladung zu einem Wort, das uns gut tut, und zum Ausruhen in seiner Nähe.

Gebet

Jesus, unser Bruder,
lass uns ein wenig ausruhen bei dir.
Stress und Hektik, Trauer und Not, die ungelösten Probleme der Welt und des eigenen Lebens setzen uns zu. Ausruhen möchten wir und neu das Leben finden, zu dem du uns gerufen hast.
Komm mit uns an einen Ort, wo wir Zeit haben für dich, füreinander und für uns selbst.

Lied

Gotteslob 448, 3.+4. Str. – Herr, gib uns Mut zur Stille

Evangelium

Markus-Evangelium 6, 30-34

Impuls

Bei Gott fängt unser Urlaub jetzt an. Einfach nur Mensch sein - da, wo ich lebe.

Fürbitten

In der Unruhe unserer Zeit gehen wir zu Gott in seine Stille und bitten:

Für uns, dass wir unser Herz und unser Ohr öffnen, um die leisen Töne des Lebens zu vernehmen.

Für alle Menschen, die Urlaub und Ferien machen, dass sie sich Zeit nehmen, zu sich selber zu kommen.

Für alle, die viel arbeiten müssen, dass ihnen trotzdem genug Zeit bleibt für Ruhe und Erholung.

Vater unser

beten

Gebet

Gott, du kennst und bewahrst uns.
Niemals soll uns irgendetwas mangeln.
Und eintreten lass uns in deine Ruhe und in deinen Frieden - heute und an allen Tagen unseres Lebens.

Lied

Gotteslob 790 – Meine Zeit steht in deinen Händen

Segen

Gott segne Sie mit seiner Lebensfreude!
Er schenke Ihnen, dass Sie Ihr Leben lieben und genießen können.

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche und - wenn Sie Urlaub haben – eine unbeschwerte Zeit.

Sorglos

Schmetterling

Schmetterlinge sich wiegen sehen,
Schmetterlinge fliegen sehen,
Schmetterlinge bewundern können,
Schmetterlingen ihr Glück gönnen.

Manchmal möcht’ ich,
ich wär ein Schmetterling…

Morgen

Kaffetasse und Croissant mit Nutella

Es ist noch früh. Aber der Tag entfaltet schon reichlich Hektik.
Viele Dinge beanspruchen mich.

Schaffe ich, was ich schaffen will?
Schaffe ich, was ich schaffen muss?

Eine Minute lang
an nichts denken
außer an Gott.
Eine ganze Minute…

Er schafft mit mir,
was geschafft werden soll.

Danke.

Röschen – Hagebutte

blühende Rosen

Keck streckt es sich der Sonne entgegen,
tanzt im Wind an seinem Zweig,
zeigt seine bunten Farben
und lächelt uns an.
So beginnt der Sommer.

Noch im Herbst,
kurz vor dem Winter,
wird es da sein
und uns überraschen
mit dem Rot seiner Frucht.
Das Röschen von gestern
steht da in voller Pracht –
leuchtend,
als wolle es nie vergehn.

Im Park

Die Kinder spielen vergnügt.
Die Mütter schauen ihnen zu.
Die Alten gehen bedächtig ihren Weg.

Ich sehe dies mit Freude und bete,
dass sie unbeschwert groß werden dürfen,
dass sie ihre Familien beschützen können,
dass sie geduldig ihre Tage meistern werden.

Kinder auf einer Schaukel

Mehr

mensch spring von fels zu Fels

Ich suche mir Ziele im Hochglanzprospekt
und finde, was ich nie erreiche.

Ich mache Pläne in Aufbruchslaune
und schieße übers Ziel hinaus.

Ich lasse mir meinen Optimismus nicht nehmen
und suche nach dem Mehr als alles.

Lebensfreude

Rotkehlchen im Baum

Urlaubsblauer Himmel
lässt mein Herz höherschlagen.
Meine Lebensmelodie erklingt in Dur
und liegt wie ein Grundton
unter dem vielstimmigen Konzert
der Vögel.

So schön kann Leben sein!

Gottesdienst zum 15. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 15. Sonntag im Jahreskreis:

 
Postbote auf Fahrad

Begrüßung

Wir begrüßen Sie heute am Sonntag zum Podcast und freuen uns, dass wir über diesen Weg verbunden sind.
Gott ist mit uns:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

wenn viele sie hören sollen
die gute Nachricht von Gott und seiner Liebe
dann dürfen wir nicht schweigen
sondern müssen reden
leise und auch mal laut
manchmal und auch ganz viel
du bist gefragt
du wirst gebraucht
du bist gesandt

Gebet

Jesus,
du willst, dass viele deine Worte hören,
Worte, die aufleben lassen,
Worte, die herausfordernd sind.
Du sendest uns zu den Menschen mit deiner Botschaft.
Leg uns deinen Wanderstab in die Hand. Amen

Halleluja

Gotteslob 362 – Jesus Christ, you are my life

Evangelium

Markus-Evangelium 6, 7-13

Impuls

Jesus meint auch mich – eine Sendung für andere.
Wie könnte das aussehen?

Bitten

Wir bitten dich:

Stärke uns den Rücken, wenn wir von dir sprechen in unseren Familien und auf unserer Arbeit.

Stärke uns den Rücken, wenn Menschen von uns Hilfe und Wegweisung brauchen.

Stärke uns den Rücken, wenn Mitmenschen uns abweisen.

Stärke uns den Rücken, wenn wir uns für dein Reich einsetzen.

 

Vater unser

beten

Gebet

Jesus,
du hast die Jünger ausgesendet:
zu zweit – nicht allein,
ohne Vorratstasche und ohne Geld,
an den Füßen nur Sandalen.
Sie waren mit leeren Händen unterwegs,
doch voll Vertrauen.
Sende nun uns hinaus.
Lass uns dein Wort zu den Menschen bringen.
Segne uns. Amen

Lied

Gotteslob 546, 1.+2. Str. – Christus, du Licht

Sendung

Geht zu den Menschen. Ihr seid gesendet.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Wir wünschen Ihnen einen guten Weg.

Wasser

In der Hitze des Sommers:
ein erfrischendes Glas Wasser,
kalte Tropfen des Meeres auf der Haut,
die wohltuende Dusche am Abend.

Unser Wasser
sauber und lebensspendend.

Und was sagt die Bibel über das Wasser:
„Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.”
(Joh 4,14)

Uns wurde dieses Wasser bereits in der Taufe geschenkt. Lassen wir es in uns weiter sprudeln.

Wasserfall

Grund genug

hölzernes herz im Wald

Es gibt genug

Grund zum Klagen,

aber es gibt auch

Grund zum Staunen

und zum Danken.

Kurze Nacht

Horbacher Kirche bei Nacht

Die kürzeste Nacht des Jahrs
ist vorbei.
Der Wendepunkt hat uns
erreicht.

Das kann man sich wünschen,
dass die Nächte
immer kurz sind -
die Nächte der Seele.
Wie sollen wir sonst leben?
Wir sind doch auf das Licht hin geschaffen.

Gott gebe uns kurze Nächte
und lange Tage,
bis die Sonne nie mehr untergeht,
und das Licht uns nie mehr verlässt.

Spannung und Gewissheit

Fußballstadion

Bis zum Ende des Spiels:
Daumen drücken,
auf den Sieg hoffen oder doch wenigstens auf den Ausgleich,
nichts und niemanden verloren geben.

Das Fußballspiel ist eine Gemeindeschule:
Jede und jeder an seinem Platz - nach seinen Stärken und Fähigkeiten,
jede und jeder fit und durchtrainiert,
jede und jeder auch zum Auswechseln bereit.
Alle hoffen auf den Sieg und setzen sich mit aller Kraft dafür ein.

Der Trainer gibt die eindeutige Gewissheit:
„Ich bin bei euch alle Tage.” (Mt 28,20)

Nähe

Hausenten, die kuscheln

Vielleicht gibt es das bald schon wieder:

dass ich deine Hand fühle und sie nicht mehr aus meiner Hand lege…
dass ich deine Nähe einatme, das wunderbare Parfüm deines Lebens… dass ich deine Gegenwart spüren darf wie das tägliche Brot… dass ich mich hineinlegen kann in deine Worte wie in den warmen Sommersand… dass ich dir lauschen kann, wenn du singst, ganz allein für mich…
dass ich bei dir die Augen schließen darf und weiß: Du bist da.

Besuch

wir erzählen uns
den tag
die krankheiten
den erfolg der enkel
das leben

wir teilen miteinander
die sorge
die freude
den stolz
das leben

wir gehen auseinander
und wissen
uns beschenkt
und getröstet
und reich gemacht

Figuren-Fensterbrett

Gottesdienst zum 14. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 14. Sonntag im Jahreskreis:

 
Startender Staffelläufer

Gruß

Willkommen zu unserem Sonntagsgottesdienst.
Was wir in unseren Kirchen feiern, können Sie hier
über den Podcast in Teilen mit uns feiern.
Im Namen des Vaters und es Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 437 – Meine engen Grenzen

Einführung

Wer in der Woche Leistungen zeigen musste:
Du bist willkommen als Mensch - einfach so.
Wer in der Woche viel Schönes erlebt hat:
Sei hier - froh und dankbar.
Wer sich gescheut hat, andere mit seinen Sorgen und
seinem Leid zu belästigen:
Gott bist du nicht lästig - du bist ihm recht.
Gott kennt uns und nimmt uns an

Lobpreis

Gotteslob 168,1 – Gloria

Gebet

Gott, du gibst dich uns Menschen zu erkennen im Schicksal Jesu von Nazaret.
Als er von allen verlassen war, schwach und verwundet, hast du ihn durch den Tod hindurchgeführt zum Leben.
Lass uns vertrauen, dass auch wir in unserer Schwachheit unterwegs sind zu dir.

Lesung

2 Korinther 12,7-10

Impuls

 

Antwort

Gotteslob 365 – Meine Hoffnung und meine Freude

Fürbitten

Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus und bitten:
Für alle, die darunter leiden, dass sie nur nach ihren Leistungen beurteilt werden:
Für alle, die nicht mehr imstande sind, ihr Leben selbst zu bestimmen und sich deshalb minderwertig vorkommen:
Für alle, die sich nach außen hin stark geben und damit ihre eigene Schwäche verdecken:

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
du bist machtlos und klein geworden in deinem Sohn. Wir bitten, dass wir in ihm dein erstes und letztes Wort verstehen mögen,
deine Kraft und Weisheit,
den Sinn unseres Lebens.

Lied

Gotteslob 81, 1.+6. Str. – Lobet den Herren

Segen

Der Segen Gottes mache Sie stark!
Die Nähe Jesu Christi gebe Ihnen Zuversicht!
Die Begleitung des Hl. Geistes sei Ihnen Freude!

Wir wünschen Ihnen eine frohe Woche.

reisen

Wohin geht die Reise,
so fragen wir, wenn einer verreist.

Wohin geht die Reise?
Ich meine die Reise deines Lebens.

Schiffsmodell-Stütze-Meer

Pause

Zeit
gefüllte Zeit
zu wenig Zeit
gehetzt durch die Zeit
Pause

Kaffeetasse-Tisch-Springbrunnen

gewachsen

die Welt – ein großer Wald
und eines der Gewächse – das bin ich

Wald

ein Baum
mit knorriger, runzeliger Rinde
oder aalglatt ohne Furchen?
gedrungen und mit den Jahren in die Breite gegangen
oder hoch hinausgeschossen und schlank im Umfang?
verzahnt, vernetzt mit reichlich Blattwerk
oder isoliert und alleinstehend auf weiter Flur?
die Krone der Sonne entgegengestreckt
oder versteckt im Schatten der weitaus Größeren?
eine Behausung für Insekten und Vögel
oder ein gefundenes Fressen für Parasiten?
tief verwurzelt mit Bodenhaftung
oder flachwurzelnd und sturmgefährdet?

faszinierend und komisch zugleich
der Wald Gottes
und eines der Gewächse – das bist DU

Singen ohne Ende

Hohlpfeife

Sie singen den ganzen Tag.
Schon früh wecken sie auf,
lassen ihre Töne von der Sonne bescheinen
und segnen von den Regentropfen.
Abends noch singen sie eine "Gute Nacht".

Ich beneide die Vögel.
Ich darf nur singen, wenn ich allein bin.
Doch ich möchte singen mit den Vielen:
Lieder und Gassenhauer,
Evergreens und Choral.

Ich möchte singen dürfen ohne Ende.....

Petrus & Paulus

Erinnerungsschloss

Petrus, wer warst Du?
Der Jünger, der alles stehen und
liegen ließ und mit Jesus ging,
der Hitzkopf, der Jesus mit dem
Schwert verteidigte,
der Angsthase, der, als es eng
wurde, Jesus nicht mehr kannte,
der Ehrliche, der auf die Frage
Jesus „Liebst du mich” nur
antworten konnte:
„Du weißt, dass ich dich
liebhabe”,
der Wortgewaltige, der von Jesus
und seiner Botschaft predigte,
der Mutige, der für seinen
Glauben in den Tod ging.
Vorbild und Einladung an uns,

dass auch wir unseren Weg mit Jesus gehen und irgendwann ehrlich
sagen können: „Jesus, du weißt, dass ich dich liebhabe.”

Nach oben offen

Riesenrad

Die Welt ist auf Erdenfahrt,
dreht sich und dreht sich
unaufhörlich
um sich selber.
Eine Fahrt auf dem
Karussell ohne Ende.
Bis einem schlecht wird.

Einer gibt die neue
Richtung an
nach oben offen.

Die Welt kann aussteigen
aus ihrem Kreisen um den
eigenen Mittelpunkt.
Sie kann sich lösen aus
einer teuflischen
Nabelschau.
Sie kann sich öffnen
nach oben,
von dort Lebensimpulse
empfangen
und dorthin zurücksenden.

Das wäre ihr Glück:
nach oben offen.

Gottesdienst zum 13. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 13. Sonntag im Jahreskreis:

 
Seile an einem Mast

Begrüßung

Wir feiern Sonntag und begrüßen Sie zum Podcast.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr:
Was bleibt mir, wenn Leid und Tod das Leben zunichte machen?

 

Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott:
Nur du kannst helfen, nur du kannst für Rettung sorgen.

 

Sprich du das Wort, das tröstet und befreit:
Sag etwas, das uns aufleben lässt. Durchbrich unsere Dunkelheiten mit deinem Licht.

Lobpreis

Jesus will das Leben. Jesus erweckt zum Leben.
Ihn wollen wir preisen:

 

Gotteslob 169 – Gloria, Ehre sei Gott

Gebet

Manchmal sind wir lebendig begraben.
Alles erscheint sinnlos und leer.
Kein Entrinnen und kein Ausweg sind in Sicht.

 

Du, Gott, holst uns heraus aus der Dunkelheit des Grabes.
Du streckst uns deine Hand entgegen.
Du lässt uns aufstehen.
Dir dürfen wir vertrauen. Amen

Evangelium

Markus-Evangelium 5, 21–24.35b–43

Impuls

• an das glauben, was wir als unseren Glauben bezeichnen
• Jesus zutrauen, dass er auch uns heute sagt: Steht auf!
• uns nicht zu schade zu sein, uns vor Gott klein zu machen
• mutig und zielstrebig das tun, was wichtig und richtig ist

Bitten

Gott, du willst das Leben. Wir bitten dich:
• für alle, deren Alltag grau und tot ist
• für diejenigen, die sich in ihrer Not alleingelassen fühlen
• für die Menschen, die sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten können
• für uns, dass wir dir vertrauen und auf deine Hilfe bauen

Vater unser

Als Kinder Gottes wollen wir gemeinsam beten:
Vater unser …

Gebet

Dein Wort erweckt Tote zum Leben.
Dein Wort richtet Gebeugte auf.
Dein Wort ermutigt die Verzweifelten.
Gib uns dein Wort
heute und morgen
und an allen Tagen des Lebens.
Amen

Lied

Gotteslob 383 –
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt

Segen

Es segne und beschütze uns und die Menschen, die uns nahestehen:
Gott Vater, sein Sohn und der heilige Geist. Amen

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen in der kommenden Woche Worte, die Ihnen guttun, und frohe Worte, mit denen Sie andere ermutigen.

Wunder

Blumenwiese

Wunder
gibt es immer wieder:

ein Schmetterling,
bunt und herrlich,
eine Knospe, die aufgeht,
das Wasser, das plättschert,
ein Berg, erhaben und groß,
ein Grashalm im Wind,
der Mensch neben dir,
ja auch du selbst.


„Wie wunderbar hast du alles
gemacht” (nach Psalm 139).

Gott, ich danke dir und staune.

Von Mund zu Mund

"Tu deinen Mund auf, ich will ihn füllen." (Ps 81,11)

Lippenspringbrunnen

Was meint Gott mit diesem Versprechen an mich?

Will er mir zu essen und zu trinken geben,
damit ich leben kann?
Will er anderes in meinen Mund legen – sein Wort,
damit ich es bei mir habe?
Legt er sein Wort in meinen Mund,
damit ich es wieder ausspreche?
Legt er neue Worte in meinen Mund,
damit ich heutig von ihm erzähle?
Legt er seinen Atem in meinen Mund,
damit ich neuen Geist habe?

Gottes Wort an uns

In meiner Zeit im Zivildienst gab es einen Pfarrer, der zwei
Formulierungen benutzte, die ich immer noch im Ohr habe:
Nach der Lesung sagte er „Wort des unter uns lebendigen Gottes”
und zum Evangelium „In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern
– und spricht auch heute zu uns”.
Nichts Weltbewegendes, aber man wurde aufmerksam:
alte Worte, aber doch aktuell.

Vielleicht kann ich einen Satz oder ein Wort mitnehmen,
was auch 2000 Jahre später noch zu meinem Alltag passt.

Gottes Wort am Menschenort – und in meinem Leben

Liedernoten

Es war einmal...

Manchmal tauchen sie auf:
Bilder aus längst vergangener Zeit.
Sie wecken Erinnerungen,
halten Geschichten wach,
machen Erfahrungen lebendig.

Was wird wohl morgen von heute erzählt werden?
Ich bemühe mich um Gutes.
Wird das bleiben?

Nostalgiekannen

Danke

Vieles ist so selbstverständlich,

dass ich sehen kann,
den Wald, den See, meinen Freund und meine Freundin...

dass ich hören kann,
die Stimme meiner Liebsten, die Musik, die Worte der Dichter...

dass ich fühlen kann,
den Wind und die Regentropfen auf meiner Haut, die wärmenden
Strahlen der Sonne...

die köstlichen Früchte des Sommers, das noch warme Brot, den
belebenden Wein...

Bachverlauf

dass ich mich bewegen kann,
meine Hände beim Klavierspiel,
meine Füße beim Wandern...

dass ich denken kann und lesen...

dass ich in einem Land lebe,
in dem kein Krieg herrscht...

dass mir sauberes Wasser
und genügend Nahrung zur
Verfügung stehen...
All das ist nicht selbstverständlich,
sondern Grund, aus tiefster Seele
DANKE zu sagen.

Kommt noch

Gartenlokal

Der Sommer kommt noch,
die Wärme kommt noch,
der Urlaub kommt noch,
das nächste Fest kommt noch,
das Wiedersehen kommt noch,
die neue Normalität kommt noch...

Bis dahin
beiße ich die Zähne zusammen,
übe ich mich in Geduld,
achte ich auf meine Vorfreude
und vertraue ich auf Gott.

Gottesdienst zum 12. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 12. Sonntag im Jahreskreis:

 
sich am Strand brechende Welle

Lied

Gotteslob 467, 1.+3. Str. – Erfreue dich Himmel

Gruß

Herzlich begrüßen wir alle, die uns bei diesem Podcast zuhören und darin die Feier unseres Gottesdienstes mit uns teilen.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

Einführung

Es gibt Tage,
an denen steht uns das Wasser bis zum Hals,
an denen weht uns der Sturm der Schwierigkeiten ungebremst ins Gesicht,
an denen scheint gar nichts mehr zu gehen.

 

Wir vertrauen uns dem an,
der die Stürme des Lebens kennt
und am eigenen Leib erfahren hat:
Jesus Christus.

Kyrie

Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!

Gebet

Gott, du bist uns nahe in den Stürmen unseres Lebens.
Stärke unser Vertrauen auf dich.

Halleluja

mit Gotteslob 360, 4. Str. – Wir harren dein

Evangelium

Markus-Evangelium 4,35-42

Impuls

Glaube heißt: Ich trau´ Gott!

Fürbitten

Gott, auch wenn wir deine Gegenwart nicht immer wahrnehmen, bist du uns doch nahe.
Wir bitten dich:

 

Für uns alle:
dass wir in den Stürmen des Lebens aus dem Glauben Kraft schöpfen.

 

Für unsere Kirche:
dass sie in den Herausforderungen der Gegenwart den richtigen Kurs findet.

 

Für alle, die moralische, politische und wirtschaftliche Verantwortung tragen:
dass sie die Zukunft nicht leichtfertig verspielen, sich aber auch nicht von Ängsten lähmen lassen.

 

Für die, die jetzt in Not sind:
dass sie Menschen finden, die ihnen gut helfen können.

Vater unser

beten

Gebet

Gott,
wir haben Worte des Glaubens und Vertrauens gehört.
Lass uns nicht untergehen in Angst und Sorgen.
Halte unseren Glauben und unser Vertrauen aufrecht und bleib nahe bei uns.

Lied

Gotteslob 791 – Halte zu mir, guter Gott

Segen

Gott ist groß und barmherzig.
Er halte schützend seine Hände über unser Leben.
Er segne und begleite uns und alle, die wir lieben:
Der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.
Amen

Wünsche

Wir wünschen Ihnen, dass Sie an der Nähe Gottes niemals zu zweifeln brauchen.
Haben Sie einen guten Sonntag!

Draußen

Die Vögel flitzen durch die Luft,
das Grün am Wegesrand wird kräftig,
die Schafgarbe präsentiert ihre weißen Blüten,
das Getreide wächst dem Sommer entgegen.

Kraftvolle Wegbegleiter machen mich froh.
Sie stärken meine Lebensfreude
und lassen mich hoffen auf gute Zeiten.

Meise am Futterhaus

Hoffnungen

Biergasse

Wenn die Pandemie zurückgeht,
wenn die Menschen vernünftig werden und bleiben,
wenn jeder auf jeden achtet wie auf sich selbst,
wenn Vorsicht ein Hauptwort und ein Tuwort ist,
wenn…

dann hoffe ich,
dass Leben zurückkehrt in das Leben
und Mut in die Zuversicht
und Freude in die Entspannung.

Geht nicht

Reifenpanne

"Geht nicht – gibt es nicht" – so heißt es.

Doch: Geht nicht - gibt es!
Der Kontakt zu den Kindern läuft nicht,
das Gespräch mit dem Chef ist aus,
das Internet funktioniert nicht,
die Gesundheit streikt noch immer,
die Waschmaschine will nicht,
eine verlässliche Alltagsplanung klappt nicht...

Eins geht immer: der Kontakt mit Gott.
Probiere ihn aus in deinem Überdruss.
Gott geht - mit dir.

Schlange stehen

Das lerne ich wieder:
beim Bäcker, Metzger, vor der Kasse
in der Schlange warten

Das lerne ich auch:
in der Schlange für die Menschen,
einzutreten –
vor Gott.

Menschenschlange aus Holz

Unterhaltung?

Redender Frosch

Er redet

Und redet

Und redet

Und redet

Und redet

Und redet

Tot

Geschafft!

Alle diese vielen Dinge:
Aufstehen, Frühstück,
Schule, Arbeit, Küche,
Hausaufgaben, Hausarbeit,
Internet, Büro, Hund,
Essen, Reden, fertig werden...
Abends bin ich geschafft.

Lieber Gott,
findest du etwas,
was dir gefällt?
Zeige es mir, bitte.

Menschen in einer drehenden Röhre

Gottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis:

 
Eisenbahn-Weiche

Begrüßung

Auch heute begrüßen wir wieder alle, die über den Podcast mit uns verbunden sind. Wir hören Teile der Liturgie vom 11. Sonntag im Jahreskreis.
Gemeinsam wollen wir beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Alles fängt einmal klein an.
Und es ist noch nicht absehbar, was einmal daraus wird.
Trotzdem ist alles schon im Anfang enthalten.
Ein kleines Samenkorn – voller Kraft und Energie.

Lied

Gotteslob 803 – Kleines Senfkorn Hoffnung

Gebet

Herr, unser Gott.
Du hast das Samenkorn des Glaubens in uns eingepflanzt.
Gib, dass es aufgeht und wächst -
für uns und für andere.
Darum bitten wir dich. Amen.

Lied

Gotteslob 806 – Wenn Glaube bei uns einzieht

Evangelium

Markus-Evangelium 4, 26 – 34

Impuls

Das Leben gelingt, wenn wir die Samenkörner in uns wachsen und reifen lassen. Glaube ist zuerst und zutiefst Geschenk. Danke!

Fürbitten

Zu dir rufen wir:

 

Für alle, die an dich glauben:
Gib ihnen Kraft und Mut, dich zu bekennen in Worten und durch ihr Leben.

 

Für alle Erzieherinnen und Lehrkräfte:
Gib ihnen die nötige Sensibilität, damit die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu Menschen mit Rückgrat heranwachsen.

 

Für alle, die sich klein und unscheinbar vorkommen:
Stärke ihr Selbstbewusstsein und lass sie ihre Fähigkeiten entdecken.

Vater unser

Für uns alle und für eine bessere, gerechtere Welt beten wir mit den Worten Jesu:
Vater unser…

Meditation

Nur eine Minute Zeit,
nur ein Schluck Wasser,
nur ein liebevoller Blick,
nur ein tröstendes Wort,
nur eine kleine Achtsamkeit,
nur ein aufnehmendes Hören,
nur ein zugewandtes Herz…

 

es ist oft nicht viel,
das einen Menschen leben lässt.

Lied

Gotteslob 386 – Laudate omnes gentes

Segen

Der Herr segne uns.
Er lasse uns wachsen im Glauben,
er lasse uns reifen in der Hoffnung,
er lasse uns verschwenderisch werden in der Liebe.

 

Das bewirke in uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Verab-
schiedung

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag.

Friede - Schalom

So grüßt
der auferstandene Jesus
seine Jünger.

Friede - Schalom -
jedem:
der Unrecht erleidet,
der schuldig geworden ist,
der aggressiv gelebt hat,
der nicht verstanden wird.

Friede - Schalom -
von Jesus
durch uns
zu allen.

Graffiti Peace

Hilfe

Gondel im Nebel

so große Aufgaben
so hohe Erwartungen
so viele Probleme
so schwere Leiden
so ...

wo ist Hilfe in Sicht
Gott steht dir zur Seite –
das singt der Beter im Psalm.

(Psalm 121,5)

Glück

Markierter Baum im Wald

Wenn ich Gott begreifen könnte,
wenn ich alles über ihn wüsste,
wenn der Glaube keine Frage
offen ließe,
wenn ich alles erklären könnte,
wer oder was wäre dann Gott?

Ein TEIL meines Denkens,
meiner Welt,
meines Verstandes,
aber nur ein TEIL.

Gott ist anders -
Gott sei Dank
und zu unserem Glück.

Windhauch

Ich mag das Buch Kohelet und die bekannte Passage bei 1,1-11 sehr: „Sieh dir das an, das ist etwas Neues – aber auch das gab es schon...”

Es sagt mir:
Nimm dich nicht so wichtig und lauf nicht allem hinterher.
Was dir als neu und wunderbar verkauft wird,
ist bei näherem Hinsehen gar nicht so toll.
Und – so schlimm es ist – irgendwann wird man vergessen...

Lebe jetzt, tue Gutes, nutze deine Zeit für Sinnvolles.
Und habe offene Augen und Ohren.
Denn: „Nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet,
nie wird ein Ohr vom Hören voll”.

Zeitungsleser

Grün

Gras

„Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen!”
„Bei Gott, jetzt hat sie ́s!”
Oft gehen mir Text und Melodie von Eliza und Professor Higgins aus dem Musical durch den Kopf.

„Bei Gott, jetzt hat sie ́s!”

eine Sprache
ein Handwerk
eine Fertigkeit
ein Lösungsweg

vieles will gelernt sein
auch das wirkliche Leben

Streiten auf Augenhöhe
Diskutieren mit Respekt
Vergeben ohne Nachtrag
Unterstützen mit Geduld
Zurechtweisen ohne Häme
Gönnen ohne Neid

Würde Gott doch eines Tages über mich sagen können:
„Bei Gott, jetzt hat sie 's!”

...dass sie eins seien

nicht ohne

Meinung,

nicht ohne

Standpunkt,

nicht ohne

Leidenschaft,

nicht ohne

Mut,

nicht ohne

Rückgrat -

doch ohne

Streit,

doch ohne

Unbeherrschtheit,

doch ohne

Missgunst,

doch ohne

Rivalitäten

...dass sie eins seien,
betet Jesus.

Kinder an den Händen

Gottesdienst zum 10. Sonntag im Jahreskreis

Hören Sie den Gottesdienst zum 10. Sonntag im Jahreskreis:

 
Junge schaut um die Ecke

Gruß

Es ist wieder Sonntag.
Wir feiern Gottesdienst und freuen uns über alle, die mit diesem Podcast an unserer Feier teilnehmen.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

Lied

Adam und Eva, das sind wird (Gotteslob alt 001)

Einführung

Du Mensch –

 

wer du warst
im alten Paradies
kannst du nicht wissen

 

wer du bist
vor dem neuen Paradies
kannst du selbst bestimmen

 

wer du sein wirst
im letzten Paradies
wird dein Gott dir sagen

Kyrie

Herr, Schöpfer des Lebens, erbarme dich!
Christus, Bruder der Menschen, erbarme dich!
Herr, Kraft zum Guten, erbarme dich!

Gebet

Gott, deine Frage an uns heißt:
Mensch, wo bist du?
Lass uns dich hören.
Hilf uns auf den Weg zum Leben.

Lied

Gotteslob 450 – Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Schrifttext

Genesis 3,9-15

Impuls

Das ist die richtige Reaktion auf den Sündenfall der ersten Menschen:
- sich nicht rausreden, sondern zu sich selber stehen
- nicht davonlaufen und sich verstecken, sondern sich Gott stellen und sich bei ihm bergen

Fürbitten

Jesus Christus, wir bitten dich:

 

- für alle, die nicht ehrlich sind mit sich selber und mit Gott…

 

- für alle, die verantwortungslos leben...

 

- für alle, die ihre Schuld bekennen und zu einem Neustart bereit sind…

 

- für alle, die Strafgefangenen beistehen…

 

- für alle, die sich für eine gute Schöpfung einsetzen…

Vater unser

beten

Gebet

Es ist richtig, Gott, dass wir dir danken:

 

Dass wir deine Kinder sind, von dir geschaffen und geliebt: Wir danken dir!

 

Dass wir uns vor dir nie zu verstecken brauchen: Wir danken dir!

 

Dass du uns beistehst in unserer Freiheit und Lebenskraft: Wir danken dir!

 

Dass du uns in Jesus von Nazaret den neuen, guten Menschen geschenkt hast: Wir danken dir!

 

Wir preisen dich mit allen Lebendigen –
heute, bis in Ewigkeit. Amen

Lied

Gotteslob 365 – Meine Hoffnung und meine Freude

Segen

Gott, der Schöpfer, segne und behüte uns!
Er sei uns immer und überall nahe:
Der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.
Amen

Wünsche

Wir wünschen Ihnen für diesen Sonntag und die neue Woche ein gutes Leben mit Freude und Hoffnung!

„Negativ”

Corona-Warn-App

Vor ein paar Tagen klingelte es an der Türe.
Ich öffnete und mein Enkelkind rief mir fröhlich entgegen:
„Oma, Oma, ich bin negativ. Komm mit auf den Spielplatz.”

Ich musste schmunzeln.
Welche neue Bedeutung bekommt das Wort „negativ”
in diesen Corona Zeiten.

Ausgesetzt

Lieber Gott,
was muten wir Dir doch alles zu.
Wir selbst schirmen uns recht gut nach außen ab,
nennen das Datenschutz und Privatsphäre,
bestätigen alles, was von uns preisgegeben wird per Unterschrift
oder verweigern diese eben.

Dich sperren wir ungefragt in eine Monstranz,
wenn möglich, tragen wir Dich durch die Straßen,
vorbei an Schaulustigen, die auf dem Nachhauseweg einer
durchzechten Nacht etwas sehen, was sie nicht verstehen, Dich sehen
und doch nicht sehen,
vorbei an jungen Familien, deren Kinder neugierig schauen und fragen,
vorbei an Eltern, die hilflos schweigen.

Irgendwann kommen wir wieder in dein Haus,

Monstranz

Du darfst wieder in Dein Zelt -
vor Zugriff und vor Blicken sicher.

Das ist meine Außensicht,
wie geht es Dir damit?

Gottesdienst zu Fronleichnam

Hören Sie den Gottesdienst zu Fronleichnam:

 
Eisen zum backen von Hostien

Gruß

Zum Fronleichnamsfest von St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus begrüße ich alle sehr herzlich im Namen der ganzen Gemeindeleitung.
Wir teilen mit Ihnen auf diesem Weg einige Teile aus unserer Liturgie, die wir auf dem Schulhof in Horbach feiern wollen.

Lied

Gotteslob 378, 1.+3. Str. – Brot, das die Hoffnung nährt

Einführung

Rezept für das Brot des Lebens:

 

Achte nicht auf dich!
Sieh, wer dich braucht.

 

Mach dich nicht selber satt!
Sieh, wem du geben musst.

 

Suche nicht deinen Erfolg!
Sieh, wem du aus der Patsche helfen sollst.

 

Das ist schwer zu verdauen.
Aber so ist Jesus!

Gebet

Jesus, du selber bist uns Brot,
du bist die Kraft, aus der wir leben.
Lass uns dein Leben weiterleben
mit Entschiedenheit und Mut.

Lied

Gotteslob 728 – Brot des Lebens, Brot der Freude

Evangelium

Markus-Evangelium 14,12-16.22-25

Impuls

 

Vater unser

Bitten wir Gott um das tägliche Brot ...

Schlussgebet

Jesus, wir danken dir für alle Stärkung.
Du bist uns nahe.
Lass uns selber Brot werden
zum Leben für unsere Welt,
wie du es bist.

Lied

Gotteslob 470 – Wenn das Brot, das wir teilen

Wünsche
und
Segen

Wir hoffen,
Sie haben immer genug Brot in Ihrem Haus:
die Gemeinschaft, die Sie brauchen,
Menschen, die Sie stärken,
das Leben, das Ihnen gut tut.

 

In all dem segnet Sie unser guter Gott!

Fronleichnam

Tabernakel

Meine Nachbarn fragen:
Warum tragt ihr ein Stück Brot in einem goldenen Gefäß vor euch her?

Ich sage:
Weil es das Kostbarste ist, was wir haben:
Brot, das mehr ist als nur Brot.
Es ist Jesus, der zum Teilen einlädt, damit alle satt werden.
Es ist Jesus, der meine Sehnsucht kennt und mich nicht alleine lässt.
Es ist Jesus, der selbst zur Nahrung geworden ist, damit ich Kraft habe in dieser oft heillosen Welt.
Es ist Jesus, der mir die Hoffnung schenkt, dass der Himmel offen steht.

Meine Nachbarn fragen:
Auch für uns?

Ich antworte:
Davon bin ich überzeugt.

Brot-Fest

Auslieferungs-Fahrrad mir Brotkorb

Für welches Brot lohnt es sich, ein Fest zu feiern?
Es gibt so viel Brot, dass es sogar in den Müll geworfen wird.

Brot ist so nötig.
Vor allem das „Brot, das die Hoffnung nährt”.

Davon sprechen Jugendliche.
Sie haben ihre Hoffnungen aufgeschrieben:

- Gesundheit
- ein zufriedenes Ich
- Glück
- langes Leben
- Zufriedenheit
- gute Noten
- Weltfrieden
- ein tolles Leben all die Jahre deines Lebens, die du noch vor dir hast.

Jesus-Gemeinde

Gut soll es gewesen sein
in der ersten Jesus-Gemeinde, sagt die Bibel.
Achtung und Respekt zueinander,
Hilfe und Geschwisterlichkeit.

Feldweg

Doch heute ist es ein langer Weg
bis zum Eingeständnis eigener Schuld,
bis zur Bereitschaft echter Bekenntnisse,
bis zu den Konsequenzen der Täter,
bis zum Schutz der Opfer,
bis zu deren Würde,
bis zu deren Verzeihen,
bis zu einer neuen Kirche.

Gut kann es werden
in der neuen Jesus-Gemeinde.

Gottesdienst zum Dreifaltigkeitsfest

Hören Sie den Gottesdienst zum Dreifaltigkeitsfest:

 
Taube auf Kreuz

Gruß

Ein Fest für Gott feiern wir heute und ehren ihn, den Dreifaltigen:
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Wir begrüßen alle zur Feier des Gottesdienstes über diesen Podcast.

Einführung

Gott zur Geltung bringen,
weil er wichtig ist.

 

Gott erfahrbar machen,
weil er im Hintergrund steht.

 

Gott ehren,
weil wir ihm alles danken.

Lied

Gotteslob 405 – Nun danket alle Gott

Kyrie

Wir freuen uns über Gott und grüßen ihn:

 

Vater und Mutter, der du uns leben lässt:
Herr, erbarme dich unser!

 

Jesus Christus, der du uns zur Seite bist:
Christus, erbarme dich unser!

 

Heiliger Geist, der du uns lieben lässt:
Herr, erbarme dich unser!

Gebet

Gott,
du umgibst uns wie das Licht und die Luft.
Ohne dich könnten wir nicht sein.
Wir danken dir, dass du da bist und bleibst.
In Ewigkeit.

Lesung

Brief an die Römer 8,14-15

Impuls

 

Lied

Gotteslob 351,6. Str. – Dem Vater auf dem ewgen Thron

Evangelium

Matthäus-Evangelium 28, 18-20

Impuls

 

Glauben

Lied 354 – Gott ist dreifaltig einer

Gebet

Großer Gott,
wir gehören zu dir.
Lass uns helfen,
dass du in dieser Welt erfahrbar wirst
- erkannt, geehrt und geliebt.

Segen

Gott ist immer und überall.
Er segne uns mit seiner Güte:
der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.
Amen

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen, erholsamen
Sonntag!

So viel Sie wollen

Tropfendosierung

Nehmen Sie täglich
3 x 10 Tropfen –
Dosierungsanleitung
für die Medizin


Nehmen Sie täglich
so oft und so viel
Sie wollen –
Dosierungsanleitung
für den Heiligen Geist

verschlossen

alte Treppe

Ich verschließe die Türen,
um sicher zu sein.
Ich verschließe die Türen,
um meinen Privatraum zu schützen.
Ich verschließe die Türen,
um alleine zu sein.

Ich verschließe die Türen...

Jesus kommt durch
verschlossene Türen.

Lasse ich ihn zu?

Bewegung

Bewegen im Wald

Wir brauchen Bewegung.
Jeder Arzt rät dazu.
Bewegung ist nämlich gesund.

Wir brauchen Bewegung in der Kirche.
Der Hl. Geist rät dazu.
Ach was: Er fordert sie ein!

Wir brauchen Bewegung.
Ohne Bewegung gehen wir ein.
Wollen wir das?

Stille

Windmühle

Dem Klang der Vögel lauschen,
den Wind auf der Haut spüren,
in den Strahlen der Sonne baden.
Ganz bei mir sein und meine innere Türe öffnen
für Gott.

Leben im Leben

Wir leben.
Viele leben gut.
Viele leben schlecht.
Alle leben.

Was fehlt uns?

Pusteblume

Wenn Gott sagt:
„Ich hauche euch meinen Geist ein,
dann werdet ihr lebendig” (Ez 37,14) –
dann müsste doch im Leben etwas fehlen,
damit das Leben lebt.

In das Leben gibt Gott sein Leben.
Geistvoll,
kräftig,
zielbewusst:
Leben für das Leben.
Nie Leben für den Tod.

Lässt du dir in dein Leben
Leben von Gott einhauchen?

Gottesdienst zum Pfingstmontag

Hören Sie den Gottesdienst zum Pfingstmontag:

 
Kirchenfenster Niederzissen

Begrüßung

Wir wünschen uns, aus einem guten Geist heraus zu leben.
Heute feiern wir, dass Gott uns seinen heiligen Geist gibt.
Am Pfingstmontag begrüßen wir alle zur Feier der Liturgie.
Wir sind verbunden in Gott,
dem Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Einführung

Du bist da
Du wirkst und bewegst
Du wandelst und veränderst
Du erneuerst deine Kirche
Du bewegst uns zum Handeln
Du schaffst Raum für Liebe
Du – heiliger Geist

Kyrie

Jesus, du schenkst uns deinen Geist, der das Angesicht der Erde erneuert. Dein Geist ist uns Beistand, Atem und Lebenskraft. Du entzündest in uns das Feuer deiner Liebe.

 

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Gebet

Geist Gott,
sprich uns immer wieder neu an und
hol uns heraus aus unserem Trott.
Lass uns neu denken und
dich in anderen Menschen erkennen.
Zeige uns Wege,
dich in Worten und mit unserem Handeln zu bezeugen.
Amen

Lied

Gotteslob 345 – Veni sancte spiritus

Lesung

Apostelgeschichte 8, 1b.4.14 - 17

Impuls

In der Pfingstsequenz wird das lebendige Wirken von Gottes Geist bezeugt.

Gebet
Gotteslob 7.2

Atme in mir, du heiliger Geist,
dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du heiliger Geist,
dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du heiliger Geist,
dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du heiliger Geist,
dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du heiliger Geist,
dass ich das Heilige nimmer verliere.
Amen.

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 346 – Atme in uns, Heiliger Geist

Schlussgebet
und Segen

Guter Gott,
du sendest uns deinen Geist,
damit wir unser Leben wandeln
und deine Liebe und Güte in die Welt tragen.
Du machst uns stark mit deinem Geist.
Amen

 

Segne uns, Gott, mit deinem Bund.
Segne uns, Jesus, mit deiner Botschaft.
Segne uns, heiliger Geist, mit deiner Bewegung.
Amen

Verab-
schiedung

Das Hilfswerk Renovabis bittet um Ihre Spende zur Unterstützung der Menschen in Osteuropa und erinnert daran, dass wir alle auf unserem Planeten Verantwortung für Gottes Schöpfung tragen.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Pfingstmontag.

Gottesdienst zum Pfingstsonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Pfingstsonntag:

 
Kirchenfenster mit Pfingstmotiv

Begrüßung

Nach Ostern und Weihnachten ist Pfingsten das dritte große Fest unseres Glaubens. Ohne Pfingsten wäre die Botschaft Jesu schon in den Anfängen versickert.
Und so begrüßen wir alle, die heute über den Podcast das Pfingstgeheimnis mitfeiern.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

„Der Geist ist es, der lebendig macht.”
Das, was den Menschen ausmacht, ist nicht sein Körper, ist nicht sein Aussehen, nicht Geld und Besitz, sondern sein Geist, sein Wesen, sein Inneres.
„Man merkt, wes Geistes Kind er ist.”
Kann man das auch von uns Christen sagen, von uns, die wir aus dem Geist Jesu leben sollen?

Lied

Gotteslob 351 – Komm, Schöpfer Geist

Gebet

Gott,
dein Geist ist ein Unruhestifter.
Er kommt in Sturm und Braus,
er treibt Menschen an und bewegt sie.
Führe uns heraus aus unseren selbstgemachten Schneckenhäusern,
stelle uns an den Ort, den du für uns bestimmst, und lass alle Menschen deine guten Taten erfahren.
Darum bitten wir, gestärkt mit deinem heiligen Geist.
Amen.

Lied

Gotteslob 347 – Der Geist des Herrn erfüllt das All

Lesung

Apostelgeschichte 2, 1 – 11

Impuls

Der Botschaft des Glaubens auf den Grund kommen und Gottes große Taten verkünden – das ist das Ziel.

Fürbitten

Wir bitten, Herr, um deinen Geist:
- um den Geist der Weisheit, der nicht schnell urteilt und verurteilt
- um den Geist der Einsicht, der sich in die Situationen der Menschen hineindenkt
- um den Geist des Rates, der auf Gottes Stimme hört
- um den Geist der Stärke, der aushält in Anfeindungen und Ablehnung
- um den Geist der Erkenntnis, der die Ergebnisse humanwissenschaftlicher und theologischer Forschung anerkennt
- um den Geist der Frömmigkeit, der uns tiefer in den Glauben einführt
- um den Geist der Gottesliebe, der in allem den Blick auf dich richtet

Vater unser

Wo wir aus diesem Geist Gottes leben, wird sein Reich unter uns erfahrbar. So lasst uns beten...

Segensgebet

Herr, unser Gott.
Erfülle uns mit deinem Geist.
Lass dein Wort in uns brennen.
Rüttle uns auf und reiß uns
aus unseren bequemen Gewohnheiten.
Mache uns zu Begeisterten,
die in Wort und Tat von deiner Liebe berichten.
Dazu segne uns, Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 349 – Komm, o Tröster, Heilger Geist

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen einen schönen Pfingsttag.
Für uns als kirchliche Gemeinschaft hoffen wir auf einen neuen Frühling. Mögen wir die Frische des 1. Pfingstfestes, die gewaltige Veränderungskraft des Heiligen Geistes neu spüren und keine Angst davor haben, den Heiligen Geist in unsere Mitte zu lassen.
In diesem Sinne uns allen ein gesegnetes Pfingstfest.

Was ich mir wünsche?

Herzballons am Himmel

Eine Welt,
die zusammenhält,

eine Menschheit
in Geschwisterlichkeit,

ein Klima
der Toleranz,

eine Wirtschaft
ohne Ausbeutung,

eine Religion
ohne Überheblichkeit,

eine Solidarität
ohne Diskriminierung.

Es wird Zeit,
dass Pfingsten kommt!

regenbogenbunt

bunte Hände

regenbogenbunt ist das leben
regenbogenbunt sind die menschen
regenbogenbunt sind unsere gefühle
regenbogenbunt ist gott

regenbogenbunt ist das versprechen,
das gott den menschen gab
regenbogenbunt ist seine treue,
die er geschworen hat

bedankt

Glasbruch

plötzlich
ungeplant

ein Sturz
eine Diagnose

ungewollt
unerwünscht

vieles anders
manches schwer

Besuch vor der Tür
Gespräch in der Leitung

nur wenig
doch ganz viel

bedankt
Gott gedankt

Bitte für uns

Eine haben, die ein Kind versteht, auch wenn es erwachsen ist -
eine haben, die sich kümmert, auch wenn es andere ebenso könnten -
eine haben, die sich nicht zu schade ist für meine Not -
eine haben, die nicht locker lässt, bis Hilfe geschieht -
eine haben, die so ist (und noch viel mehr).

Ich habe sie: Maria.

Wegkapelle

Unterschiede

Schwarz und weiß,
hell und dunkel,
progressiv und konservativ -
wir leben in Unterschieden.

Die einen ärgert es.
Die anderen finden es bereichernd.

Wie es auch sei:
Nach Ostern gibt es nur
die Erlösten und Geretteten –
die Menschen Gottes.

Tellerstapel

Diese Frau

Sie ist faszinierend und bewundernswert,
ganz schlicht (Gott sei Dank)
und dem Alltag verbunden,
herausragend, aber nicht mehr als andere,
gläubig, doch nicht hörig,
treu, aber nicht gefangen,
selbstbewusst und entscheidungsfrei,
schön vielleicht auch,
aber sicher charmant,
eine zum Verlieben, zum Leben-Teilen:
Das weiß ihr Mann
und Gott
und auch ich.

Sie heißt Maria

Gottesmuttel mit Kind

Gottesdienst zum 7. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 7. Sonntag der Osterzeit:

 
Text

Begrüßung

Heute teilen wir miteinander Elemente unseres Gottesdienstes zum Sonntag. Wir sind verbunden in Gott,
dem Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Einführung

Was wäre das Heute ohne ein Gestern?
All die wertvollen Erfahrungen,
die haltgebenden Traditionen und
Gewohnheiten...

Was wäre das Heute ohne das Morgen?
All die notwendigen Veränderungen,
die ballastfreien Erneuerungen und
Besonderheiten...

Gestern, Heute und Morgen –
Jede Zeit hat ihre Bedeutung.

Gott war, ist und bleibt.

Lied

Gotteslob 428, 1. Str. – Herr, dir ist nichts verborgen

Gebet

Gott,
du bist da
im Gestern, Heute und Morgen.
Das nimmt Angst und gibt Kraft,
das macht Mut und schenkt Hoffnung.
Wir danken dir für deine Treue. Amen

Lesung

Apostelgeschichte 1, 15 - 17.20a - 26

Impuls

 

Fürbitten

Ewiger Gott, hilf uns:
- beim Suchen nach zukunftsweisenden Schritten: das Vergangene zu achten
- beim Blicken auf die Tradition: das Bedeutsame für die Gegenwart zu ermitteln
- beim Leben im Jetzt: deine Osterbotschaft zu bezeugen

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 804, 2.+3. Str.
Manchmal sehen wir Gottes Zukunft

Schlussgebet
und Segen

Gott,
du segnest uns und sendest uns.
Du schenkst uns Rückhalt und Liebe.
Deine Hoffnung soll uns ermutigen,
die kleinen und großen Veränderungen zu wagen
für eine Welt, die glaubt und hofft und liebt.

Lass uns zum Segen für diese Welt werden.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes.
Amen

Verab-
schiedung

Wir wünschen einen Sonntag, der Sie gut in die neue Woche gehen lässt!

Nicht länger allein

Baum auf der Wiese

Lernen mit Freunden,
chillen in der Clique,
quatschen mit Kumpels,
treffen mit ..

Es ist ein Krampf, allein zu sein.
Es ist der Frust mit mir selber.
Ich bin nicht genug für mich.
Ich bin nur ich mit anderen.

Tapfer

Rapsfeld

Das freche Gelb des Raps
macht dem Winter endgültig ein Ende.

Die hellen Abende beim Bier
zischen vor Lust

Gemüse oder Fleisch auf dem Grill
machen das Leben satt.

Tapfer will ich leben und genießen,
was mir jetzt möglich ist.

Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt

Hören Sie den Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt:

 
Kreuz vor blauem Himmel

Begrüßung

Am Fest Christi Himmelfahrt begrüßen wir alle zur Mitfeier unserer Liturgie. Schön, dass Sie über den Podcast wieder mit uns verbunden sind.
Beginnen wir im Namen des Vaters...

Lied

Gotteslob 319 – Christ fuhr gen Himmel

Einführung

Alles wie vorher?

Jesus ist wieder zurück.
Sein Leben eine kurze Episode.
Doch jetzt?

Alles wie vorher?

Das wäre schade!

Gebet

Jesus,
du bist von der Erde wieder zurückgekehrt.
Aber dein Wort bleibt,
deine Saat geht weiter auf.
Pflanze Samenkörner in uns ein,
damit auch wir Frucht bringen. Amen.

Lesung

Apostelgeschichte 1, 1 – 11

Impuls

 

Fürbitten

Herr, unser Gott. Höre unser Rufen:

Wir beten für alle, die wenig Glück und Freude erfahren...

Wir beten für alle, die anderen das Leben zur Hölle machen...

Wir beten für alle, die ihr Leben für andere einsetzen...

Vater unser

Und all unsere Bitten wollen wir in dem Gebet Jesu zusammenfassen...

Schlussgebet

Guter Jesus.
Du hast dein Wirken auf Erden vollendet,
aber durch den Heiligen Geist wirkst du weiter fort.
Ihn hast du uns gesandt.
Lass uns aus diesem Geist leben,
damit deine Botschaft weitergeht
bis an die Grenzen der Erde und an die Grenzen aller Zeiten.
Darum bitten wir dich. Amen.

Lied

Gotteslob 802, 1.+5. Str.
Wenn der Himmel in unsre Nacht fällt

Segen

Der Herr segne und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig.
Der Herr wende euch sein Antlitz zuund schenke euch Frieden.
Amen.

Verab-
schiedung

Wir wünschen allen einen schönen Feiertag.

Himmel

Kreuz, Himmel

In den Himmel fahren
die Astronauten und
die Verliebten und
die Todesmutigen und
die Kirmesfans und
die Piloten und
die Fantasiereisenden und
die Sterbenden und
die Guten und
die Märchenerzähler und
die Tagträumer und
die Bösen und...

Jesus Christus.

Der in den Himmel fährt,
lässt seine Spuren bei uns
zurück.

Los!

Wer als Fußgänger die Straßenseite wechseln will,
der muss zum richtigen Zeitpunkt:
zucken und ziehen -
und niemals zurückziehen.

Jetzt leben
Jetzt glauben
Jetzt bezeugen

Nutze die Chance, die sich dir bietet:
Los!

Autostart

Die Knospen des Inneren

Den Charme blühen lassen...
Die Liebenswürdigkeit nach außen kehren...
Die Milde auf’s Gesicht legen...
Die Geduld in die Hände nehmen...
Der Großzügigkeit das Sagen geben...

Was in uns ist, will nach draußen.
Wir öffnen dem Frühling unsere Türen.

aufgehende Blüten

Gottesdienst zum 6. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 6. Sonntag der Osterzeit:

 
Luftballon in Herzform

Begrüßung

Herzlich willkommen an diesem Sonntag. Auch heute wollen wir wieder Teile unserer Liturgie mit Ihnen feiern.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gott ist nur Liebe (Taizé)

Einführung

Was ist Liebe?

Ein oft gebrauchtes Wort,
ein oft missbrauchtes Wort.

Liebe wird inflationär gebraucht,
wird dadurch oft leer, ausgenutzt.

Was ist Liebe?

„Gott ist die Liebe”, sagt uns die Schrift.

Gebet

Guter Gott,
deine Liebe ist nicht geheuchelt,
sie ist rein und gut.
Einem jeden von uns schenkst du diese Liebe.
Wir danken dir. Amen.

Lesung

1 Johannesbrief 4, 7 – 10

Impuls

Gott ist Liebe

Halleluja

Gotteslob 483, 4. Str.

Überleitung

Als seine Freundinnen und Freunde lädt er uns ein, den Kreislauf der Liebe weiter zu leben.

Evangelium

Johannes-Evangelium 15, 9 – 12

Lied

Gotteslob 806, 2. Str. – Wenn Liebe bei uns einzieht

Fürbitten

Guter Gott, du bist die Liebe. Zu dir rufen wir:

Lass uns dankbar sein für deine Liebe...

Mache auch uns zu liebenden Menschen...

Lass uns die nicht aus dem Blick verlieren, die keine Liebe erfahren...

Schenke uns Menschen, die uns vertrauen und denen wir vertrauen können...

Vater unser

So wollen wir alle unsere Bitten in das Gebet einbringen, das Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser...

Segensgebet

Gott,
du hältst deine Hand über uns als Dach,
das uns schützt.
Du hältst deine Hand unter uns als Boden,
der uns trägt.
Du hältst deine Hand um uns als Zelt,
in dem wir geborgen sind.
Deine Hand schenkt Nähe,
heilt Wunden, gibt Liebe.

So segne uns, guter Gott -
Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 798 – Alles ist möglich dem, der liebt

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag.
Den nächsten Podcast gibt es schon am Donnerstag, am Fest Christi Himmelfahrt.

Maimonat

Als wir Kinder waren, gingen wir mit unserer Mutter im Mai durch die Felder und pflückten Klatschmohn, Kornblumen und Kamille.

Damit schmückten wir zu Hause das Bild der Maria.
Dieser Brauch ist verloren gegangen, das Bild der Maria aber ist geblieben.

Auch heute gebührt ihr Ehre,
einer Frau, die bedingungslos zu ihrem Weg mit Gott Ja gesagt hat.

Maria breit den Mantel aus

Sie ist auch heute für uns da,
als Mutter mit einem
weiten Schutzmantel,
in dem ich mich bergen kann,
wenn mir der Glaube an Gott
schwer wird.

So schön ist es zu Hause

Immer noch keine Reisemöglichkeit,
immer noch der Sommer am eigenen Ort,
immer noch nur Balkonien,
immer noch kein Mittelmeer.

Immer noch eine letzte Hoffnung,
immer noch ein letzter Wunsch,
immer noch ein letzter Versuch,
immer noch ein letztes Sehnen:
Bald wieder...

Und immer noch gilt:
So schön ist es zu Hause!

Holzstapel, Fenster mit Blumen

MARIA buchstabiert

Marienstatue mit Kind

M utig
A npackend
R obust
I chstark
A chtsam

Maria hat viele
Eigenschaften,
ihr Leben ist nicht
auf einen Nenner
zu bringen.

M utter
A nker
R ichtschnur
I dol

A ve – sei gegrüßt.

Wer werden wir sein?

Wer werden wir sein,
wenn die Pandemie zu Ende geht?

Wer werden wir sein,
wenn wir nur noch Glaubensasche erkennen?

Wer werden wir sein,
wenn wir die Menschlichkeit vermissen?

Wer werden wir sein,
wenn die Welt ziellos irrt?

Bauruine

Der Mai ist gekommen

Mohnblumen

Wonnemonat und
Frühlingszeit –
das Leben entblättert
sich auf Hochtouren.

Spaziergänge und
frische Luft atmen –
wir tanken auf vor der
Fülle des Sommers.

Einer weiß,
was wir brauchen.
Und wir nehmen es
dankbar an.

Heilige Maria

Maria mit Kind

Schade,
dass du für viele
so entrückt erscheinst
da du es doch gar nicht bist.

Du hast dein Kind bekommen
– sicher, ein besonderes Kind.
Aber du bist eine Mutter wie
alle Mütter, die ihr Kind lieben.

Warum hat man dich
„heilig” genannt?
Du bist doch nur nahe bei Gott.
Sind wir das nicht alle?
Ich hoffe es.

Gottesdienst zum 5. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 5. Sonntag der Osterzeit:

 
rote Weintrauben in einer Glasschüssel

Gruß

In der schönen Osterzeit begrüßen wir Sie zum Hören des Podcasts, in dem Sie in einigen Teilen an unserem Gottesdienst teilnehmen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Ich gehe.
Ich bleibe.
Wir gehen.
Wir bleiben.
Ihr geht.
Ihr bleibt!
Sie gehen.
Sie bleiben.
Die einen gehen.
Die anderen bleiben.
Das ist oft schwer auszuhalten.

Kyrie

Gotteslob 155

Gebet

Jesus Christus,
weil du bist, können wir sein.
Wer wären wir ohne dich?
Hilf uns, bei dir zu bleiben.
Und du - bleibe bei uns.

Halleluja

„Bleibet in mir”

Evangelium

Johannes-Evangelium 15,1-8

Impuls

 

Bitten

Wir bitten Jesus Christus:

Für alle, die ohne die Kirche leben wollen...
Für alle, die die Kirche lebendig halten...
Für alle, die Jesus kalt lässt...
Für alle, die er begeistert...
Für alle unsere Toten...

Vater unser

beten

Schlussgebet

Herr Jesus Christus,
ohne dich geht nichts.
Wir danken dir für deine Nähe.
Lass uns fest bleiben –
bei dir und bei den Menschen.

Lied

Gotteslob 481, 2.+7. Str. – Weck die tote Christenheit

Segen

Segne uns, Gott,
und segne unsere Verbindung zu dir:
Vater, Sohn und heiliger Geist.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag, eine gute Woche und:
Bleiben Sie Gott treu.

Josef

Josef

Wenn ich Dich malen könnte,
würde ich Dich mit einem großen Ohr malen.

Du hast hingehorcht,
als der Engel zu Dir sprach.

Du hast hingehorcht,
als Maria in Bethlehem Deine Hilfe brauchte.

Du hast hingehorcht
bis in Deine Träume und so Maria und Jesus
durch die Flucht nach Ägypten gerettet.

Du hast hingehorcht
und plötzlich die Stimme des jugendlichen
Jesus nicht mehr gehört, als er alleine
in Jerusalem blieb.

Dein Hinhorchen
hat das WORT Gottes gerettet.

Hilf uns, offen zu sein für unsere innere
Stimme, damit das WORT Gottes in unserem
Leben nicht verloren geht.

Pandemie

was das alles soll
weiß ich nicht
hat es denn überhaupt
einen sinn

wer hilft mir zu verstehen
was keiner weiß
und zu verkraften
was keiner kennt

Scrable

Land der Träume

Eines Tages fand der kleine Bär eine Kiste mit der Aufschrift „Panama”. Sie roch so gut nach Bananen, dass er sich mit seinem Freund auf den Weg nach Panama machte. Panama, so dachten sie, muss das Land ihrer Träume sein. Als sie meinten, ihr Ziel erreicht zu haben, standen sie vor ihrer eigenen Haustür. Sie tanzten vor Freude und waren überglücklich.

Panama

Manchmal ist das Glück zum Greifen nahe, das Land der Träume erreicht.

Was ist mein Glück?

Neues

Blätter

Wenn alles immer so weiter ginge,
wo würde das hinführen?
Dann würde sich ja nichts ändern
auf unserer Welt.

Nein, manches muss sterben,
damit Neues entstehen kann.

Doch ob das Neue besser wird,
liegt auch in unserer Hand.

Leben

Osterei am Zweig

Unsere Möglichkeiten vom Leben
werden immer kleiner.
Unsere Wünsche
bleiben groß.

Gottes Vorstellungen vom Leben
sind himmlisch weit.
Und seine Möglichkeiten
österlich nah.

gott nicht

alles steht kopf
ich selber auch
und was kommt
ist nicht gewiss

alles steht kopf
die ganze welt auch
und was geschieht
ist schlimm

alles steht kopf
nur gott nicht
er steht mit den füßen
auf dem boden
der wirklichkeit
und hilft mir

Haus auf dem Kopf

Gottesdienst zum 4. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 4. Sonntag der Osterzeit:

 
Schäfer mit Schafen im Wald

Begrüßung

Wir begrüßen Sie gerne und herzlich zum Podcast, in dem Sie Teile unseres Gottesdienstes zum Sonntag hören.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Der Herr ist mein Hirte, er umhegt mich mit Treue, er ruft mich mit meinem Namen.
Er versteht mich.

Ich kenne seine Stimme, ich mache mich mit seinem Weg vertraut, ich lebe von seinen Worten.
Bei ihm finde ich ein Zuhause.

Der Herr ist mein Hirte,
er würde mir fehlen.

Lied

Gotteslob 144, 1. + 3. Strophe –
Nun jauchzt dem Herren alle Welt

Gebet

Gott, du hast uns -
zerstreut, einsam, verlassen, wie wir sind -
im guten Hirten einen Halt gegeben.
Er hält uns zusammen. Wir danken dir.

Halleluja

mit Gotteslob 487, 4.Strophe – Du guter Hirt, Herr Jesu Christ

Evangelium

Johannes-Evangelium 10, 11 - 18

Impuls

 

Fürbitten

Wir bitten Jesus Christus, weil er der gute Hirt ist:
für alle Zerstreuten...
für alle Orientierungslosen...
für alle, denen seine Nähe gut tut...
für alle, die ein Zuhause suchen...
für alle, die gestorben sind...

Vater unser

beten

Frieden

Niemals sollst Du sagen müssen:
Ich halte es nicht mehr aus.

Niemals sollst Du sagen müssen:
Es ist keiner da, der mich hört.

Niemals sollst Du sagen müssen:
Es ist keiner da, der mich aufnimmt.

Niemals sollst Du sagen müssen:
Es ist keiner da,
der mir aufhilft und mit mir weitergeht.

Lied

Gotteslob 811 – Keinen Tag soll es geben

Schlussgebet

Gott, überall mangelt es an guten Hirten, die ihr Leben einsetzen für andere, die selbst zum Brot werden.
Du machst uns bereit, dass wir Jesus folgen –
auch wir: Brot zum Leben.

Segen

Leben Sie unter dem Schutz Gottes!
Leben Sie in der Gemeinschaft mit Jesus, dem guten Hirten!
Leben Sie in der Geschwisterlichkeit miteinander!

Gott segne und behüte Sie und die Ihren:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Wir wünschen einen schönen und erholsamen Sonntag!

Der gute Hirt

Der gute Hirt ist auf meiner Seite. Er lässt mich nicht im Stich, wenn mir das Wasser bis zum Hals steht. Er passt auf mich auf, wenn ich mich verrenne. Er traut mir vieles zu und lässt mir meine Freiheit.

Der gute Hirt ist sich für nichts zu schade, wenn es um mich geht.

Stab, Kunstwerk, Kirche, Pflanze

Osterkerze

Erläuterungstext

Die Osterkerze ist das Licht in der Nacht.
Das Licht ist ein Lebenszeichen.

Die Osterkerze sagt uns:
Jesus Christus ist auferstanden aus dem Tod.
Jesus Christus lebt.

Am See

Komm zu mir,
wenn ich arbeite,
hart und vergeblich!

Stell dich an den See meines Lebens,
wie damals bei Petrus und den anderen!

Lass mich anlegen an deinem Ufer,
wo du mir zu essen gibst
von dem Lebensmahl
Auferstehung!

Boote am Ufer

Vermächtnis

Osterei

Was einer gibt,
wenn er geht,
ist sein Vermächtnis.

Sterbende
sagen uns am Ende
ihr Wichtigstes.

Jesus hinterlässt,
da er geht,
einen leeren Platz.

Den kann nur
die Liebe füllen.

schon heute

Himmelstreppe

Die größte Herausforderung
des leeren Grabes
besteht darin,
Auferstehung
schon heute
zu leben.

begreifen

Blumenkreuz

Christus ist auferstanden.

Wie kann ich
das Geheimnis verstehen,
es übersteigt den Verstand.

So bleibt nur,
es immer und immer wieder
nachzusprechen.

Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit:

 
erstrahltes Kirchenschiff

Gruß

Wir feiern Gottesdienst.
Wir feiern den, der uns leben lässt, der uns trägt und hält:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 328, 1. + 6. Strophe – Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Einführung

Darauf kannst du dich verlassen:

Glaube bewahrt nicht vor Zweifel
Liebe bewahrt nicht vor Leid
Hoffnung bewahrt nicht vor Enttäuschung

Alles führt zum Grab,
alles kommt am Tod nicht vorbei.
Das leere Grab aber zeigt die Richtung,
der Tod weist den Weg zum Leben.

Glaube überwindet den Zweifel
Liebe überwindet das Leid
Hoffnung überwindet den Tod.

Du kannst dich auf Gott verlassen.

Gebet

Du, Jesus, nimmst dich der Menschen an, die zweifeln und enttäuscht sind. Du zeigst deine Wunden und ermutigst uns zu glauben. Mache uns aufmerksam für deine Gegenwart in allem, was uns begegnet. Wir vertrauen uns dir an – Amen.

Halleluja

aus Gotteslob 328

Evangelium

Lukas-Evangelium 24, 35–48

Impuls

 

Lied

Gotteslob 362 – Jesus Christ, you are my life

Fürbitten

Jesus Christus, du schenkst Leben. Wir rufen zu dir:

Für alle Zweifelnden und Fragenden, die sich mit dem Ostergeheimnis schwer tun ...

Für alle Suchenden und Hoffnungsvollen, die sich um die Lebendigkeit des Glaubens bemühen...

Für alle Verstorbenen, die voll Zuversicht an die Auferstehung der Toten glauben ...

Vater unser

Und so beten wir mit den Worten Jesu:
Vater unser ...

Frieden

Jesus trat in die Mitte seiner Jünger und sagte zu ihnen:
Friede sei mit euch!

Segen

Wenn uns der Mut fehlt, den ersten Schritt zu setzen,
dann bleibe bei uns, Herr.

Wenn uns die Weitsicht fehlt, über das Heute hinauszublicken,
dann bleibe bei uns, Herr.

Wenn uns die Hoffnung fehlt, an die Auferstehung zu glauben,
dann bleibe bei uns, Herr.

Bleibe bei uns und segne uns, du Gott des Lebens. Amen.

Verabschiedung

Die Gemeindeleitung wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen einen gesegneten Sonntag.
Möge die Ostersonne heute scheinen.

aufrichten

Ein kleines Wort,
ein beredtes Schweigen,
eine Umarmung,
ein verständnisvoller Blick,
eine hilfreiche Hand,
ein mutiger Mund,
ein offenes Ohr,
ein waches Auge.

Auferstehung beginnt im Kleinen,
da, wo ich einen Menschen auf-richte.

Denkmal

Sonnenbad

Sonnenaufgang

Habe meine Seele der Ostersonne entgegengehalten.

Alles Schwere wurde leicht,

alles Dunkle licht und klar,

alles Frostige taute auf,

alle Wunden begannen zu heilen.

Wie nach Emmaus...

Ausgang

Ich will fortlaufen aus dem Raum des Todes, fort aus den bösen Träumen, fort aus den bitteren Realitäten.

Doch sie sind bei mir auf dem Weg nach Emmaus, auf den Traumreisen dieser Welt.

Sie verlassen mich nicht, bis ich sie dem erzähle, der nach Emmaus ging und seine beiden Jünger anhörte
und zu ihnen sprach
und ihnen zu essen gab
von dem neuen Leben.

Sehnsucht

Sonne

Ich sehne mich nach AUF - STEHEN

AUFSTEHEN aus allem, was
bedrückt
erschwert
belastet
versteinert
erhärtet

AUFSTEHEN zu allem, was
beseelt
erfreut
befreit
erneuert
lebt

Ich sehne mich nach Ostern
– jetzt!

Frühling

Blume mit Schmetterling

Frühling

leicht blass blau lockst du mich
leicht blass rosa verführst du mich
leicht blass gelb umgarnst du mich
leicht blass lila umwirbst du mich
leicht blass grün betörst du mich

willkommen
du
schöner

Frühling

Österliches Fragen

Wer bist du?
Wie weist du dich aus?
Kann ich dir glauben?

Wer ist er, der in den Kreis der Jünger tritt?
Ein Toter, der lebt?

Wie weist er sich aus?
Kann man ihm glauben?

Fingerabdruck unter der Lupe

Gottesdienst zum 2. Sonntag der Osterzeit

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag der Osterzeit:

 
angestrahlte Girlanden

Begrüßung

Herzlich begrüßen wir alle, die mit uns an diesem Sonntag über den Podcast verbunden sind. Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 318 – Christ ist erstanden

Einführung

Ostern – Fest des Lebens.
Für wen?
Wer hat teil, wer ist ausgeschlossen?

Ostern – Fest des Lebens.
Für alle.
Alle haben teil, keiner ist ausgeschlossen.

Ostern – Fest des Lebens.
Daran glauben heißt sich einzusetzen
für das Leben ... für alle!

Gebet

Gott.
Du schenkst Leben,
wo alles tot scheint.
Du schenkst Zukunft,
wo wir an Vergangenem kleben.
Ruf uns aus unseren Gräbern heraus,
führe uns in das Leben
und gib,
dass auch wir Leben ermöglichen. Amen.

Lesung

Apostelgeschichte 4, 32 –35

Halleluja

Gotteslob 321 –Surrexit Christus

Impuls

 

Fürbitten

Herr, höre unsere Bitten:

Für alle, die an die Auferstehung glauben:
lass sie auch schon hier auf Erden für das Leben einstehen.

Für alle, die Verantwortung für andere haben:
lass sie die Rahmenbedingungen schaffen, die allen Menschen Würde und Lebensqualität ermöglichen.

Für alle, die in Not sind:
lass sie Hilfe bekommen und gib, dass sie diese Hilfe auch annehmen.

Vater unser

Und so wollen wir gemeinsam beten:
Vater unser...

Sendung

Johannes-Evangelium 20, 19.21b

Segen

Auch wir sind gesandt, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen und zu leben.
Und dazu segne uns der gute und Menschen liebende Gott:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 337 – Freu dich, erlöste Christenheit

Verabschiedung

Wir wünschen allen einen guten Sonntag und Gottes Segen für die kommende Woche.
Am nächsten Sonntag können Sie uns dann wieder über den Podcast hören.

Ende!?

abstrakres Bild der Auferstehung von J. Voß´

Am Ende

der Kraft
der Beziehung
der Hoffnung
des Lebens

TOD

Vom Ende

kommt Kraft
kommt Beziehung
kommt Hoffnung
kommt Leben
kommt Er

AUFERSTEHUNG

Osternacht

kleine Osterkreze

In das Dunkel der Kirche wird die Osterkerze getragen. Das Licht wird weitergegeben, und alles wird hell.

Ein Sinnbild für unseren Tod und unsere Auferstehung.

Wir bleiben nicht im Dunkel des Grabes, sondern feiern miteinander das Licht der Auferstehung, heute schon und am Ende unserer Tage.

Ins Rollen gebracht

Mit Ostern ist ganz schön was ins Rollen gekommen
und das nur durch einen weggerollten Stein.

Seit 2000 Jahren rollt er nun,
doch so langsam verliert er an Fahrt,
abgewetzt von zwei Jahrtausenden Reibungsverlusten,
ausgebremst von denen,
die dogmatisieren und moralisieren und
dem Stein den Weg vorschreiben,
statt ihn einfach rollen zu lassen.

Felsenhöhle mit weg gerolltem Stein davor

Narzisse

Narzissen

Narzisse ist mein Name.
Auf hohem Stengel wachse ich
und leuchte dir entgegen
in vielen Frühlingsbeeten.
In weiß und gelb
und gelb und weiß
und weiß mit roter Trompete,
mit kleinen
und mit großen Blüten
schaue ich dich an.

Am schönsten jedoch
bin ich in licht-goldenem Gelb.
Dann leuchtet meine Glockenblüte -
was kann schöner sein? –
für das Osterfest.
Und mein Name ist:

Osterglocke

Engel

Welcher Engel wird uns sagen ...

buntes Kirchenfenster

Da steh ich nun
am leeren Grab

Er ist nicht dort
wo ich ihn vermutet habe

Er liegt nicht da
wo ich ihn salben wollte

Er spricht nicht so
wie ich es erwartet hätte

Welcher Engel wird uns heute sagen:
Jesus lebt!

Gottesdienst zu Ostermontag

Hören Sie den Gottesdienst zu Ostermontag:

Gruß

Liebe Mitfeiernde des heutigen Podcast.
Ich begrüße alle im Namen unserer Gemeindeleitungam Ostermontag.
Ostern, das größte Fest unseres Glaubens – und zugleich das schönste.
Denn: Es gibt keine größere Freude als diese:
Am Ende steht nicht der Tod, sondern das Leben – bei Gott.

Lied

Osterlob
Singet, lobet, preist und singt!
Alle im Himmel, alle auf Erden.
Freut euch im Glanze Gottes. Singt!

Einführung

Zwischen Jerusalem und Emmaus

Zwei Menschen sprechen über den Tod
und sind zu Tode betrübt.

Sie äußern ihre Zweifel
und sind zweifellos verloren.

Sie stellen viele Fragen
und sind fraglos alleingelassen.

Sie sehnen sich nach Hoffnung
Jesus spricht hoffnungsfrohe Worte

Gebet

Guter Gott,
du kennst unsere Zweifel und Bedenken,
unsere Fragen und unsere Betrübnis.
Begleite unsere Wege,
teile mit uns dein Wort,
führe uns ins Leben.
Amen

Halleluja

Gotteslob 175, 2

Evangelium

Lukas-Evangelium 14, 13 – 35

Impuls

 

Lied

Gotteslob 89 - Herr, bleibe bei uns

Bitten

Herr, bleibe bei uns, wo wir auch sind
am Morgen und am Abend, am Tag und in der Nacht, in den Häusern und auf den Wegen.

Herr, bleibe bei uns und bei den Notleidenden, den Hungernden, den Kranken und den Erschöpften.

Herr, bleibe bei uns und bei allen,
die Hilfe suchen und Nähe brauchen, die verbittert sind und sich nach Hoffnung sehnen, die traurig sind und Trost brauchen.

Herr, bleibe bei uns im Wort und im Brot, im Gespräch und in der Stille, im Alleinsein und in der Gemeinschaft.

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 326 – Wir wollen alle fröhlich sein

Segen

Wenn es Abend wird und wir zurückschauen auf den Tag,
dann lass uns gnädig mit unseren Fehlern sein
und dankbar für all das, was gelang.

Segne du, Gott, den Abend und den Morgen,im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden einen schönen Ostermontag.

 
Schatten

Die Gemeindeleitung wünscht Ihnen gesegnete Ostertage
und einen guten Weg!

Gottesdienst zu Ostern

Hören Sie den Gottesdienst zu Ostern:

 
Ausgang ins Licht

Gruß

Wir feiern Ostern!
Wir sind zusammen zu einem Gottesdienst und begrüßen alle, die ihn über den Podcast mit uns feiern.
Deshalb segnen wir uns: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einleitung

Gott hat das Leben geschaffen.
Aus Nichts lässt er die ganze Schöpfung entstehen. Auch wir Menschen kommen von Gott.

Aber die Menschen haben sich gegen Gott selber groß gemacht und seine Weisung übertreten.
Sie mussten das Paradies verlassen und lebten in Gefangenschaft. Doch Gott hat sie befreit.
Er hat sie durch das Meer geführt und gerettet.

Lied

Gotteslob 828 (nur Kehrvers) – Andere Lieder

Gebet

Gott, du weißt immer Rat.
Wir danken dir für deine Befreiung.
Immer stehst du auf unserer Seite. Wir danken dir.

Licht-
Zeichen
für das
Leben

Das österliche Symbol für die Freiheit ist die Osterkerze.
Sie ist das Licht in der Nacht.
Das Licht ist ein Lebenszeichen.

Die Kerze sagt uns:
Jesus Christus ist auferstanden vom Tod. Jesus Christus lebt.

Lied

Gotteslob 474 (nur Kehrvers) – Jesus Christ, Feuer

Wasser-
Zeichen
für das
Leben

Auch das Wasser ist ein Lebenszeichen.
Wasser ist kraftvoll und lebendig.

Wir segnen uns mit Wasser und denken an unsere Taufe.
In der Taufe hat Gott uns in seinen Bund aufgenommen und uns ewiges Leben geschenkt.

Halleluja

Gotteslob 483, 4. Strophe – Liebet einander

Schrifttext

Wir hören aus der Heiligen Schrift vom Wunder von Ostern:

Der Sabbat, an dem alle Arbeit ruhte, war vorüber.
Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome kauften wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und den toten Leib Jesu zu salben.
So konnten sie zumindest ein wenig ihre große Trauer verarbeiten.
Es war frühmorgens, als sie loszogen. Unterwegs fragten sie sich: Wer kann uns den schweren Stein vom Eingang des Grabes wegrollen?
So kamen sie am Grab an, als die Sonne gerade aufging.
Doch was sahen sie da: Der Stein war schon vom Grab weggewälzt. Sie trauten ihren Augen nicht.
Als sie nun in die Grabhöhle hineingingen, sahen sie den Leichnam Jesu nicht, stattdessen einen Engel, der ein weißes Gewand trug. Die Frauen erschraken.
Der Engel aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, der vor drei Tagen gekreuzigt wurde. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden! Jetzt geht und sagt den Jüngern, vor allem Petrus: Jesus ist auf dem Weg nach Galiläa. Geht auch ihr dorthin. Ihr werdet ihm dort begegnen.
Die Frauen liefen schnell vom Grab weg.
Sie konnten all das noch nicht begreifen und zunächst waren sie nicht in der Lage, anderen von diesem unglaublichen Ereignis zu erzählen.

Halleluja

Gotteslob 483

Impuls

 

Vater unser

Das Gebet Jesu beten wir gemeinsam: Vater unser...

Schluss-
gebet

Gott, du schenkst uns das Leben.
Du führst uns durch unseren Tod.
Du Gott von Ostern - nimm unseren Dank an.

Lied

Gotteslob 329 –Das ist der Tag, den Gott gemacht

Segen

Gott begleite uns mit seinem Segen -
uns und alle, die wir lieben:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Die Gemeindeleitung wünscht allen gesegnete und frohe Ostern!

Gottesdienst zu Ostern

Hören Sie den Gottesdienst zu Ostern:

 
Ausgang ins Licht

Gruß

Wir feiern Ostern!
Wir sind zusammen zu einem Gottesdienst und begrüßen alle, die ihn über den Podcast mit uns feiern.
Deshalb segnen wir uns: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einleitung

Gott hat das Leben geschaffen.
Aus Nichts lässt er die ganze Schöpfung entstehen. Auch wir Menschen kommen von Gott.

Aber die Menschen haben sich gegen Gott selber groß gemacht und seine Weisung übertreten.
Sie mussten das Paradies verlassen und lebten in Gefangenschaft. Doch Gott hat sie befreit.
Er hat sie durch das Meer geführt und gerettet.

Lied

Gotteslob 828 (nur Kehrvers) – Andere Lieder

Gebet

Gott, du weißt immer Rat.
Wir danken dir für deine Befreiung.
Immer stehst du auf unserer Seite. Wir danken dir.

Licht-
Zeichen
für das
Leben

Das österliche Symbol für die Freiheit ist die Osterkerze.
Sie ist das Licht in der Nacht.
Das Licht ist ein Lebenszeichen.

Die Kerze sagt uns:
Jesus Christus ist auferstanden vom Tod. Jesus Christus lebt.

Lied

Gotteslob 474 (nur Kehrvers) – Jesus Christ, Feuer

Wasser-
Zeichen
für das
Leben

Auch das Wasser ist ein Lebenszeichen.
Wasser ist kraftvoll und lebendig.

Wir segnen uns mit Wasser und denken an unsere Taufe.
In der Taufe hat Gott uns in seinen Bund aufgenommen und uns ewiges Leben geschenkt.

Halleluja

Gotteslob 483, 4. Strophe – Liebet einander

Schrifttext

Wir hören aus der Heiligen Schrift vom Wunder von Ostern:

Der Sabbat, an dem alle Arbeit ruhte, war vorüber.
Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome kauften wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und den toten Leib Jesu zu salben.
So konnten sie zumindest ein wenig ihre große Trauer verarbeiten.
Es war frühmorgens, als sie loszogen. Unterwegs fragten sie sich: Wer kann uns den schweren Stein vom Eingang des Grabes wegrollen?
So kamen sie am Grab an, als die Sonne gerade aufging.
Doch was sahen sie da: Der Stein war schon vom Grab weggewälzt. Sie trauten ihren Augen nicht.
Als sie nun in die Grabhöhle hineingingen, sahen sie den Leichnam Jesu nicht, stattdessen einen Engel, der ein weißes Gewand trug. Die Frauen erschraken.
Der Engel aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, der vor drei Tagen gekreuzigt wurde. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden! Jetzt geht und sagt den Jüngern, vor allem Petrus: Jesus ist auf dem Weg nach Galiläa. Geht auch ihr dorthin. Ihr werdet ihm dort begegnen.
Die Frauen liefen schnell vom Grab weg.
Sie konnten all das noch nicht begreifen und zunächst waren sie nicht in der Lage, anderen von diesem unglaublichen Ereignis zu erzählen.

Halleluja

Gotteslob 483

Impuls

 

Vater unser

Das Gebet Jesu beten wir gemeinsam: Vater unser...

Schluss-
gebet

Gott, du schenkst uns das Leben.
Du führst uns durch unseren Tod.
Du Gott von Ostern - nimm unseren Dank an.

Lied

Gotteslob 329 –Das ist der Tag, den Gott gemacht

Segen

Gott begleite uns mit seinem Segen -
uns und alle, die wir lieben:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Die Gemeindeleitung wünscht allen gesegnete und frohe Ostern!

Gottesdienst zum Karfreitag

Hören Sie den Gottesdienst zum Karfreitag:

 
Abgebrochener Ast

Gruß

An Karfreitag begrüßen wir Sie zu Teilen der heutigen Liturgie. Wir beginnen mit dem Zeichen, das im Mittelpunkt des heutigen Tages steht und sprechen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied

Gotteslob 283 – Aus der Tiefe rufe ich zu dir

Einführung

Brutal!
Total ungerecht!
Was hat der denn schon Böses getan?!

Es sind da Behauptungen:
der da hat sich zum Sohn Gottes gemacht.
Der wiegelt die Römer auf.
Der stiftet nur Unruhe.
Wehret den Anfängen.

Jesus – Opfer eines Indizienprozesses, wobei der Ausdruck noch zu weit geht.
Man machte mit ihm kurzen Prozess. Er musste weg. Er störte die menschengemachte Ordnung.
Und wenn das Schule machte...?!

Gebet

Herr Jesus Christus,
deine Botschaft war unbequem.
Sie riss Menschen aus ihren Gewohnheiten heraus, andere, die Opfer von Macht und Intrigen waren, lebten auf einmal auf.
Doch die Mächtigen wollten dich nicht hören, sie wollten nicht diese neue, gerechtere Welt.
Wollen wir dich hören, wollen wir an dieser neuen, gerechteren Welt mitwirken?
Rüttle uns auf, störe und zerstöre unsere Gewohnheiten, die deiner Botschaft entgegenstehen.
Darum bitten wir...

Ruf

Gotteslob 176,3 – Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre

Passion

Johannes-Evangelium 18-19

Fürbitten

In dieser Stunde richten wir unseren Blick auf das Kreuz und tragen Gott unsere Bitten vor:

Für alle, die gefoltert, unterdrückt und mit dem Leben bedroht werden...

Für alle Christen und Angehörigen anderer Religionen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden...

Für unsere jüdischen Schwestern und Brüder, die sich wieder einem verstärkten Antisemitismus ausgesetzt sehen...

Für alle, die Macht über andere haben – in unseren Familien, in Gruppen und Vereinen, in der Gesellschaft, in der Kirche...

Für alle, die unter der Corona-Pandemie leiden und sich Sorge machen um ihr Leben oder ihre wirtschaftliche Existenz...

Für alle Menschen auf der Flucht und alle, die keine Heimat und keinen Platz in unserer Gesellschaft finden...

Für alle, die die Botschaft Jesu durch ihr Leben verraten...

In unseren eigenen Anliegen...

Vater unser

beten

Gedanken

Jesus, warum hast du das zugelassen?
Du hättest doch fliehen können,
dich nicht den Henkern stellen müssen.
Weit weg, dein Leben retten.
Aber was wäre dann gewesen?
Alles, wofür du eingestanden bist,
wäre zerbrochen, für alle Zeiten zerstört.
Nein, du musstest diesen Weg gehen,
bis zum Ende.
Nur so konntest du der Botschaft von der unbesiegbaren Liebe Gottes zu uns Menschen zum Sieg verhelfen.
Nur so konnte dein Beispiel selbstlosen Lebens für die Armen, Ausgebeuteten und Kleinen Bestand haben.
Nur so konntest du durch den Tod zur Auferstehung gehen.
Von deinem Beispiel können wir lernen, dass der Einsatz für das Leben sich lohnt - trotz aller Widerstände und Gegenströmungen.
Du musstest diesen Weg gehen. Wir danken dir.

Lied

Gotteslob 289, 6. Str. – Ich danke dir von Herzen

Verabschie-
dung

Wir wünschen allen noch stille und besinnliche Stunden am heutigen Karfreitag.
An Ostern sind wir selbstverständlich wieder mit einem Podcast für Sie da, um gemeinsam mit Ihnen die Osterfreude zu teilen.

Gottesdienst zum Gründonnerstag

Hören Sie den Gottesdienst zum Gründonnerstag:

 
Bibel im Brot

Gruß

Mit dem heutigen Gründonnerstag beginnen die Drei Österlichen Tage. Vom Abend der Fußwaschung und des Mahles wird über den Tod Jesu der Spannungsbogen zum Osterfest gezogen. Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern sind nur in dieser Gesamtheit zu verstehen.
Wir begrüßen alle, die über den Podcast an dem Start in die Österlichen Tage teilnehmen, und beginnen:
Im Namen des Vaters...

Lied

Gotteslob 281, 1. Str. –
Also sprach beim Abendmahle

Einführung

Verkehrte Welt:
Jesus, der Meister, wäscht seinen Jüngern die Füße.
Eigentlich müsste es doch umgekehrt sein.
Das hat Petrus ganz richtig erkannt: Niemals sollst du mir die Füße waschen.
Aber so ist Jesus:
seine Größe führt gerade dazu, dass er sich ganz klein macht. Sein Leben: nicht herrschen von oben herab, sondern ganz und gar Dienst am Menschen.

Gebet

Herr Jesus Christus,
vor deinem Tod hast du dich den Deinen noch einmal deutlich in Zeichen eingeprägt: im Teilen von Brot und Wein dürfen wir dich empfangen, in der Fußwaschung rufst du uns auf zu tätiger Nächstenliebe und Diakonie.
Gib, dass wir dich nicht nur im Brot in uns aufnehmen, sondern ganz aus deinem Geist leben. Darum bitten wir dich, Christus, unseren Herrn. Amen.

Ruf vor dem
Evangelium

Gotteslob 176, 5 – Lob dir, Christus

Evangelium


Johannes-Evangelium 13, 1 - 15

Impuls

 

Fürbitten

Wir antworten: Lass uns deinem Beispiel folgen.
Herr Jesus Christus, höre unsere Bitten:

Du hast Menschen ihre Würde geschenkt.
Du hast Vorurteile durchbrochen.
Du hast dich für Gerechtigkeit positioniert.
Du hast Stimmlosen eine Stimme gegeben.

Vater unser

Mit Jesus ist Gottes Reich und seine Herrschaft zu uns gekommen. So lasst uns beten ...

Meditation

„Begreift ihr, was ich an euch getan habe?”

Nein, die Jünger hatten längst noch nicht begriffen, was die Stunde geschlagen hatte.
Sie haben Jesus erlebt, drei Jahre lang. Sicher waren sie fasziniert von seinem Auftreten, von seinem Mut, von seinen Taten. Aber ahnten sie schon, dass die Konsequenz seiner Botschaft ihn in den Tod bringen würde?
Wohl kaum!

Nach dem Mahl gingen sie zum Ölberg, wo Jesus unter Todesangst litt und Gott anflehte. Keiner seiner Jünger war dabei. Die einen waren zurückgeblieben, seine besten Freunde eingeschlafen. Nein, sie hatten die Tiefe seiner Botschaft noch nicht erfasst. Das kam erst nach Ostern. Doch bis dahin war es noch weit.

Und wir? Haben wir die Bedeutung des Lebens Jesu und die Konsequenzen für unser Leben schon begriffen?

Lied

Gotteslob 286 – Bleibet hier und wachet mit mir

Verabschie-
dung

Herzliche Einladung, morgen an Teilen der Karfreitagsliturgie teilzunehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Abend.

Fußwaschung

Jesus, du machst dich ganz klein.

Kein Weg ist dir zu schwer,
wenn es um die Heilung des Menschen geht.

Kein Dienst ist dir zu schmutzig,
wenn du uns deine Liebe zeigen willst.

Keine Anstrengung ist dir zu groß,
wenn es um Gerechtigkeit und Würde der Kleinen geht.

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben,
damit auch ihr so handelt,
wie ich an euch gehandelt habe.”

Eine große Herausforderung!

Relief-Fußwaschung

Staunen

Magnolien

Sieh dir die Schöpfung an,
wie die Blumen hervorsprießen,
die Bäume wieder ausschlagen und Blätter tragen,
die Vögel singen,
der Frühlingsduft in der Luft liegt.

Der Winter geht vorbei,
der Frühling kommt und mit ihm das Leben.

Wer fängt da nicht an zu staunen?!

Mensch

„Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
du hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.”

Mir zugesprochen und jedem, der mir begegnet!

sitzende Jugendliche

Gottesdienst zum Palmsonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Palmsonntag:

 
Leute mit Palmzweigen

Gruß

Heute beginnen wir die heilige Woche.
Ich begrüße alle, die den podcast hören, sehr herzlich zum Gottesdienst am Palmsonntag:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

Gnade und Friede von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn Davids, sei mit euch!

Einführung

„Habt ihr schon gehört? – Jesus kommt.” -
So sagen es die Leute in Jerusalem. Sie freuen sich, weil sie auf Jesus warten.

„Habt ihr schon gehört? – Jesus kommt.” -
So sagen es die Mächtigen in Jerusalem.
Sie sagen auch: „Er macht die Leute verrückt.”

„Habt ihr schon gehört? – Jesus kommt.” –
So sagen es die Freunde Jesu, die Jünger.
Und sie sagen: „Ihr könnt euch freuen.
Denn er steht auf eurer Seite.

”So steht es in der Hl. Schrift:

Evangelium

Markus-Evangelium 11, 1-10

Lied

Gotteslob 280, 1. + 4. Str. –
Singt dem König Freudenpsalmen

 

Als Jesus nach Jerusalem kam, brachen die Leute Palmzweige von den Bäumen und begrüßten ihn damit.
Auch wir segnen heute unsere Palmzweige.

Segnung der
Zweige

Gott, grüne Zweige in unseren Händen!
So wie bei den Leuten von Jerusalem damals.
Segne unsere Zweige.
Wir ehren damit Jesus.
Lass uns echte Freunde Jesu sein,
die zu ihm stehen - wenn er fröhlich empfangen wird,
wenn er leidet und wenn er siegt.
So beten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Gebet

Gott, Jesus, dein Sohn, ist in unserer Mitte, wie er damals bei den Menschen in Jerusalem war.
Lass uns hören und verstehen, was damals mit ihm geschehen ist, damit wir ihm treu sind.

Passion

Markus-Evangelium 15, 1-39

Lied

Gotteslob 778, 3. Str. – Jesus von Nazareth

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott, wir haben Jesus als König gefeiert.
Hilf uns, dass wir treu zu ihm halten.
Dazu stärke uns durch deinen guten Geist
und begleite uns mit deinem Segen.

Segen

Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, segne uns!
Jesus von Nazareth, unser Menschenbruder, segne uns!
Der Hl. Geist, die Kraft in unserer Treue, segne uns!

Wenn Sie möchten, begleiten Sie uns über den Podcast an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern.
Wir wünschen allen eine gesegnete Hl. Woche!

Augen auf

Jesus am Kreuz

„Richtet eure Augen auf den Gekreuzigten
und alles wird leicht werden”,
so Theresa von Avila.

Wenn das so einfach ginge.

Oder ist es nicht doch einen Versuch wert...

Abendmahl

Jesus mit den Seinen um einen Tisch.
Waren es Zwölf, waren es mehr?
Egal!

Heute sind es mehr, wenn wir uns um den Tisch versammeln.

Jesus lädt uns ein:
Frauen und Männer, Kinder und Alte, Gesunde und Kranke.
Er lädt uns ein
- mit unseren Fehlern und Sünden,
unseren Stärken und guten Seiten.

Und:
Er gibt sich uns in die Hand -
so wie er sich damals den Menschen in die Hand gegeben hat.

Wie nehme ich ihn auf?

Altar

Holz-Kreuz

Holzkreuz

Kreuz

Holz des Kreuzes,
Holz des Anstoßes,
Holz des Leidens,
Holz der Verachtung,
aber auch
Holz der Auferstehung,
Holz der Befreiung,
Holz der Liebe.

Vor der Freude
sehnsüchtiges Warten,
vor der Auferstehung
der Tod.

klein-groß

Eigentlich sind wir Menschen klein.
Sicher: wir fühlen uns oft groß und können auch Großes schaffen.
Aber was sind wir schon im gesamten, großen Universum.

Gott schaut auf uns, er nimmt sich unser an.
Selbst aus dem Mund von Kindern und Säuglingen schafft er sich Lob.
Und den Menschen hat er mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.

Gott macht den Menschen groß, jeden!

nach Psalm 8

Kinder

nicht allein

Christus

Gekrümmt und leer
vor dir,
Du kannst mich
neu füllen.

Eingetaucht
in Dunkelheit,
Du kannst
die Dunkelheit
erhellen.

Du
beugst Dich
hinab
vom Kreuz,
so bin ich nicht allein.

Lobpreis

Unser Gott, Du bist der Ursprung des Lebens.

Gepriesen bist Du
für die Menschen,
für alles Herrliche
in unserem zerbrechlichen Leben.

Gepriesen bist Du
für Künste und Wissenschaften,
für Musik, Tanz und Spiel;
für alles, was uns zu Dir erhebt.

Gepriesen bist Du Gott,
der Du lebst als Vater,
Sohn und Heiliger Geist in Ewigkeit.

Tanzende Kinder

Gottesdienst zum 5. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum 5. Fastenonntag:

 
Misereorplakat

Begrüßung

Am fünften Fastensonntag stellt das Hilfswerk MISEREOR sein Leitwort in den Mittelpunkt: „Es geht! Anders.” Was zählt wirklich im Leben? Was brauchen wir zu einem erfüllten Leben und was sammeln wir an, begehren wir, ohne dass es uns wirklich zufrieden macht? MISEREOR will den Blick weiten und zeigt Menschen und Partnerorganisationen in Bolivien, die nach Wegen des Wandels suchen.

Es geht! Anders. – Öffnen wir uns für Gott, der uns Mut und Kraft gibt, Veränderung zu wagen, Ballast abzuwerfen und diese Welt mitzugestalten:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Nein
Nicht jetzt
Nicht ich
Nein, es geht nicht.

Es geht! Anders.

Zuerst die Anderen
Die da oben
Die Mächtigen
Die Wirtschaft

Es geht! Anders.

Es ist doch gut so.
Wer weiß, ob es anders besser ist.
Die vielen Stimmen...
Die vielen Meinungen...

Es geht! Anders.
Es geht! Mit dir!
Es geht Schritt für Schritt.
Es geht im Miteinander.

Dein Wort in Gottes Ohr!

Es geht! Anders.
Glaub mir.

Kyrieruf

Jesus Christus, du hast ein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens verkündet. Dir nachzufolgen heißt, solidarisch zu sein.
Liedruf Gotteslob 152

Gebet

Gott, deine Botschaft ist wie ein Samenkorn,
das keimt und wächst.
Mit ihr können wir Veränderung wagen.
Lass uns anders - neu - gerecht in dem Haus leben,
das du uns mit allen Menschen zur Heimat gegeben hast.

Evangelium

Johannes-Evangelium 12, 20 - 25

Impuls

 

Lied

Gotteslob 273, 3. + 4. Str. – Wir kennen dein Gebot

Kollekte

Am heutigen Sonntag ist die Kollekte für MISEREOR. Setzen Sie heute ein Zeichen für weltweite Solidarität mit Ihrer Spende. Sie helfen damit MISEREOR-Partnern in Bolivien und weltweit, die mutig die Zukunft gestalten und damit zeigen, dass es anders geht.

Vater unser

Als Kinder Gottes wollen wir gemeinsam eintreten für Veränderung in dieser Welt: Vater unser ...

Gebet

Dein Wort, Gott, stärkt uns und gibt uns Kraft für unseren Weg:
Kraft und Stärke, an deinem Reich mitzubauen,
Kraft und Stärke, den Weg der Gerechtigkeit zu gehen.
Lass den Samen deiner Botschaft in uns wachsen und reifen. Amen

Lied

Gotteslob 446 – Lass uns in deinem Namen, Herr

Segen

Ihr geht. Anders
verwandelt
hoffnungsvoll
bestärkt

Ihr geht. Anders
gesegnet
begleitet
behütet

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Wir wünschen Ihnen für die kommende Zeit, dass es geht – anders.

Lebensrand

kleiner Junge hinter Stacheldraht

Am Rande des Lebens

Menschen am Rande
der großen Metropolen
der geschlossenen Gesellschaften

Menschen am Rande
von chancengleichen Bildungssystemen
von geregelten Arbeitsverhältnissen

Menschen am Rande
ohne fließendes Wasser
ohne elektrischen Strom

Menschen am Rande
inmitten von kriechendem Ungeziefer
inmitten von stinkendem Müll

Menschen am Rande
fern von medizinischer Versorgung
fern von ausgewogener Ernährung

Menschen am Rande
mit würdigen Lebensperspektiven?
mit berechtigten Hoffnungen!

Menschen am Rande
unsere Schwestern
unsere Brüder

Gesucht

Stempel WANTED

WANTED

ich höre ich brauche
– ermahnende Worte – ermutigende Worte
– verurteilende Worte – aufmunternde Worte
– verletzende Worte – verständniswolle Worte
– vernichtende Worte – befreiende Worte
– moralisierende Worte – helfende Worte
– manipulative Worte – heilende Worte

Wie ist Gott

Ausschnitt eines buten Kirchenfensters

Gott –
der Geliebte
Unverstandene
Angebetete
Unbekannte

Gott –
mit Namen bedacht
in Bildern dargestellt
in Gebeten
heimgesucht

im Flehen bestürmt

Wie ist er?

Noch einmal?

Navigationsgerät

Würdest du es noch einmal tun -
diese Frau, diesen Mann heiraten
Kinder zeugen
deinen Beruf leben?

Würdest du es noch einmal tun -
den Weg des Glaubens gehen
Christus vertrauen
Gemeinschaft suchen?

Kirche

Ich frage mich oft:
Wie kann ich es verantworten, heute in der Kirche mitzutun?

bunte Kirchensilouette

So viel Verletzung

So viel Unzulänglichkeit

So viel Versagen

So viel Schuld

Doch solange ich in dieser Kirche bin, kann sie nie frei sein von Schwächen und Fehlern.

Es gibt nur die eine Kirche - der Menschen.

Geheimnis des Kreuzes

rotes Kreuz mit Korpus in einer Ecke

Vertikal –
die Verbindung
zwischen Himmel und Erde,
zwischen Gott und Mensch.

Horizontal –
die ausgestreckten Hände,
die halten und bergen.

Gott in Jesus Christus für uns –
wir füreinander und miteinander.

Gottesdienst zum 4. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum 4. Fastensonntag:

 
Weltkugel

Begrüßung

Willkommen zur Feier unseres Gottesdienstes, an dem Sie in diesem Podcast in einigen Elementen teilnehmen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 140 – Kommt herbei

Einführung

Jesus sagt uns:
Gott trägt nicht das finstere Gesicht des Richters.
Gott trägt das freundliche Gesicht des Liebenden,
der Leben schenkt.

Gebet

Was wären wir, Gott, wenn du nicht unser Leben wolltest?
Wir erinnern uns an deine Liebe, die uns trägt und bejaht.
So öffnen wir uns für dich und dein Leben.

Evangelium

Johannes-Evangelium 3,14-21

Impuls

 

Prediglied

Gotteslob 464 - Gott liebt diese Welt

Fürbitten

Wir beten zu Jesus Christus:

Für alle, die sich für Gottes Schöpfung einsetzen:
Für alle, die sie missachten und ausbeuten:

Für alle, die nicht glauben können, dass Gott sie liebt:
Für alle, die sich von Gottes Liebe getragen wissen:

Für alle, die meinen, sie seien ein Niemand:
Für alle, die sich für Menschenrecht und Menschenwürde einsetzen:

Vater unser

beten

Gebet

Gott, wir preisen dich.
Du bist nahe, kraftvoll und treu.
Lass uns an dir festhalten
und deine Liebe annehmen
an allen Tagen unseres Lebens.

Lied

Gotteslob 820, 1. + 3. Str. –
Du bist ein Teil in Gottes guter Schöpfung

Segenswunsch

Gott begleite Sie und die Ihren mit seiner Liebe.
Er schenke Ihnen Leben und Zuversicht:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Gehen Sie nun gestärkt und mutig in die neue Woche!
Das ist unser Wunsch.

Bitte

Regenbogen

Gott,
halte Deinen Bund
mit uns aufrecht,
auch wenn wir
wortbrüchig werden.

Flattern

Hemden auf der Wäscheleine

„Mach mich nich dat Hemd am flattern”,
so sagt man im Ruhrpott und meint:
Hör auf! Das macht mir Angst!

Wie ein Hemd auf der Leine
ausgesetzt
überlassen
preisgegeben

So bin ich zerrissen zwischen
Für und Wider
Sorgen und Zuversicht
Bleiben und Gehen
Nähe und Distanz
Leben und Tod

Wer hält mich fest?

böse? gut?

Böse oder gut?

Böse Menschen,
böse Welt,
böses Leben. ---

Bin ich böse?
Bin ich gut? ---

Gott ist gut.

Puzzle

Kreuz – Wort – Rätsel

Kreuz

Senkrecht:
Ein Balken reckt sich in die Höhe,
verbindet Erde und Himmel.

Waagrecht:
Ein Balken, wie ausgespannte Arme,
offen und weit,
bereit, alle zu umarmen.

Beide Balken verbunden:
ein Thron, eine Schlachtbank

Worte für eine Wirklichkeit, die kreuzförmig ist,
die Tod und Leben verbindet.

Zeichen einer Liebe, die rätselhaft ist,
die alles menschliche Verstehen übersteigt.

großartig geschaffen

Paradiesvögel

Ich bestaune die prächtigen Farben:
grün ≠ grün

Ich bewundere die präzisen Details:
Rose ≠ Rose

Ich besinge die wunderbaren Formen:
Vogel ≠ Vogel

Ich begrüße die schöpferische Vielfalt:
Mensch ≠ Mensch

Wie großartig ist deine Schöpfung.
Und ich bin ein einzigartiger Teil von ihr.

(≠ bedeutet ungleich / nicht gleich)

Beichten

Steine aufgetürmt

Das Bußsakrament hat für viele an Bedeutung verloren. Dabei geht es um die ehrliche Frage nach

  • meiner Beziehung zu Gott,
  • dem Umgang mit meinen Mitmenschen
  • und mit mir selbst.

Zugesprochen zu bekommen:
„Ich spreche dich los von deinen Sünden -
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”
ist die Chance zu einem befreienden Neuanfang.
Gott verliert nicht die Geduld mit uns.

Gottesdienst zum 3. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum Gottesdienst zum 3. Fastensonntag:

 
Wanderschilder

Begrüßung

Es ist wieder Sonntag.
Wir begrüßen Sie zur Feier unserer Liturgie mit diesem Podcast.

Lied

Gotteslob 450 – Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Einführung

"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...”

Unser Leben spielt sich jedoch unter den Wolken ab.
Und was ist dort mit der Freiheit? -

Die Weisungen Gottes für unser Leben sind uns gegeben,
weil Gott uns als freie Menschen achtet.

Er gibt uns seine Weisung, um unser Leben zu öffnen.

Kyrie

Gott,
du hast uns für die Freiheit geschaffen.

Jesus Christus, du hast uns von neuem Gottes Freiheit gebracht.

Heiliger Geist, du machst unser Leben für immer frei.

Herr, erbarme dich unser und unserer Welt!

Gebet

Gott,
deine Gebote sind für uns letztlich allein gültig.
Wenn wir dein Wort an uns heranlassen
dann erkennen wir,
dass du uns nicht unterdrücken willst,
sondern befreien.
Wir danken dir.

Lesung

Exodus 20, 1-17

Impuls

 

Glauben

Gotteslob 806 - Wenn Glaube bei uns einzieht

Fürbitten

Wir bitten Gott

 

• für alle, die meinen, deine Gebote würden ihr Leben einengen
• für uns alle um Freude an deinen Geboten, die uns Lebensraum und Freiheit eröffnen wollen
• für die Juden und Christen, die in den Schriften des ersten Testaments gemeinsam deine Geschichte verehren

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 805, 2. Str. – Freiheit ist nicht nur ein Wort

Gebet

Gott,
du hast uns dein befreiendes Wort zugesprochen.
Mach uns fähig, die Freiheit weiterzugeben,
die wir von dir empfangen.

Segen

Gott segne und behüte uns
Der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie in der kommenden Zeit den weiten Atem Gottes und seine Nähe erfahren.

auch Freude

Erläuterungstext

Wenn ich ein Stück Schwarzwälderkirschtorte esse,

denke ich auch an 1000 Kalorien.

Wenn ich in die Pfütze springe,

denke ich auch an verschmutze Schuhe.

Wenn ich an ein ewiges Leben bei Gott glaube,

denke ich auch an den Tod.

Warum hat die Freude so oft ein „auch”?

Psalmgebet eines alten Menschen

Meine Welt wird immer kleiner,
meine Wege immer kürzer.

Für alles was ich tue, benötige ich viel Zeit,
nichts geht mehr so wie früher.

Und für vieles benötige ich Helfer und Hilfsmittel,
alleine komme ich nicht mehr zurecht.

Mein Aktionsradius schrumpft,
mein ganzes Leben verdichtet sich.

So habe ich mehr Zeit für dich
und komme dir Tag für Tag immer näher.

Wie gut, dass ich mein Ziel kenne,
und dass mein Ziel mir entgegenkommt.

Frau mit Rollator - man sieht nur die Beine

behütet

Herr, wie groß ist der Himmel über mir.
Unfassbar!
Du hast ihn erschaffen!
Wie wunderbar, dieses zu wissen.

Die Erde gibt mir festen Halt unter den Füßen.
Unbegreiflich!
Du hast sie geformt!
Wie glücklich bin ich, dies zu erahnen!

Die Sonne, das Firmament –
Tag und Nacht wechseln einander ab.
Du hast es gefügt!
Unschätzbar wertvoll!
Behüte mich.

nach Psalm 19

Sonnenuntergang

weniger - mehr

Fasten ist weniger:
weniger Süßigkeiten,
weniger Alkohol,
weniger Fernsehen,
weniger Internet,
weniger ...

Fasten ist mehr:
mehr innere Ruhe,
mehr Besinnung auf das Wesentliche,
mehr Zeit für andere, für mich, für Gott,
mehr Staunen über die Natur,
mehr bewusstes Leben,
mehr Dankbarkeit für sonst so Selbstverständliches,
mehr ...

Was ist Fasten für mich?

Balkenwaage

DEIN Leben

rote Rosen

Das Leben:
weich gespült
im Sorglos-Paket
auf Rosen gebettet

Das Leben:
scharf konfrontiert
in der Härte-Falle
dem Tod nahe

Das Leben:
das du dir wünschst ...
das dir geschenkt wird ...

dein Leben

Und jetzt?

Friedhof

Ein Bekannter ist gestorben.
Wir hatten eine gemeinsame Geschichte.

Erst neulich traf ich ihn auf der Straße.
Wir haben geredet – übers Leben.
Es tat so gut.

Plötzlich – unerwartet – viel zu früh
Jetzt ist er tot.
Er ist bei Gott – ich glaube daran.

So schnell kann es gehen.
Ich vermisse ihn.

Gottesdienst zum 2. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Fastensonntag

 
Kugel

Begrüßung

Herzlich willkommen zu unserem Podcast am 2. Fastensonntag. Wir freuen uns, dass wir auch heute wieder mit Ihnen Lieder, Gebete und Gedanken teilen dürfen.

Beginnen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 422,1 – Ich steh vor dir mit leeren Händen

Einführung

Das kann Gott doch nicht wollen.
Das geht zu weit.
Da verstehe ich ihn aber wirklich nicht.

Gott ist oft so ganz anders, als wir ihn uns denken, als wir ihn uns wünschen. Unser Glaube an ihn wird manchmal auf eine harte Probe gestellt.

Und doch gilt seine Zusage:
Ich bin bei dir, ich lasse dich nicht los.
Auf diese Zusage darf ich bauen – trotz allem.

Gebet

Gott,
du Unbegreiflicher,
du oft nur schwer Verständlicher,
du der ganz Andere.

Höre mich,
lass mich nicht allein,
rette mich, fang mich auf.
Denn du bist doch mein Gott,
dem ich vertraue. Amen.

Liedruf

Gotteslob 511 (mit Versen aus Psalm 38)

Lesung

Gen 22, 1 – 2. 9a. 10 – 13. 15 – 18

Impuls

 

Lied

Gotteslob 437 - Meine engen Grenzen

Vater unser

Jesus sagt uns, dass wir zu Gott Vertrauen haben dürfen wie zu einem guten Vater und einer guten Mutter. Und so dürfen wir ihn auch ansprechen:
Vater unser...

Schlussgebet

Gott, du bist uns nahe. Das zu glauben fällt uns leicht, wenn wir die Welt umarmen können. Darauf zu vertrauen gibt uns Kraft und Halt, wenn alles Weltliche um uns herum einbricht.

Wir bitten:
Stärke und vertiefe unseren Glauben und lass uns allezeit deine Nähe spüren. Amen.

Segen

Und so segne uns und alle, die zu uns gehören,
der starke Gott:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Er segne uns und lasse uns zum Segen werden. Amen.

Lied

Gotteslob 811 – Keinen Tag soll es geben

 

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Sonntag und Gottes reichen Segen für die kommende Woche.

Schildkröten

Bronze-Schilkröte

Anfang Februar 2021 lockt mich sonniges Winterwetter auf den Fahrradweg entlang der Wurm. Auf einigen Kilometern bildet der Fluss die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. In Rimburg überspannt seit mehr als 2000 Jahren eine Brücke den Fluss. Bei der Fahrt über die Brücke begegne ich zwei Schildkröten.

Ich steige ab und befasse mich mit den beiden Tieren. An jedem Ende der Brücke steht eine - oder geht sie? Natürlich geht sie, soweit eine Skulptur aus Bronze gehen kann. Ich mache mich kundig. Tafeln auf Deutsch und Niederländisch erklären, dass die Tiere ein Symbol sind für das beständige Aufeinander-zu-gehen. Das ist natürlich treffend für einen Ort, an dem Menschen von zwei Ufern eines Flusses aus, aus zwei Richtungen, aus zwei Ländern aufeinander zu gehen.

Vielleicht drücken die Tiere aber auch mehr aus. Die Schildkröte steht für mich für Ruhe, Geduld und Weisheit. Sie macht einen friedlichen Eindruck. Sie zieht sich zurück in das Innere ihres Panzers, vielleicht auch ein Bild für den Rückzug in eine geistliche Innerlichkeit. Wie dem auch sei, die beiden Schildkröten auf der Brücke von Rimburg gehen beständig aufeinander zu. Sie haben dabei ihr gegenüber im Blick - freundlich und aufmerksam.

Bevor ich die Brücke schließlich ganz überquere, gehe ich mehrfach zwischen den beiden hin und her. Ich nehme ihre Perspektive einige Zentimeter über dem Boden ein. Der Blick ist schon ein anderer als aus meiner 1,80 m Menschenperspektive. Die beiden haben weniger Überblick, dafür aber mehr Bodenhaftung. Außerdem scheinen sie alle Zeit der Welt zu haben.

Ich nehme ich mir erstaunlich viel Zeit für die beiden Schildkröten und überlege, was die beiden anders machen als ich. Machen sie etwas besser oder haben sie es einfach besser hier auf der Brücke? Die beiden Tiere sagen nichts, geben mir keine einfache Antwort. Ich mache ein Foto, setze mich wieder aufs Rad und lasse die beiden noch eine Weile in meinen Gedanken mitfahren.

Danke

Blume mit Biene

Danke -
wunderbar hast Du alles geschaffen - Deine Werke sind groß

Danke -
ich rühme die Taten Deiner Hände - Deine Gedanken um mich sind tief

Danke -
ich singe Dir voll Freude mein Lob - Du bist mein Fels

Kehrt um

Warnbake

Wenn ich mich verlaufe, muss ich umkehren.
Wenn ich in einer Sackgasse bin, geht es nicht weiter.
Wenn ich mich im Kreis drehe, komme ich nie ans Ziel.
Wenn ich keinen Plan habe, weiß ich nie, wo ich auskomme.

"Kehrt um"

Dieser Ruf erreicht uns immer wieder in der Fastenzeit.
Doch wer will schon umkehren?
Das ist mühsam, das ist beschwerlich.
Und doch: Manchmal geht es nicht anders -
auch auf dem Weg des Glaubens, auf dem Weg zu Gott.

Kreuz tragen

Auch heute tragen Menschen ihr Kreuz.

Kreuz

Die alte Dame allein in ihrer Wohnung und es kommt keiner vorbei.

Der Sterbende im Hospiz in Angst vor dem Tod.

Das Kind, das von seinen Eltern nicht angenommen und verstanden wird.

Die Eheleute, die sich nichts mehr zu sagen haben.

Der Obdachlose, der keine Perspektive sieht.

Der Arbeitslose, der keine Zukunft hat.

Der nach Glauben Suchende, der in der Kirche kein Zuhause findet.

Und mein Kreuz?

Für uns alle ist Jesus am Kreuz gestorben, damit wir mit unserem Kreuz nicht alleine sind.

Glück

Hufeisen in Blume

Ein kleiner Sonnenstrahl,
eine duftende Blume,
ein gutes Wort,
ein herzlicher Blick, ein einfühlsames Schweigen,
ein Zeichen der Wertschätzung,
ein aufrichtiges "Dankeschön",
ein Gedenken im Gebet.

Es braucht oft nicht viel,
um Menschen glücklich
zu machen.

Staubfänger

Stehrümchen

Staubfänger sind die Gewohnheiten.
Der Dreck von vorgestern
klebt zwischen ihren Federn.

Reinigen müsste man sie,
gründlich, damit sie wieder glänzen,
oder sie aussortieren.

Morgen fange ich damit an –
oder doch
spätestens
wenn der Frühling
kommt...

Gottesdienst zum 1. Fastensonntag (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 1. Fastensonntag:

 
Sandwüste

Gruß

Heute feiern wir den ersten Sonntag in der Fastenzeit.

 

Wir begleiten Jesus auf seinem Weg zum Kreuz und begrüßen alle, die mit uns im Beten verbunden sind.

 

Wir kommen zusammen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Fasten
40 Tage lang
sich besinnen aufs Leben
sich reduzieren aufs Wesentliche
sich bereichern an Gott

 

Wie kann das gelingen?
Woher kommt mir Hilfe?

 

Herr, erbarme dich.

Kyrie

Gotteslob 162 – Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn

Gebet

Guter Gott,
hilf uns,
einen neuen Blick auf unser Leben zu werfen,
alten Ballast abzuwerfen,
Abhängigkeiten loszulassen
und Trägheit und Resignation in deine Hände zu legen.
Dein Reich ist nahe. Amen

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 12-15

Impuls

Seit Wochen und Monaten machen wir Wüstenerfahrungen und erleben eine Zeit von Fasten und Verzicht. Jesus verkündet eine neue Zeit.

Fürbitten

Gott, die Zeit ist erfüllt. Dein Reich komme:

 

Für alle, die sich nach Begegnungen und Nähe sehnen,
für alle, die einsam sind:
Dein Reich komme.

 

Für alle, die sich auf das Nötigste beschränken und Verzicht üben,
für alle, die Not leiden:
Dein Reich komme.

 

Für alle, die Hilfe suchen und Unterstützung erfahren,
für alle, die erkrankt sind:
Dein Reich komme.

Vater unser

Vater, dein Reich komme. Darum bitten wir:

Gebet

Gott,
die Wüste des Lebens ist öde und endlos,
staubig und trocken.
Wir sehnen uns nach Oasen mit frischem Wasser.
Schenke uns in den trüben Zeiten Lichtblicke,
die uns aufleben und aufblühen lassen.
Dir vertrauen wir, Amen.

Lied

Gotteslob 799 – Da wohnt ein Sehnen tief in uns

Segen und
Verab-
schiedung

Gott möge uns in dieser Zeit des Fastens und Besinnens segnen, er möge uns in der Erfahrung von Wüste und Trockenheit mit frischem Wasser neu beleben:
Der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

 

Wir wünschen Ihnen und den Menschen, die mit Ihnen verbunden sind, einen guten ersten Fastensonntag.

Unterbrechung

Umleitung

"Kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung",
so der bekannte Theologe Johann Baptist Metz.

Die Fastenzeit lädt ein,
den Alltag zu unterbrechen,
umzukehren
von der Hektik in die Stille,
von der Angst zum Vertrauen,
vom Festhalten zum Loslassen,
aus der Schuld in die Versöhnung,
aus der eigenen Enge in Gottes Weite.

Unsichere Sehnsucht

Bank an der Hauswand

Komm – sage ich.
Und meine dich.

Ich komme – sagst du.
Und meinst mich.

Ich freue mich – sage ich.
Und warte gerne.

Erkennst du mich – fragst du.
Und ich weiß es nicht.

Aschenkreuz

Aschekreuz auf der Stirn eines jungen Menschen

Aschenkreuz,

Zeichen der Endlichkeit. Das Leben ist mir hier und jetzt geschenkt, aber es währt auf dieser Erde nicht ewig. Ewig aber bleibt Gottes Zusage, dass nichts bei Ihm in Seiner zeitenlosen Ewigkeit verlorengeht.

Auch ich nicht.

Gottesdienst zum Aschermittwoch (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Aschermittwoch:

 
Misereor Hungertuch 2021/2022

Begrüßung

Heute, am Aschermittwoch, beginnen wir den Weg der 40 Tage hin zum Osterfest. Wir begrüßen Sie zur Feier des Gottesdienstes und bitten Sie, sich das Bild des MISEREOR-Hungertuches zur Hand zu nehmen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr und Neuorientierung. Die Coronakrise hat gezeigt, dass wir nicht einfach so weiterleben können. Wir sind verletzlich und haben unsere Schwachheit und Ohnmacht erfahren. Wir haben gespürt, wie wichtig Solidarität ist – hier bei uns, in Europa und weltweit.

 

Das neue MISEREOR-Hungertuch regt an, achtsam zu bleiben und achtsam zu werden, was der Nächste braucht, woran er leidet, wonach er sich sehnt.

Kyrieruf

Gotteslob 151

Gebet

Gott,
du begleitest uns auf dem Weg des Wandels
und willst uns erneuern.
Mit allen Sinnen erfahren wir die Welt.
Öffne unsere Ohren,
dass wir erkennen, wo du uns rufst.
Wende unsere Augen hin zu dem,
was du uns zeigen willst.
Lass uns unsere Hände gebrauchen
zum rechten Handeln. Amen

Lesung

2 Korintherbrief 5,20 - 6,2

Impuls

 

Lied

Gotteslob 440 – Hilf, Herr, meines Lebens

Fürbitten

Gott, du bist ein Gott des Lebens. Wir bitten um die Kraft zur Umkehr und zu einem neuen Anfang:

 

Lass uns mit neuer Aufmerksamkeit auf dein Wort hören und daraus unser Leben gestalten.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für die Kirche:
Treibe uns an, Erneuerungen zu wagen und Schritte der Umkehr zu setzen.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für die Frauen und Männer mit großer Verantwortung in Politik und Gesellschaft und für uns selbst:
Lass uns alle der Gerechtigkeit und dem Frieden dienen.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für alle, die uns in das Dunkel des Todes vorausgegangen sind:
Führe sie in das Licht.
Du Gott des Lebens:

Vater unser

beten

Meditation

Die Asche
ein Zeichen für Umkehr

 

sich prüfen
das Herz neu zu dir, Gott, hinwenden

 

aufmerksam sein für das,
was falsch war,
was verletzt und zerstört hat

 

sich öffnen
für die Bedürfnisse
der Menschen nah und fern

 

erkennen,
wo neue Wege sind,
wann andere uns brauchen

Lied

Gotteslob 795 – Zeige uns den Weg

Segens-
gebet

Gott,
du hast uns nach deinem Bild geschaffen.
Du lässt uns Kraft zukommen, uns zu verändern.
Segne unseren Rückblick und unsere Neubesinnung.
Segne unseren Aufbruch.
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Carpe diem

Gedeck auf einem Tisch im Außenbereich eines Restaurants

Nutze den Tag! Tu etwas Gutes. Schau auch nach rechts und links. Gehe mit offenen Augen. Packe an. Melde dich nochmal. Versinke nicht in dir selbst.

Aber auch: Genieß den Augenblick! Atme mal durch. Trink einen Tee. Komme zur Ruhe.

Wie schön, dass beides in dem Wort steckt. So kann es eigentlich gelingen...

Maskenzeit

Clown

Einmal nicht
die sein müssen,
die ich immer
zu sein habe

Frei werden
von allen Erwartungen,
die mich auf meine Rolle
festnageln

Unbeobachtet,
unbeschwert sein dürfen,
so wie ich eigentlich bin
und sein könnte.

Gottesdienst zum 6. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Karnevals-Asessoirs

Hören Sie den Gottesdienst zum 6. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Mit „Alaaf” begrüßen wir alle, die heute über den Podcast mit uns verbunden sind.

 

Beginnen wollen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Der Gott, der eine tiefe Freude in unser Herz legen will, sei mit uns allen.

Lied

Gotteslob 819 – Unser Leben sei ein Fest

Einführung

Karneval:
Ausgelassenheit,
Straßenumzüge,
Menschenaufläufe,
Zeltgedränge -
all das wird es in diesem Jahr nicht geben.

 

Karneval:
Lachen,
Freude machen,
mal einfach Mensch sein,
vom Alltag abschalten -
all das darf es geben, auch in diesem Jahr.

Gebet

Herr, unser Gott.
Du legst uns eine tiefe, innere Freude in unser Herz,
die Freude darüber, dass du uns liebst,
dass du uns annimmst, wie wir sind.

Halleluja

 

Lesung

1 Korinther 10, 31 – 11, 1

Karnevalsimpuls

Fürbitten

Herr, du legst Freude in unser Herz. Wir rufen zu dir:

 

Für alle, die gerne Karneval feiern:
dass sie nicht in Traurigkeit und Bitterkeit sinken.

 

Für alle, die voller Sorgen sind:
dass sie im Glauben an deine Nähe Halt finden.

 

Für uns alle:
dass wir erkennen, wo andere unsere Hilfe brauchen.

 

Für alle, die an Corona erkrankt sind:
dass sie wieder genesen und dass auch ihre Angehörigen Kraft erhalten.

Vater unser

So lasst uns gemeinsam beten: Vater unser...

Schluss-
gebet

Herr, wir danken dir.
Du bist bei uns alle Tage -
in Frohsinn und Trübsal,
bei Erfolg und Misserfolg,
in Gesundheit und Krankheit.
So sei auch heute bei uns,
gib uns ein fröhliches Herz,
das uns trägt und atmen lässt,
heute und an allen Tagen. Amen.

Segen

Und so segne uns der gute Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Lied

Gotteslob 403 – Nun danket all und bringet Ehr

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen einen, wenn auch vielleicht einmalig ruhigen, so doch schönen und aufbauenden Karnevalssonntag.
Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Hand aufs Herz

bunt gestreiftes Herz

Lege mir

deine Hand

aufs Herz, Gott,

und öffne

meine Lippen,

dein Wort

zu leben.

Fliegen

Segelflugzeug-Modell

Den Traum vom Fliegen
kann ich träumen.

Er verspricht
ein Schweben,
eine Freiheit,
eine Grenzenlosigkeit.

Den Traum vom Fliegen
muss ich erden.

Sonst treibe ich
grenzenlos,
ziellos,
ungehalten
durch die Luft.

Und weiß nicht,
wohin ich
gehöre.

Weisheit + Geist

Haus mit Aufschrift: Durch Weisheit wird ein Haus gebaut

So viele sonnen sich im Beifall der anderen.
So viele setzen auf ‚Vitamin B’.
So viele halten sich für wichtig,
wenn sie gut bei den Menschen ankommen.

Die Heilige Schrift spricht eine andere Wahrheit aus:
„Wäre einer vollkommen unter den Menschen,
er wird kein Ansehen genießen, wenn ihm deine Weisheit fehlt.”
(Weisheit 9,6)

Die Weisheit ist ein alttestamentliches Wort für den Heiligen Geist.
Der wahre Wert eines Menschen und seine besondere Bedeutung
sind demnach nur zu finden,
wenn sich jemand vom Heiligen Geist leiten lässt.
Ich werde darauf achten. Auch bei mir.

selbstverständlich

Skulptur: Koffer, aus dem eine weiße Masse heraus fließt

Nicht alles, was selbstverständlich scheint, ist selbstverständlich

  • wenn es mir gut geht
  • wenn ich gesund bin
  • wenn ich Erfolg habe
  • wenn ich gute Menschen um mich habe
  • wenn...

Es könnte auch ganz anders sein.

Kirche

Mauer mit Text: Café City Kirche

Kirche

menschliches Gebilde

Stein des Anstoßes

Vergessen wir darüber nicht,

in den Fußspuren Jesu zu gehen.

Gottesdienst zum 5. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 5. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Wir begrüßen Sie zur Feier des Sonntags!
Einige Elemente unserer Liturgie wollen wir hier mit Ihnen teilen.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und der Hl. Geistes.
Amen.

Einführung

Bronze-Figur: stützt Kopf mit den Armen

 

Sich ausweinen können,
sich ausschreien können,
klagen können über eine Welt,
in der Leid geschieht.

 

Hiob sein dürfen
und Gott fragen können.
Sich aufregen können vor Gott
über die grausamen Rätsel der Geschichte.

 

Leiden können an den Steinen,
die statt des Brotes
in seinem Namen angeboten werden.

 

Aufschreien können,
wenn ein Guter scheitert.

 

Sich ausklagen können und spüren:
Er versteht dich, wie dich keiner versteht!

Lied

Gotteslob 417 – Stimme, die Stein zerbricht

Gebet

Gott, Leid und Tod sind Feinde unseres Lebens.
Wir lehnen uns gegen sie auf.
Wir fragen: Warum Corona, das Elend, die Not?
Und immer wieder wenden wir uns an dich.
Es heißt doch: Du bist ein Helfer und ein Retter.
Zeige uns einen Ausweg!

Lesung

Hiob 7,1-4.6-7

Impuls

 

Klage

Herr Jesus Christus
oft kann ich nur meine Träume bringen
zerbrochen und zerschlagen an der Realität
zerplatzt wie Seifenblasen

 

Oft kann ich nur meine Gedanken bringen
die ich schon tausendmal gedacht habe
warum all dieses Leid
warum tut Gott nichts
warum schweigt er

 

Der Hiob in mir quält mich
meine Hände sind leer
was soll ich tun
gegen den Krieg, das Leid, das die Menschen heimsucht

 

Jesus Christus
oft kann ich nicht anders
ich muss meinen stummen Schrei
gegen das Leid auf dieser Erde anstimmen

 

Du bist Mensch geworden wie wir
gestorben mit der Frage: Warum?
Du gibst uns Vertrauen,
Unmögliches zu versuchen.
Hilf uns!

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 790 – Meine Zeit steht in deinen Händen

Segen

Gott segne Sie und alle, die es besonders schwer haben.
Gott schütze uns und schenke uns Zeichen seiner Nähe und seines Trostes:
Der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche!

Und gehe langsam

Schnecke

Was mag passieren
irgendwann, morgen,
jetzt bald?

Was kann man wissen
irgendwann,
morgen,
jetzt bald?

Was kann man tun
irgendwann,
morgen,
jetzt bald?

Ich gehe langsam
und rette mich
von jetzt auf jetzt.

Durst

alte Wasserpumpe mit Schwengel

Durst.

Du kannst ihn stillen -
meinen Durst
nach dem Ewigen.

Ich setze auf Dich!

So werde ich ruhig
und kann Dir schon jetzt
ein Danklied singen.

angstlos

mit beiden füßen auf dem boden
so stehe ich

mit beiden armen ausgestreckt
so fasse ich

mit beiden ohren aufgespannt
so höre ich

mit beiden augen zielbewusst
so schaue ich

mit allen sinnen fasse ich
nach dem leben

ich habe keine angst

Mann mit ausgebreiteten Armen vor blauem Horizint

Christentum

Das Christentum ist eine klasse Religion.
Das wusste der Mann aus Nazaret schon.
Es gibt dem Menschen Schönheit und Kraft,
mit der er alles zu Gottes Ehre schafft.

Das ist der Auftrag, das die Bestimmung,
dass in uns wachse diese Gesinnung:
Gott ist groß und wir und alle in seiner Hand.
Diese Botschaft macht überall bekannt!

teilweise eingewachsenes Wegkreuz vor dickem Baum

Licht

Abendrot über den Hügeln

Du bist mein Licht

und mein Heil!

Das macht mir Hoffnung
und gibt mir Stärke –
allen Mauern zum Trotz.

Wie freue ich mich,
Dich als Begleiter
zu wissen.

Gestern – Heute - Immer!

nach Psalm 27

Ziel

Wohin soll’s gehen, fragt man mich.
Ich weiß es nicht,
blättere im Katalog der Verführung
und sage:
dahin – zum Paradies.

Wohin soll’s gehen, frag ich mich.
Ich weiß es nicht,
verweigere mir den Katalog
und denke:
darin – steht’s doch nicht.

Wohin soll’s gehen, fragst du mich.
Ich weiß es nicht,
verwerfe den Katalog
und sage:
dahin – führe du mich.

teilweise offenes Buch von der Seite gesehen

Gottesdienst zum 4. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 4. Sonntag im Jahreskreis:

 
Hände

Begrüßung

Auch heute dürfen wir Sie herzlich begrüßen zur Mitfeier der Liturgie am 4. Sonntag im Jahreskreis. Gemeinsam beginnen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Wenn wir einander begegnen,
fällt uns zunächst das Äußere auf:
das Aussehen,die Kleidung, die Haltung.

Wenn wir uns näher miteinander beschäftigen,
kommt das Innere zum Vorschein:
das Wesen, der Charakter, der Geist, aus dem heraus einer lebt.

Was einen Menschen wirklich ausmacht, sind die inneren Werte.

Lied

Gotteslob 437: Meine engen Grenzen

Gebet

Herr, unser Gott.
Du kennst uns durch und durch.
Du weißt um unsere Schwächen,
du kennst unsere guten Seiten,
unsere Hoffnungen und Wünsche.
Bei dir sind wir gut aufgehoben -
mit unserem ganzen Leben.
Gib, dass auch wir uns und einander annehmen
und zum Guten verhelfen.
Darum bitten wir dich. Amen.

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 21 –28

Impuls

Jesus war anders, er sah den ganzen Menschen.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du Heil und Heiland aller Menschen. Wir rufen zu dir:

Hilf uns, uns selber anzunehmen mit unseren Stärken und Schwächen.

Hilf uns, im anderen vor allem auch das Gute zu entdecken.

Hilf uns, durch gutes Denken und Handeln die Welt, in der wir leben, zu ändern.

Vater unser

So kann etwas von deinem Reich spürbar werden. So wollen wir beten:
Vater unser ...

Meditation

Wussten Sie schon,dass ...

Segensgebet

Herr, unser Gott.
Deine Nähe lässt uns leben.
Du gehst mit uns zu allen Zeiten.
In deiner Nähe werden wir heil,
finden wir zum Guten.

So bleibe uns nahe in dieser Woche,
bleibe bei unseren Angehörigen und Freunden,
bleibe bei allen Menschen – nah und fern.

Segne uns – Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Und lass uns zum Segen werden. Amen.

Lied

Gotteslob 811: Keinen Tag soll es geben

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Zeuge

Zeuge ist nicht gleich Zeuge.

Sage ich vor Gericht als Zeuge aus,
dann bezeuge ich einen Tatbestand oder einen Sachverhalt.

Zeuge für Jesus sein beansprucht meine ganze Person.
Ich kann nicht außen vor bleiben.
Ich bin mit meiner ganzen Existenz gefragt.

Zeuge sein für Jesus macht angreifbar.

Richter-Hammer

Spieglein, Spieglein ...

Spiegelbildlich posierende Frauen

Spieglein, Spieglein an der Wand,

zeig mir das Gesicht eines Menschen,

der eine frohe Botschaft in sich trägt:

Morgendliche Sicht

Am Ende des Tages könnte die Frage stehen:

Was habe ich heute getan,
um die Waagschale zum Guten hin auszurichten?

Was habe ich bewirken können
oder wo habe ich angepackt?

Wenn ich schon morgens diese Sicht auf den Tag habe,
gehe ich vielleicht anders heran...

Äpfel auf Balkenwaage

Ringen

Ich ringe mit mir selbst.
Ich ringe mit dem Leben.
Ich ringe um jeden Tag.
Ich ringe in jeder Nacht.
Ich ringe gegen mein Gefühl.
Ich ringe mit meinem Verstand.

Ich ringe mit Gott:
Jakob rang mit einem Mann,
der ihn nicht besiegen konnte.
„Ich lasse dich nicht los,
wenn du mich nicht segnest.” (Genesis 32,27)

Ich ringe um den Segen Gottes.
Ich ringe um meine Zukunft.
Ich ringe um mein Leben.
Ich ringe mit Gott.

Ringer

Nichts ohne Liebe

Bücherwand

wenn ich belesen und gelehrt wäre
wenn ich sachkundig und gebildet wäre
wenn ich kenntnisreich und studiert wäre
wenn ich wissend und bewandert wäre
hätte aber die Liebe nicht
so bin ich nichts

bereit sein

Meerkätzchen


"Sei wach!", sagt die Bibel und
"Sorge nicht ängstlich!".
Denn du weißt nicht,
was morgen passiert.

Stell dich ein
auf den nächsten Moment
und lege dein Leben
in Gottes Hand.

Mehr geht nicht.

Gottesdienst zum 3. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 3. Sonntag im Jahreskreis:

 
Fischer

Begrüßung

Herzlich willkommen sagen wir Ihnen und Euch, die wir über den Podcast verbunden sind. Wir hören und teilen miteinander das Wort Gottes.

Vor etwa 1 ½ Jahren hat Papst Franziskus den dritten Sonntag im Jahreskreis, den heutigen Sonntag, zum „Sonntag des Wortes Gottes” erklärt. Damit unterstreicht er die große Bedeutung von Gottes Wort – in unserer Zeit.

Wir beginnen unsere Feier und sprechen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Gebet

Gott, die Zeit ist erfüllt.
Dein Reich ist nahe.
Wir sehnen uns nach einer anderen, neuen Welt.
Hole uns ab, rufe uns auf den Wegin deiner Nachfolge.
Mit dir sind wir unterwegs.
Im Namen Jesu, deines Sohnes, und
in der Kraft deines Geistes. Amen

vor dem
Evangelium

Jesus ist das lebendige Wort.
Er ist in unserer Mitte
im Wort der Heiligen Schrift.
Öffnen wir uns für seine Botschaft.

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 14-20

Impuls

Menschenfischer sind Fischer, die nicht ihr eigenes Netz auswerfen; sie sind im Auftrag eines Größeren unterwegs.

Lied

Gotteslob 456: Herr, du bist mein Leben

Fürbitten

Heute, am Sonntag des Wortes Gottes, bitten wir:

Öffne unsere Ohren und unser Herz für deine frohmachende Botschaft.

Gib uns deine gerechte Stimme bei Streit und Unrecht.

Mache uns heute zu deinen Menschenfischern.

Vater unser

Das Reich Gottes ist nahe. Bitten wir gemeinsam darum, dass Gottes Reich kommen möge. Und so beten wir:
Vater unser...

Gebet

Wenn das Reich Gottes nahe ist
Wenn Gottes Welt vor der Tür steht,
dann lass mich die Tür öffnen.

Gib mir ein neues Herz,
denn das alte liebt zu sehr die Gewohnheit.

Gib mir offene Augen,
denn die alten verlieren sich zu sehr in
Nebensächlichkeiten.

Gib mir wache Ohren,
denn die alten sind zu schwerhörig geworden.

Gib mir eine mutige Zunge,
denn die alte ist zu vorsichtig geworden.

Gott,
wenn du und dein Reich an meiner Tür stehen,
dann will ich Ja sagen zu dir
und mit dir gehen in eine neue Welt.

Lied

Gotteslob 794: Wir haben Gottes Spuren festgestellt

Segen

Wir bitten um Gottes Segen:
Mache uns bereit, dein Rufen zu hören
und dir vertrauend Antwort zu geben.
Mache uns bereit zum nächsten Schritt.
Dazu gebe uns Gott genügend Kraft und Mut,
der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

Entlassung

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche mit schönen Erlebnissen, guten Begegnungen und Kraft in schweren Zeiten.

Wer?

Mannskulptur auf Sockel

ich wünschte
ich wäre dickhäutiger
und weniger gestresst
und nicht so stark belastet
und viel, viel jünger
und könnte loslegen
wie in alten zeiten

doch ich bin zerrissen
und gequält und wund
und leide still vor mich hin
und sehe kein ende
und wünschte
ich hätte einen
der bei mir bleibt
wenn es wieder
ganz dick kommt

Jetzt

Gedanken drehen sich im Kreis,
dass es einem ganz schwindelig werden kann.

Da ruft eine Stimme:
Werde still und atme durch.
Bleibe im Jetzt, in der Gegenwart.
Du bist nicht allein.

Landschaft mit Schild

Wie Sand durch meine Hand

Sand rinnt durch die Hand

LEBEN
so kostbar
ich will es festhalten
doch es geht weiter

ZEIT
so taktvoll
ich will sie feststellen
doch sie läuft davon

GOTT
so unbegreiflich
ich will dich festlegen
doch du machst, was du willst

MENSCH
lebe
deine Zeit
mit Gott

Mit meinem Gott

Kinder auf der Mauer

Einer geht durch
Dick und Dünn
in seiner treuen
Freundschaft.

Einer geht
über Bänke und Stühle
in seinem heftigen
Temperament.

Einer springt über
Mauern
in seiner
Grenzenlosigkeit.

„Mit meinem Gott
überspringe ich Mauern”,
sagt der Beter im Psalm.

Ich sage das auch.

Alter Hut

„Das ist ein alter Hut”,
sagen wir und meinen:
Das kenne ich,
das ist schon lange so,
das ist nichts Neues.

Ein alter Hut trägt sich gut,
er sitzt gut,
passgenau zum Kopf,
bequem und schon etwas abgetragen.
Doch in ihm steckt Geschichte,
meine Geschichte.

Mein alter Hut
Hat er ausgedient?
Gehört er in den Schrank der Erinnerung?
Zu den Altkleidern?
Denn Zeit und Umstände sind im Wandel.

Hüte

Doch wie komme ich an einen neuen Hut -
der Situation gemäß?
Wie wird der Hut zu meinem besten Stück?


Leben–
HÜTE mich neu

Ich suche dich

Flötenspieler

Wo bist Du?

Wie oft suche ich Dich
Es heißt, Deine Huld sei
besser als das Leben

Allein dieses zu hören
gibt mir Suchendem
Gelassenheit

Manchmal erahne ich
Deine Hand, die nach mir
greift

Alleine dafür möchte ich
Dir heute mein Lied
singen!

nach Psalm 63

Gottesdienst zum 2. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag im Jahreskreis:

 
Kreuz

Gruß

Willkommen an diesem Sonntag zum Podcast. Wir freuen uns, dass Sie an unserem Gottesdienst teilnehmen, und begrüßen Sie herzlich.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 140, 1.+3. Str.: Kommt herbei

Einführung

Einmal wenigstens, Jesus,
möchte ich am Weg stehen, den du gehst,
deinen Schritt hören, wie er näher kommt,
dich sehen, wie du bist.
Einmal wenigstens.

Einmal wenigstens, Jesus,
deine Stimme hören, die mich beim Namen nennt,
die mich meint und die mir sagt:
Ich bin gerufen.
Einmal wenigstens.

Einmal wenigstens, Jesus,
ein Stück mit dir gehen,
dir nachfolgen vom Morgen bis zum Abend,
und Brotzeit machen mit dir.
Einmal wenigstens.

Gebet

Herr, du rufst uns zu dir.
Was werden wir tun?
Mach uns neugierig.

Evangelium

Johannes-Evangelium 1,35-42

Impuls

Der da lohnt dein Interesse.
Wer ist der da?
Kommt und seht!

Glauben

Gotteslob 806: Wenn Glaube bei uns einzieht

Fürbitten

Mit Vertrauen wenden wir uns Jesus Christus zu:
Für alle, die du rufst:
Für alle, die dir folgen wollen:

Herr, erbarme dich!

Für alle, die deinen Ruf in den Wind schlagen:
Für alle, die dich für verrückt halten:

Herr, erbarme dich!

Für alle, die in uns den Glauben angestoßen haben:
Für alle, denen wir Zeugnis geben sollen:

Herr, erbarme dich!

Vater unser

Mit Jesus und seinen Jüngern beten wir:
Vater unser ...

Schlussgebet

Jesus Christus, du hast uns in deine Nähe geholt.
Du vertraust uns.
Das macht uns dankbar.
Lass uns für dich eintreten.

Lied

Gotteslob 451, 1.+3. Str.:Komm, Herr, segne uns

Segen

Gott segne uns auf unserer Suche.
Er begleite uns auf allen Wegen.
Er schenke uns, wo wir bleiben können
und zu Hause sind:
der Vater und der Sohn und der Hl. Geist. Amen.

Wir wünschen Ihnen eine gute neue Woche!

Gott und ich

Telefonleute

Es ist noch Zeit...
Nein, wir müssen uns beeilen!

Man muss nicht alles so ernst nehmen.
Doch: Du lebst dein Leben nur ein einziges Mal.

Der Moment jetzt ist entscheidend.
Ja –aber verlier nicht das Ziel aus den Augen!

Wohin soll unser Leben gehen?
Was steht uns noch alles bevor?

Ich brauche Gott.
Du auch?

Dank

Blumen im Schnee

Wir sagen Dir Dank,
großzügiger Gott,
für die Schönheit
von Erde und Meer,
für das Singen der Vögel
und das Blühen der Blumen.
Für alle guten Gaben
Deiner reichen Schöpfung
danken wir Dir.
Du schenkst sie uns
und allen zur Freude.
Hilf uns,
dass wir auch
bereit werden zu erhalten,
was Du uns anvertraust,
damit wir Deine Gaben
bewahren für die,
die nach uns kommen,
zur Ehre Deines Namens.

Neu?

Neu, wie neu ist das neue Jahr wirklich
und wie lange ist es neu?

Gilt es morgen vielleicht nur noch als neuwertig
oder sogar schon als gebraucht?

Und übermorgen ist es bereits ausgetreten
wie täglich genutzte Schuhe,
bequem, eingelaufen, angepasst und
so vertraut, wie uns das alte Jahr vertraut war.

Wie neu ist neu?

Fußsohlen

In dir steckt ein König

König

In Comics und Filmen haben die Helden immer Super-Kräfte:
Popeye hat riesige Muskeln, Superman kann fliegen,
Spiderman klettert an Häusern hoch.

Auch wir bekommen eine Kraft verliehen, schon mit der Taufe:
die Kraft, uns zu verändern.

Nicht nur die Vorsätze, die vielleicht zu Beginn eines neuen Jahres getroffen werden.
Das ganze Leben kann ein Weg dieser Veränderung sein –
um als Christen erkennbar zu sein.
Nicht durch Muskeln und Superkräfte,
aber durch Nächstenliebe und Aufmerksamkeit.

Schatz + Perle

Radrennfahrer

Mit dem Reich Gottes ist es wie...

mit einem Radrennfahrer,
der alles aus sich herausholt,
um wenigstens ein einziges Mal
das gelbe Trikot zu tragen.

mit einem Forscher,
der alles unternimmt,
um den Impfstoff
gegen das Corona-Virus zu finden.

mit einem Schatz im Acker
oder einer kostbaren Perle,
die jemand
für seinen ganzen Besitz kauft.

Mt 13, 44-46

12 weiße Blätter

Kalender

Nackt liegt es da,
das neue Jahr:
12 mal Durst,
12 mal Hunger.

Wach schaut es mich an,
das neue Jahr:
12 mal Bitten
12 mal Hoffnung.

Ruhig spreche ich es an,
das neue Jahr:
12 mal will ich geben,
12 mal will ich füllen.

Verlass dich
auf mich!

Gottesdienst zum Fest der Taufe Jesu (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Fest der Taufe Jesu:

 
Taufe im Jordan

Begrüßung

Mit dem heutigen Tag, dem Fest der Taufe Jesu, schließt der Weihnachtsfestkreis. Wir begrüßen alle, die über den Podcast wieder mit uns verbunden sind.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 253 – In dulci jubilo

Einführung

Seit dem Fest der Geburt Jesu sind etwa 30 Jahre vergangen. Dreißig Jahre, von denen wir so gut wie nichts wissen.
Erst jetzt taucht Jesus wieder auf. Er stellt sich in die Reihe derer, die sich von Johannes taufen lassen –
unbemerkt, unbeachtet, bedeutungslos.

 

Einer von uns – als solcher beginnt er sein Wirken.
Und er bleibt sich treu.

Gebet

Guter Gott,
als Jesus aus dem Wasser der Taufe stieg, hast du ihn als deinen geliebten Sohn bezeichnet.
Auch uns hast du als deine geliebten Kinder angenommen. Lass uns hierfür dankbar sein. Amen.

Halleluja

 

Lesung

Apostelgeschichte 10, 34 – 38

Impuls

 

Fürbitten

Herr Jesus Christus, mit deiner Taufe begann dein Wirken unter den Menschen.
Zu dir rufen wir: (mit Liedruf 156)

 

Lass uns als Getaufte unsere Aufgaben erkennen...

 

Lass uns dankbar sein für deine Liebe...

 

Gib uns Kraft und Mut, uns allezeit zu dir zu bekennen...

 

Lass deine Botschaft in unserer Welt immer mehr Raum gewinnen...

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
lass dein Wort weiter in uns wirken,
lass uns erkennen, wohin du uns stellst,
lass uns deine Wege gehen –
heute und an den kommenden Tagen,
sei du bei uns, leite und begleite uns. Amen.

Segen

Und so segne uns der gute und dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 259: Gottes Stern, leuchte uns

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sonntag und eine gute Woche.

Schlange stehen

Jesus Christus ist in dieser Welt.
Er ist immer bei den Menschen zu finden.

Als Jesus getauft wurde,
stellte er sich in eine lange Reihe mitten unter die Menschen.
Da sieht er selber seinen Platz.

Auch heute,
auch bei uns.

Menschenschlange

Januar

Abenddämmerung

Dunkle Januarnacht,
sternlos irre ich umher.
Nachtfäden umspinnen Gehör und Herz.
Wo bleibt Dein Odem?

Steh auf!
Ich blase Dir Not und Angst
aus Herz und Mund
und tränke dich mit meiner Nähe,
dass die Nacht hell wird
wie der Morgenstern.

Wer, wenn nicht alle?

Dreikönige an der Krippe

wer außer uns
geht zu dem kind in der krippe

in zeiten einer pandemie passt es
dass leute aus der ganzen welt
an der krippe erscheinen

sie kommen von überallher
sie kommen mit geschenken

warum tun sie das
was birgt die krippe
das man nicht überall sonstwo auch hätte

es sind die augen die dich anschauen
es ist das lächeln das dich einfängt
es ist die stille freude die dir da geschenkt wird

und was wäre denn dein geschenk
für das neue kind
was kannst du geben
was dieses kind glücklich macht

Gottesdienst zum Fest der Erscheinung des Herrn (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Fest der Erscheinung des Herrn:

 
Drei heilige Könige als Holzstatuen

Begrüßung

Zum Fest der Erscheinung des Herrn – auch bekannt unter dem Namen „Heilige Drei Könige” - begrüßen wir Sie herzlich zur Mitfeier des kurzen Gottesdienstes.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 240: Hört, es singt und klingt mit Schalle

Einführung

Wer eine Reise macht, überlegt vorher, wohin es gehen soll. Das Ziel im Auge – sonst geht es nicht!

 

Die Sterndeuter, von denen heute im Evangelium die Rede ist, brachen auf zu einer Reise, die sie ins Ungewisse führte. Sie kannten das Ziel nicht, lediglich ein Stern wies ihnen den Weg, ein Stern, von Gott geschickt.

Orgelmusik

 

Gebet

Herr, du sendest Zeichen,
um auf deine Gegenwart hinzuweisen.
So folgten die Weisen dem Stern und
fanden den Weg zu dir, dem Erlöser.
Lass auch uns die Zeichen,
die du unserer Zeit schenkst, erkennen
und dich als unseren Erlöser finden.
Darum bitten wir dich. Amen.

Halleluja

 

Evangelium

Matthäus-Evangelium 2, 1 – 12

Impuls

 

Fürbitten

Herr, unser Gott. Zu dir rufen wir:

 

Für alle, die dich suchen:
Lass sie in ihrem Bemühen nicht aufgeben...

 

Für alle, die meinen, dich schon längst gefunden zu haben:
Erwecke in ihnen weiterhin Neugierde, dich noch genauer und vielleicht ganz anders kennen zu lernen...

 

Für alle, die ihre Suche aus Enttäuschung oder Mutlosigkeit aufgegeben haben:
Wecke in ihnen neu eine tiefe Sehnsucht nach dir...

 

Für uns alle:
Lass uns bei unserer Suche nicht müde werden...

Vater unser

Und so lasst uns zu Gott, unserem Vater beten:
Vater unser...

Segensgebet

Herr,
leuchte uns voran, damit wir den Weg sehen.
Leuchte in unser Herz, damit wir deinem Weg folgen.
Leuchte durch uns, damit diese Welt heller wird.

 

Und so erleuchte uns mit seiner Liebe der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Lied

Gotteslob 261: Stern über Betlehem

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Tag und hoffen, dass wir am kommenden Sonntag, am Fest der Taufe Jesu, wieder im Gebet miteinander verbunden sind.

Du bist ...

Orgelpfeifen

Du bist die Antwort
auf alle meine Fragen

Du bist die Klarheit
die mich tiefer sehen lässt

Du bist der Klang
der mein Gemüt bewegt

Du bist der Hauch
der mich sanft benetzt

Du bist die Weite
die meiner Seele Raum gibt

Du bist das Haus
das Geborgenheit mir schenkt

Du bist die Heimat
die ich nie verlier’

Du bist die Ohnmacht
das Kind, dort in der Krippe

Du bist der Spiegel
in dem ich mich erkenne

Du bist der Mensch
der ich noch werden will

Der Nächste

Wir hören, dass Jesus zu dem Blindgeborenen sagt:
„Was soll ich dir tun?”

Im griechischen Urtext heißt es aber:
„Was will Du, dass ich Dir tun soll?”

Vielleicht ein Wegweiser für das neue Jahr...

Tratanbahn 2012

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Weihnachten (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Weihnachten:

 
Alpha und Omega

Begrüßung

Das neue Jahr ist noch jung. Auch in diesem Jahr teilen wir mit Ihnen unseren Gottesdienst über diesen Podcast.
Herzlich willkommen zur Feier des Sonntags!

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Die vielen Worte heute
in Büchern, in Zeitungen, in Reden und Gesprächen - und das eine Wort:
Wort Gottes,
Urwort, Grundwort, Schlusswort.

 

Gott hat dieses Wort gleichsam mit Buchstaben aus Fleisch getextet,
mit menschlichem Blut in unsere Geschichte hineingeschrieben.

 

Das Wort Gottes ist Fleisch geworden.

Lobpreis

Gotteslob 237, 7.Str.: Lob, Ehr sei Gott

Gebet

Herr Jesus Christus,
in unseren Worten hast du von Gott geredet.
In ihnen ist Gott für uns greifbar geworden.
Du bist Gottes Wort an uns.
Wir danken dir.

Halleluja

 

Evangelium

Johannes-Evangelium 1,1-18

Impuls

Am Anfang von allem steht die Sprache, das Wort. Gott selbst ist das Wort. Es ist in Bethlehem geboren. In Jesus kommt Gott zu Wort.

Fürbitten

Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus:

 

Gib uns das Wort, das aufhorchen lässt und die Menschen froh macht.

 

Gib uns das Wort, das andere aufstehen und hoffnungsvoll leben lässt.

 

Gib uns das Wort, das Schuldige freispricht und Frieden bringt.

 

Gib unseren Verstorbenen das Wort, das vom Tod zum Leben führt.

Vater unser

beten

Frieden

Worte verletzen und heilen,
Worte zerstören und bauen auf,
Worte verdunkeln und erleuchten,
Worte stiften Krieg an
und schaffen Frieden.

 

Jesus ist für uns das Wort,
das Frieden schafft.

Schlussgebet

Herr,
in den vielen fragwürdigen Worten
bist du das eine zuverlässige Wort.
In den vielen gedankenlosen Worten
bist du das eine sinnerfüllte Wort.
Wir haben es hier gehört.
Es hilft uns weiter einen Tag, eine Woche, ein Jahr –
bis in Ewigkeit. Amen.

Lied

Gotteslob 449 – Herr, wir hören auf dein Wort

Segen

Gott segne uns mit guten Worten füreinander,
die Leben schenken:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sonntag!

Jahresbeginn

Ein neues Jahr liegt vor uns wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier.

Was wird es bringen, Gesundheit oder Krankheit, Gemeinschaft oder Einsamkeit, Sicherheit oder Unsicherheit, Frieden oder Unfrieden...

Da kommt mir die Geschichte der Israeliten in den Sinn. Als sie bei ihrer Wanderung durch die Wüste keine Zukunft mehr sahen, fiel Manna vom Himmel, Brot für jeden Tag. Und sie konnten neue Hoffnung schöpfen.

Eine Botschaft auch für uns, für das kommende Jahr.

Gott sorgt, er schenkt uns genug, damit wir jeden Tag leben können.

Steinfußboden mit projezierter Schrift